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Als Techniker in einem Ingenieurbüro für Maschinenentwicklung – wie kann man aus der Armut herauskommen? Prozesswechsel? Auf Projektbaumanagement umsteigen? Ich beschäftige mich bereits seit einigen Jahren mit der Entwicklung von Sondergeräten. Ich habe das Gefühl, ständig nur Nebenaufgaben zu erledigen, nicht ernst genommen zu werden – außerdem bin ich leicht ersetzbar. Alle Vorteile gehen an die Produktionsabteilung. Wie soll ich mich in Zukunft entwickeln?
Da die Vorteile der Technologie zugutekommen, dann geht man eben zur Technologie! Als ich angefangen habe zu arbeiten, war ich in einer Werft und habe in der Technik gearbeitet – das war echt klasse. Wenn etwas falsch ging, wurde eine Korrekturanweisung verschickt ; Wer vor Ort arbeitet und einen Fehler macht, muss im Personalbüro warten. Dann wollte ich in der Technik arbeiten – schließlich gibt es dort auch Überstundenzuschläge. Aber das war nicht möglich. Was soll ich tun? Wechseln Sie den Job! Wenn man jetzt zu diesem Unternehmen wechselt, muss man in die Abteilung für Technik. Bis jetzt hat sich gezeigt, dass die Technologie hier am meisten Arbeit erfordert und am wenigsten Vorteile bringt.
Hallo, für welche Baufirma arbeiten Sie? Ich arbeite auch in einer Baufirma, im Bereich der Technologie. Ich bin bereits seit 3 Jahren dort – doch ich habe das Gefühl, dass es immer noch nicht ausreicht. Es gibt einfach zu viele Dinge, die man in diesem Bereich wissen muss
Als ich erst in das Unternehmen kam, dachte ich, ich wüsste nichts. Ich habe viel gearbeitet, um Erfahrung zu sammeln. In all den Jahren sind bereits mehrere Führungskräfte gewechselt. Ich habe festgestellt, dass ich nicht zu den Schlüsselpersonen des Unternehmens geworden bin. Früher dachte ich, es gehe darum, Erfahrung zu sammeln – man wurde mit allen möglichen Aufgaben betraut. Jetzt sehe ich, dass es nur darum ging, die Zeit totzuschlagen. Die entscheidenden Ressourcen werden nicht bereitgestellt, die erhaltenen Informationen sind begrenzt und äußerst einseitig. Wenn bei einem Projekt eines Ingenieurbüros selbst die technischen Entwickler der Firma darüber im Unklaren gelassen werden, wie soll es da zu Verbesserungen kommen?
Chancen sind für die Vorbereiteten bestimmt
Im Moment konzentriere ich mich darauf, meine Arbeit ordentlich und sorgfältig zu erledigen, sodass ich für das Unternehmen unersetzlich werde, und anschließend Zertifikate zu erwerben. Es gibt noch einen Weg: Man sammelt verschiedene Ressourcen- und Informationsdaten, zeigt seine Fähigkeiten, um so die Aufmerksamkeit der Vorgesetzten zu gewinnen. Eine weitere Möglichkeit ist, den Job zu kündigen und in eine andere Umgebung zu wechseln – falls der Weg zur Beförderung blockiert ist oder zu lang ist.
Mehr tun, bringt keinen Schaden – Erfahrungen sind Reichtum. Mit Zielen und Plänen gibt es Druck und Motivation – Weiter so!
Gingen alle Vorteile an die Technik? Wenn Sie ins Produktionsbüro gehen, werden Sie feststellen, dass alle Vorteile anderen Abteilungen zukommen. Passt eure Einstellung an: Wenn ihr es schafft, dann tut es – wenn nicht, wechselt. Redet nicht davon, dass man acht Jahre lang gearbeitet hat; selbst nach 38 Jahren darf man doch wechseln!
Obwohl es jetzt um Teamarbeit geht, sind dennoch individuelle Fähigkeiten notwendig. Man kann sich auf ein bestimmtes Gebiet spezialisieren, darf aber nicht nur in diesem einen Gebiet kompetent sein – man sollte in jedem Bereich etwas verstehen
Es ist noch nicht das Alter, in dem man nicht mehr den Beruf wechseln kann – solange man nur entschlossen ist
Du hast 8 Jahre lang Maschinenbau entworfen – was hast du dabei gelernt? Wenn du nur GB150/151 kannst, dann macht es keinen Unterschied, wohin du gehst – ein Jobwechsel bringt nicht unbedingt ein höheres Gehalt als dein aktuelles. Man lernt alles Schritt für Schritt, und Chancen haben nur diejenigen, die vorbereitet sind. Wenn du den Beruf wechseln möchtest, solltest du schnell lernen – schau mal, ob das Produktionsdesign etwas ist, womit du arbeiten kannst
Man gibt nur dann sein Bestes, wenn man die Arbeit macht, die man gerne macht! Ich glaube immer daran, dass man mehr bekommt, je mehr man arbeitet. Wenn man einen Plan für die nächsten Jahre macht, bin ich der Ansicht, dass man erfolgreich sein wird! Viel Glück!
Im Alltag wird den Standards durchaus Aufmerksamkeit geschenkt – schließlich bilden sie die Grundlage für das Design. Doch oft wird man von Vorgesetzten und Kollegen als unflexibel und starr kritisiert. Genau wie ein Verkäufer, der nicht lügen kann, kein guter Verkäufer ist, gilt das auch für Designer: Viele erstellen Entwürfe, obwohl es dafür keine Grundlage gibt. Andernfalls drohen negative Bewertungen in der Leistungsbeurteilung. Deshalb ist eigene Erfahrung sehr wichtig, man muss an sein eigenes Konzept glauben. Kein Projekt ist perfekt – man kann sich nur auf die Zusammenarbeit im Team verlassen und die Erfahrungen aller Beteiligten berücksichtigen. Bei nicht entscheidenden Komponenten kann man getrost nach eigenen Vorstellungen Entwürfe erstellen.
Ein paar Jahre Arbeitserfahrung sind kein Problem – das Problem ist, ob man wirklich Fähigkeiten hat. Wenn man die nötige Fähigkeit hat, kann man springen. Einen für sich geeigneten Umfeld suchen – doch es gibt noch ein Problem: Weiß man selbst eigentlich, was man wirklich braucht?
Solange es ein Ziel gibt und man durchhält, ist alles noch möglich. . .
Stellt das Unternehmen noch Leute ein? Stell mich vor, verdammt nochmal – im Unternehmen gibt es jetzt nur noch die schmutzige, anstrengende Arbeit für die Fachleute.