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Als Beispiel wird Q345R bei 20°C herangezogen. Auf Seite P43 der Norm GB150-2011, Tabelle 2, ist der zulässige Spannungswert mit 189 Mpa festgelegt. In Tabelle 5-1 in NB/T47003 „Stählerne, geschweißte Behälter bei Normaldruck“, Abschnitt P10, ist der zulässige Spannungswert mit 213 Mpa festgelegt. In Tabelle 4.2.2 auf Seite P9 der Norm GB50341-2014 „Vorschriften für den Entwurf von vertikalen, zylindrischen, geschweißten Stahlöltanks“ wird ein zulässiger Spannungswert von 230 Mpa angegeben. Diese drei Standards haben drei unterschiedliche Werte – warum ist das so?
Auch die Materialstandards sind unterschiedlich. . .
Druckbehälter werden in der Regel nach dem unteren Wert festgelegt, wodurch ein hoher Sicherheitsfaktor erreicht wird. Die letzten beiden sind bei Normaldruck bzw. nahe am Normaldruck. Daher kann der Wert am oberen Rand liegen. In Behältern unter Normaldruck kann es mehr Prozessmedien geben, während in Öltanks die Medien einheitlich sind und die Korrosion daher geringer ausfällt; daher ist der NB-Wert niedriger als bei Öltanks.
Der zulässige Spannungsdruck wird durch die Division von Parametern wie der Bruchfestigkeit oder Zugfestigkeit des Materials durch einen bestimmten Sicherheitsfaktor ermittelt. Je nach Standard unterscheidet sich der Sicherheitsfaktor, wodurch auch der erhaltene zulässige Spannungsdruck unterschiedlich ist. Von allen Standards sollte der zulässige Spannungswert nach GB150 am niedrigsten sein, schließlich handelt es sich um Druckbehälter – bei den Berechnungen werden daher die konservativsten Werte verwendet :)
Der zulässige Spannungsdruck wird anhand der relevanten Festigkeitswerte aus den Tests sowie des Sicherheitsfaktors ermittelt. In verschiedenen Situationen unterscheiden sich diese Werte, wodurch auch der zulässige Spannungsdruck variiert.
Je nach Bedeutung des Druckbehälters unterscheiden sich die in den verschiedenen Normen vorgeschriebenen Sicherheitsfaktoren.
Die Berechnung erfolgt auf der Grundlage jenes Standards, wobei die zulässige Spannung entsprechend diesem Standard verwendet wird. Hauptsächlich liegen die Festlegungszeiträume für die Standards sowie die Sicherheitsfaktoren nicht überein.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von zhangjuhua am 17.4.2016 um 15:18 bearbeitet. Tatsächlich ist das so – doch bei GB150-2011 und NBT-Gefäßen unter Normaldruck liegt der Zeitabstand zwischen den Überprüfungen meist bei zwei bis drei Jahren. Das ist wohl nicht der Hauptgrund. Der eigentliche Grund liegt in der unterschiedlichen Bedeutung dieser Normen. Jedes Problem muss individuell betrachtet werden. Entschuldigung, bitte löscht der Moderator meinen überflüssigen Beitrag – ich kann ihn selbst nicht löschen
Dieser Beitrag wurde zuletzt von zhangjuhua am 17.4.2016 um 15:17 bearbeitet. Bei GB150-2011 und NBT-Gefäßen bei Normaldruck liegt der Zeitabstand zwischen den Überprüfungen in zwei bis drei Jahren – doch das ist wohl nicht der Hauptgrund. Der entscheidende Faktor ist vielmehr die unterschiedliche Bedeutung dieser Standards. Jedes Problem muss individuell betrachtet werden. Bei 150 handelt es sich um Minutenwerte (σb/2,7, σs/1,5). Bei NBT-Gefäßen bei Normaldruck könnten es ebenfalls Minutenwerte sein (σb/2,4, σs/1,5). Ich habe das noch nicht geprüft – es handelt sich dabei wohl um Angaben, die in den Standardvorgaben erwähnt werden sollten
Dieses Material erfüllt stets die Anforderungen von GB713. Allerdings wird es in unterschiedlichen Situationen eingesetzt, und je nach Verwendungszweck sowie Grad der Gefährlichkeit variiert auch der Sicherheitsfaktor. Dadurch unterscheiden sich die zulässigen Spannungen in den verschiedenen Referenznormen – sie werden durch die Zugfestigkeit geteilt durch den entsprechenden Sicherheitsfaktor berechnet