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Druckprüfung der Schwebekugelventile – vom Kunden sowie von der Fabrik als einwandfrei befunden; Vor der Installation sollte eine Prüfung unter Druck vor Ort durchgeführt werden. Was ist die Ursache für das Leck am Ventilsitz?
Bei den Prüfungen in der Fabrik wurden Fehler gemacht: Es wurden nicht alle Stücke überprüft, oder die Prüfungen wurden nicht sorgfältig durchgeführt.
Die 300LB-Schwimmkugel hat die Prüfung in der Fabrik bestanden – warum dann nicht bei dem Kunden?
Der Dichtring ist beschädigt – durch mehrfaches Öffnen und Schließen der Ventilklappe wurde der Dichtring zerkratzt und dadurch beschädigt. Das zeigt, dass die interne Konstruktion des Ventils nicht richtig durchdacht ist. Vielleicht wird das Ventil beim ersten Versuch zusammengedrückt, beim zweiten Mal jedoch nicht mehr. Zudem ist die Qualität des Dichtringmaterials unzureichend. In der Fabrik wurde nur eine einfache Druckprüfung durchgeführt; bei der Prüfung beim Kunden hingegen werden alle Standards eingehalten – es wird nach den geltenden Vorgaben geprüft, ob das Ventil dem Druck standhält. Dadurch werden die inneren Dichtelemente sowie der Ventilsitz beschädigt.
Diese Gründe sind nicht möglich: 1. Die Dichtungshersteller sind alle langjährig erprobte Lieferanten; es gibt keine Probleme mit der Leistung solcher neuen Produkte, wie es bei minderwertigen Produkten der Fall ist; 2 Rechtmäßige Hersteller von Ventilen – keine Familienbetriebe. 1) Die Ventile werden vor der Auslieferung streng nach den Vorschriften geprüft. 2) Die Druckmesser sind kalibriert. 3) Die Prüfstandards sind höher als die gesetzlichen Vorgaben.
Ich hatte früher ähnliche Probleme. Es handelte sich dabei um Schiebeschalter mit einem Durchmesser von 8 Zoll und einer Belastbarkeit von 150 LB. In der Fabrik funktionierten diese Schalter einwandfrei. Doch zwei Monate später, nachdem sie per Schiff zum Kunden geschickt wurden, leckten 80 Prozent der Schalter. In der Fabrik hatten die Schalter alle die Prüfungen bestanden – doch beim Kundenleckten sie weiterhin. Bei der Untersuchung stellte sich heraus, dass das Material der Dichtungsringe durch Kälteeinflüsse deformiert war. Der Kunde ersetzte anschließend alle Dichtungsringe durch neue. Dadurch konnten die Lecks endgültig beseitigt werden. Die Hauptgründe für Lecks bei Schiebeschaltern sind mangelhafte Auswahl des Materials für die Dichtungsringe sowie beschädigte Dichtungsringe selbst.
Gibt es außer dem, was im 6. Stock erwähnt wurde, noch Probleme durch den Transport?
Wenn es vor der Installation in Ordnung war, dann kann es bei Leckagen im Rohr daran liegen, dass die Installation nicht richtig durchgeführt wurde – oder dass das Rohr nicht sorgfältig eingebaut wurde, wodurch es zu Seitenlecks kommt
Das macht Sinn, vielleicht hat der Kunde die falsche Materialwahl getroffen.