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Ein Abschnitt der Prozessplanung für ein Projekt sieht wie folgt aus: Das Rohgas (Biogas) aus dem Gasbehälter wird mit einem Eingangsdruck von 500 Pa zugeführt. Anschließend durchläuft es einen Trockenentswässerungsturm, bevor es durch eine Roots-Pumpe auf einen Druck von 29,4 kPa erhöht wird. Nach der Roots-Pumpe folgen Pufferbehälter sowie weitere Kompressionseinrichtungen. Entsteht während des Betriebs der Roots-Pumpe ein Unterdruck in den Leitungen vor der Roots-Pumpeneinheit? Meiner Ansicht nach stammt das Rohgas aus einem Gasbehälter mit einem Volumen von 2000 m³. Wenn die Roots-Pumpe in Betrieb ist, saugt sie Luft aus dem Gasbehälter in das System. Da das Rohgas kontinuierlich aus dem Gasbehälter in das System gepumpt wird, entsteht in den Leitungen vor der Roots-Pumpe sowie im Desulfurisiererturm kein Unterdruck. Ist diese Erklärung richtig?
Ich kann das nicht berechnen, aber theoretisch sollte die Einlassleitung des Roots-Lüfters unter Druck stehen. Der von dem Roots-Lüfter erzeugte Unterdruck muss dabei im Einklang mit dem Druck, der Strömungsgeschwindigkeit sowie dem Durchmesser der Leitungen im Gasbehälter betrachtet werden.
Warum ist die Einlassleitung der Roots-Pumpe unter Druck? Wenn die Roots-Pumpe vor dem Desulfurisiererturm platziert wird, bleibt dann an der Einlassstelle der Roots-Pumpe weiterhin ein Unterdruck bestehen? Vielen Dank für Ihre Antwort!
Auch hier entsteht ein Unterdruck. Wenn der Eingang des Lüfters offen ist, wird das vielleicht nicht bemerkt; bei einem Rohr hingegen ist es deutlich zu spüren. Die Luft wird in einem begrenzten Raum angesaugt – genauso wie am Eingang einer Zentrifugalpumpe. Eine Zentrifugalpumpe hat eine bestimmte Saughöhe, und bei einer Saughöhe entsteht ein Unterdruck.
Das lässt sich intuitiv nicht beurteilen, denn es gibt Widerstände im Desulfurisiererturm sowie in den Rohrleitungen davor. Der Druck im Gasbehälter nimmt daher sicherlich ab. Der Roots-Lüfter erzeugt am Eingang ein Vakuum – doch es ist ungewiss, ob dadurch ausreichend Luft nachgefüllt werden kann. Es wird berechnet oder getestet, welcher Widerstand bei der geplanten Durchflussmenge in dem Desulfurisiererturm sowie in den dazugehörigen Rohrleitungen entsteht. Wenn dieser Wert größer als 500 Pa ist, herrscht vor dem Lüfter ein Unterdruck
Ich denke, das hängt von der Leistung des Ventilators ab, also von der Menge an Luft, die er pumpen kann, von der Luftmenge aus der Vorderseite sowie davon, ob der Rohrdurchmesser ausreichend ist.
Hat dieser negative Druck am Eingang einen Einfluss auf den normalen Betrieb der Roots-Pumpe?
Bei Rotationsluftkompressoren bedeutet das einfach einen höheren Druck und eine höhere Leistung
Der Einlassdruck des Rohgases (Biogas) in den Gasspeicher beträgt 500 Pa und bleibt im Wesentlichen konstant. Egal ob es sich um einen feuchten oder trockenen Gasspeicher handelt – der Druck im Gasspeicher bleibt im Allgemeinen stabil. Durch einen Trocken-Entsäuerungsturm, im Grenz- oder Fehlerzustand – wie z. B. wenn die Ventile ausfallen, der Turm durch langanhaltende Betriebsbedingungen verstopft ist oder am Eingang des Roots-Lüfters Vakuum herrscht. Wenn der zulässige Unterdruck im Desulfurisiererturm nicht sehr hoch ist und unter der Leistungsfähigkeit des Roots-Pumpens liegt, kann der Turm zusammenfallen. Im Normalbetrieb ist alles in Ordnung. Die Betriebskurve des Roots-Gebläses sollte der des Wasserringvakuumpumps entsprechen; mit abnehmendem Vakuumgrad muss die Pumpleistung sinken. Bei abnehmendem Vakuumgrad vergrößert sich der Druckunterschied zwischen Ein- und Ausgang der Turmanlage; eine Tendenz besteht darin, den Luftdurchsatz zu erhöhen ; Doch mit zunehmender Durchflussgeschwindigkeit des Gases durch den Desulfurisator steigt auch der Druckabfall; die zweite Tendenz ist eine Verringerung des Durchflusses. Solange die Desulfurisierungsbeschichtung nicht umgeweht wird, erhöht sich die Summe der beiden Trends – also das dynamische Gleichgewicht – und damit auch die Gesamtdurchflussmenge angemessen. Einen Ausgleich erreichen!
Bei Rotationsluftkompressoren sinkt bei einer abnehmenden Einlassdruck der Auslassdruck ebenfalls etwas!
Wenn die Leitungen frei sind, sollte es kein Problem geben