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Im Rohrstrom fließt heißes Luft, im Schalenstrom fließt Wasser. Ist der Konvektionswärmeübergangskoeffizient im Rohrstrom etwa 50?
Ein Lehrbuch zur Chemietechnik gibt den ungefähren Rahmen an
50 ist möglich, 10 ist auch möglich. Jedes Problem muss einzeln berechnet werden – es macht keinen Sinn, einfach so zu raten; das ist völlig unsinnig. “„Tabellenabfragen, Empfehlungen, Erfahrungswerte“ – das ist alles grobfertig, das ist die eindeutige Schlussfolgerung.
Der Wert K des Wärmeaustauschers hängt von folgenden Faktoren ab: Art des Fluids (2 Faktoren), Durchflussrate des Fluids (2 Faktoren), Temperatur (4 Faktoren), Außendurchmesser der Hülle, Durchmesser der Wärmeaustauschrohre, Abstand zwischen den Wärmeaustauschrohren, Anordnung der Wärmeaustauschrohre, Vorhandensein von Trennwänden, Abstand zwischen den Trennwänden, Größe der Löcher in den Trennwänden, Material der Wärmeaustauschrohre, Anzahl der Rohrkanäle...... ...... Es gibt also kaum Erfahrungen, die auf Ihre konkreten Bedingungen zutreffen! ! ! Jeglicher Erfahrungswert ist unzuverlässig, es sei denn, er entspricht genau den oben aufgeführten Fällen!
Natürliche Luftkonvektion: 5–25 W/m²·K. Gezwungene Konvektion: 20–100 W/m²·K. Unter natürlicher Konvektion versteht man den natürlichen Luftstrom, der durch das Prinzip des natürlichen Luftzustroms entsteht – heiße Luft steigt auf, kalte Luft sinkt ab, usw. Die sogenannte erzwungene Konvektion bedeutet, dass mithilfe von Lüftungsanlagen, Heiz- (oder Kühlsystemen) sowie speziell konstruierten Luftleitungen (oder Rohren) die Luft in einem bestimmten Raum in Bewegung gesetzt wird. In der erzwungenen Konvektion ist in der Regel ein Element menschlicher Einflussnahme vorhanden. Im Allgemeinen erfordert die natürliche Konvektion nur geringe Anforderungen an die Ausrüstung und stellt somit die grundlegendste Methode der Konvektion dar. In einigen besonderen Fällen, beispielsweise in sehr abgeschlossenen Räumen, ist hingegen eine erzwungene Konvektion notwendig, um den Luftstrom zu verstärken.