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Wie der Titel schon sagt: Kann das Hinzufügen von Schmelzmitteln bei der Gasvergasung dazu führen, dass diese beim Erhitzen in den Rohgasstrom gelangen und so Ablagerungen in den Gas- und Wasserpipelines verursachen? Gibt es gute Lösungen für dieses Problem?
Ich kenne das Gaskohlenstoffisierungssystem nicht sehr gut – wissen Sie, welche Arten von Ablagerungen es gibt?
Natürlich, denn die Wärmestabilität von Kohle und Kalkstein unterscheidet sich. Wenn zu viel Kalkstein verwendet wird, kann dieser zusammen mit dem Rohgas in die nachgeschalteten Leitungen und Waschanlagen gelangen, was zu erheblichen Verstopfungen führen kann – insbesondere im Gasstrombett. Es ist am besten, den Kohleverbrauch zu reduzieren oder an der Ausgangsstelle des Gasifizierers eine Wirbelstaubabscheideanlage einzubauen, um das Risiko zu verringern.
Gibt es konkrete Werte für die Beschränkung der Menge an Kalkstein, die zugesetzt werden darf?
Das hängt von Ihrem Kohletyp ab. Wenn der Aschepunkt der Kohle hoch ist, muss man relativ viel Kalkstein hinzufügen. Allerdings sollte dieser Anteil nicht mehr als 5 % betragen – bei einem höheren Anteil ist es wirtschaftlich nicht vorteilhaft, und es hat auch negative Auswirkungen auf die nachgelagerten Prozesse. Wenn es erlaubt ist, kann man an die Kohlemischung denken.
Könnten Sie das genauer erläutern? Danke!
Ich empfehle Ihnen, sich mit der Chemie des Kohlenstaubs zu beschäftigen – danach werden Sie verstehen, was vor sich geht