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Entwicklung und Probleme gehen Hand in Hand – Wo liegt der Weg für den Düngemittelmarkt in der Zukunft?

2016-11-14View Original

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Entwicklung und Probleme gehen Hand in Hand – Wo liegt der Weg für den Düngemittelmarkt in der Zukunft? Autor/Quelle: Bericht vom Markt für Landwirtschaftsmittel. Datum: 14.11.2016. Klickzahlen: 3. Wenn man sich den aktuellen Zustand sowie die Entwicklungschancen der Düngemittelindustrie in unserem Land ansieht, so muss man feststellen, dass die Branche weiterhin mit Entwicklungschancen und Problemen gleichzeitig konfrontiert ist. Analyse des Frühjahrsanbaumarkts im Jahr 2017: Wo liegt eigentlich die Zukunft des Düngemittelmarktes?   Status Quo 1: Schnelles Wachstum der Produktionskapazitäten – Problem des Überangebots an Kapazitäten
Während der „Zwölften Fünfjahresplan-Periode“ stieg die Produktionskapazität für Urea in unserem Land um 28,4 Millionen Tonnen an – das entspricht einem Wachstumsrate von 4,5 %. Die neuen Produktionskapazitäten nahmen weiter zu, während die stillgelegten Kapazitäten nur langsam zurückgingen. Das Problem des Überangebots an Kapazitäten bleibt daher weiterhin akut.   Im Jahr 2016 betrug die gesamte Produktion von Stickstoffdüngemitteln im Land etwa 82 Millionen Tonnen. Die Gesamtnachfrage aus Industrie und Landwirtschaft lag hingegen bei etwa 57 Millionen Tonnen. Eine Überschussproduktion von 25 Millionen Tonnen ist sicherlich eine beeindruckende Zahl. Doch gerade dieser Überschuss führte dazu, dass die Verkaufspreise für Stickstoffdüngemittel stark sanken. Der Preisverfall führte wiederum dazu, dass einige Unternehmen in einen Preiskrieg gerieten – was letztendlich zu Unordnung auf dem gesamten Markt führte.   Status Quo 2: Steigerung des Ausmaßes der Vergrößerung der Produktionsanlagen
Die Vergrößerung der Produktionsanlagen bei inländischen Herstellern von Stickstoffdüngemitteln ist mittlerweile ein allgemein anerkanntes Phänomen in der Branche. Eine höhere Größe der Produktionsanlagen trägt dazu bei, die Qualität der Produkte zu stabilisieren.   Es ist allgemein bekannt, dass die Bekämpfung von Fälschungen in der Landwirtschaftsbranche kaum die Düngemittelhersteller betrifft. Der Grund dafür liegt darin, dass die Herstellung von Düngemitteln ein komplexer Prozess ist und hohe Kosten verursacht. Dennoch gibt es im Inland weiterhin eine gewisse Anzahl kleiner Hersteller von Stickstoffdüngemitteln. Die Produktqualität dieser Unternehmen ist oft nicht gewährleistet, zudem betreiben sie gerne Preiskämpfe, was die Stabilität des gesamten Marktes negativ beeinflusst.   Status Quo drei: Die Anpassung der Industriestruktur muss weiterhin fortgesetzt werden. Was die Anpassung der Industriestruktur in der Düngemittelindustrie angeht, so ist eine Analyse in der aktuellen Situation tatsächlich keine leichte Aufgabe. Doch nur durch eine umfassende Anpassung der Industriestruktur können die Düngemittelunternehmen aus dieser schwierigen Lage gerettet werden.   Darüber hinaus haben zwar die verschiedenen Stickstoffdüngerhersteller bei der Energieeinsparung und -reduzierung gewisse Erfolge erzielt, doch der Umweltdruck auf diese Unternehmen bleibt weiterhin enorm. Bei vielen Unternehmen sind die Probleme im Zusammenhang mit Staub, Abwässern und Lärm nicht zu vernachlässigen. “Während der „13. Fünfjahresplan-Periode“ und darüber hinaus bleiben Strukturanpassungen sowie Umweltschutz weiterhin eine große Belastung für die zahlreichen Düngemittelhersteller.   Prognose: Die Preise für Urea könnten weiter fallen. Im Jahr 2016 sanken aufgrund von Faktoren wie den fallenden internationalen Öl- und Getreidepreisen die Preise für Düngemittel stark. Laut den Statistiken des Chinesischen Verbands der Düngemittelindustrie lag der durchschnittliche Verkaufspreis für Urea in der dritten Woche im Januar 2016 bei 1313 Yuan pro Tonne. Im Vergleich zur Vorwoche sank der Preis um 33 Yuan pro Tonne, im Vergleich zum Vorjahr um 267 Yuan pro Tonne. In diesem Jahr wird der Verlust im Urea-Geschäft weiter zunehmen. Zudem hat der anhaltende Rückgang der Preise für Düngemittel dazu geführt, dass die Bereitschaft, Waren für den Wintervorrat anzulegen, abnimmt.   Viele Branchenexperten sind der Ansicht, dass aufgrund der geringen Mengen an Düngemitteln auf dem Markt sowie der angespannten Logistik während der Frühjahrsreisezeit die Nachfrage nach Düngemitteln für die Frühjahrsbestellung zunimmt. Dadurch werden die Verkäufe von Stickstoffdüngemitteln sowohl durch logistische als auch durch Lieferprobleme herausgefordert. Zudem führt die konzentrierte Beschaffung von Düngemitteln für die Frühjahrsbestellung zu erheblichen Schwierigkeiten bei der Versorgung. Dennoch blieben die Preise für Düngemittel in diesem Jahr seit Beginn des frühen Winters weiterhin stabil; im Laufe des Jahres schwankten die Preise nur geringfügig nach unten.   Lösung: Mehrere Maßnahmen gleichzeitig, um ein „Nullwachstum“ der Produktionskapazitäten zu erreichen. Wenn man die Vermarktung von Düngemitteln betrachtet, so ist der Konsum von Düngemitteln im Inland und im Ausland derzeit stabil. Allerdings ist das Bewusstsein in der Branche für ein „Nullwachstum“ der Produktionskapazitäten noch nicht ausreichend ausgeprägt. Um die Düngemittelindustrie auf einen gesunden Entwicklungsweg zu bringen, muss man ein klares Bewusstsein für das Prinzip eines „Null-Wachstums“ der Produktionskapazitäten entwickeln.   Außerdem gibt es derzeit einen deutlichen Anstieg bei den Exporten von Stickstoffdüngemitteln im Inland, doch die Unternehmen spielen dabei keine besonders starke Rolle. Solche Probleme sind für die aktuellen Düngemittelunternehmen vielleicht etwas schwierig zu bewältigen, denn aufgrund der Bedingungen bei den Exportpreisen fällt es den Unternehmen auch schwer, ihre eigene Rolle auszuspielen.   Insgesamt zeigt die Düngemittelindustrie ein Bild von „Größe ohne Stärke, Menge ohne Gewinn“. Um diese Situation zu lösen, ist es notwendig, die Kontrolle über die Düngemittelindustrie zu verstärken, und die Unternehmen müssen aktiv Strukturanpassungen vornehmen. (Song Anyong)
Reply #22016-11-14
Die aktuelle Situation und die Entwicklungschancen der Düngemittelindustrie: Die gesamte Branche steht weiterhin vor der Herausforderung, gleichzeitig mit Entwicklungen auch Probleme zu bewältigen

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