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Hat die MTBE-Anlage denselben Schwefelgehalt wie das Tetra-C4-Material sowie das übrige Tetra-C4? Erstellen die Anlagen solche Daten? Sollte der gesamte Schwefelgehalt des Tetra-C4 nicht in den MTBE übertragen werden? Der Schwefelgehalt des übrigen Tetra-C4 ist doch niedriger als der des Ausgangsmaterials
Es steht außer Frage, dass der größte Teil des Schwefels im Butan-Quartett in das MTBE-Produkt übergeht. Der Schwefelgehalt im Butan-Quartett vor der weiteren Verarbeitung liegt bei etwa 10–30 ppm. Im MTBE-Produkt kann der Schwefelgehalt hingegen über 100 ppm betragen
Kann jemand die Testergebnisse zur Verfügung stellen? Gehalt an Kohlenwasserstoffen der Klasse C4 im MTBE-Eingangsmaterial, Gehalt an Kohlenwasserstoffen der Klasse C4 im verbleibenden MTBE, Gesamtgehalt an Schwefel im MTBE
Die Sulfide in den Tetra-Carbonverbindungen vor dem Ether sind hauptsächlich Dithiere und Thiole. Der größte Teil der Dithiere geht in das MTBE über, der Thiolanteil in das M, und der verbleibende Schwefel gelangt in das Ether nach Kohlenstoff vier. Dithiere haben einen hohen Siedepunkt. Bei der Probenentnahme und Analyse von Butan verflüssigen sich einige Dithiere und haften an der Innenwand der Probenbeutel, wodurch die ermittelten Werte für das Gesamtschwefelgehalt im Butan unter den tatsächlichen Werten liegen. In den Tetracarbonverbindungen nach dem Ether sind hauptsächlich Thiolen enthalten; dieser Einfluss ist relativ gering. Daher ist zwar der größte Teil des Schwefels in den Kohlenstoffatomen vor dem Ether in M gelangt, doch den Analysedaten zufolge scheint die Gesamtmenge an Schwefel in den Kohlenstoffatomen nach dem Ether etwa gleich zu sein wie zuvor.
Es ist ein Schwefelgleichgewicht erforderlich. Methanthiol aus den allgemeinen Rohstoffgemischen der Kohlenwasserstoffe der Klasse C4 wird bei der Etherbildung teilweise zu Methyltert-butylether umgewandelt, während die Disulfide größtenteils in MTBE übergehen.