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1. Anwendungsbereich Diese Norm gilt für die Konstruktion von Chemikalienbehältern aus niedriglegierten Hochleistungsstählen, pfeilgrafitischen Hitzebeständigkeitsstählen, Edelstählen sowie Verbundplatten aus Edelstahl, wobei der Druck nicht mehr als 35,0 MAp beträgt und die Konstruktionstemperatur über -20 Grad Celsius liegt. Zu den Materialarten gehören Walzprodukte, Gussteile sowie Schweißmaterialien. Der Behälterkörper umfasst dabei die Gehäuse und Deckel. Übernahme. Flansch. Rohrplatten usw.) sowie deren Zubehör. Die Auswahl der Schweißmaterialien, die technischen Anforderungen sowie der Anwendungsbereich müssen den Vorgaben der Standards entsprechen. Wenn für das Material höhere oder spezielle Anforderungen gelten, müssen diese im Zeichnungsblatt oder in den entsprechenden Dokumenten angegeben werden. 2. Kriterien für die Auswahl des Materials (1) Bei der Auswahl von Stählen für Chemikalienbehälter müssen die Betriebsbedingungen der Anlage berücksichtigt werden (z. B. Konstruktionsdruck, Konstruktionstemperatur, Eigenschaften der zu handhabenden Substanzen). Ebenso sind die Schweißeigenschaften des Materials, seine Kosten bei unterschiedlichen Temperaturen, die Wärmebehandlung sowie die Struktur des Behälters von Bedeutung. (2) Bei der Auswahl von Stählen für Chemikalienbehälter sollte unter Berücksichtigung der Anforderungen gemäß Punkt (1) dieser Norm auch die wirtschaftliche Vernünftigkeit berücksichtigt werden. Im Allgemeinen sind die folgenden Vorgaben wirtschaftlich sinnvoll: a. Wenn die erforderliche Stärke der Stahlplatten unter 8 mm liegt, ist es am besten, Kohlenstoffstahl zu verwenden – mit Ausnahme von Materialien für mehrschichtige Behälter. b. In Fällen, in denen Festigkeit und strukturelle Eigenschaften im Vordergrund stehen, sollte gewöhnlicher Kohlenstoffstahl verwendet werden. Bei einer Konstruktion, bei der die Belastbarkeit im Vordergrund steht, sollten je nach Druck, Temperatur sowie anderen Einsatzbeschränkungen durch das Medium für die nicht belasteten Bauteile nacheinander Stahlsorten wie Q235A, Q253B, Q235C, Q245R, Q345R verwendet werden. Für die belasteten Bauteile hingegen sollten nacheinander Stahlsorten wie Q235B, Q235C, Q245R, Q345R verwendet werden. c. Wenn die erforderliche Dicke der Edelstahlplatte größer als 12 mm ist, ist es am besten, eine Verkleidung oder andere Strukturen wie Aufschweißen zu verwenden. d. Edelstahl sollte möglichst nicht als hitzebeständiges Stahlmaterial für eine Konstruktionstemperatur von weniger als oder gleich 500 Grad Celsius verwendet werden. e. Porphyrstähle sollten möglichst nicht als Hitzebeständigkeitsstähle für Anwendungen mit einer Konstruktionstemperatur von 350 Grad Celsius oder weniger verwendet werden. Wenn es darum geht, Porphyrhit-Feuerfeststähle für hitzebeständige oder wasserstoffresistente Zwecke zu verwenden, sollte man die Anzahl der verschiedenen Stahlsorten und -spezifikationen so weit wie möglich reduzieren. (3) Die in diesen Bedingungen aufgeführten Auswahlprinzipien für die verschiedenen Stahlsorten dienen als Leitlinien bei der Auswahl der Materialien im Rahmen der Konstruktion. In der Regel sollte man die Stähle entsprechend diesen Bedingungen auswählen. a. Kohlenstahl wird für Behälter bei Normaldruck und Niedrigdruck, bei denen die Korrosionsgefahr durch das Medium gering ist, für Mitteldruckbehälter mit geringer Wandstärke, für Walzprodukte, für Druckrohre sowie für nicht belastete Bauteile verwendet – auch in Fällen, in denen die Wandstärke von strukturellen Aspekten bestimmt wird. b. Niedriglegierter Hochleistungsstahl wird für Druckbehälter verwendet, in denen die Korrosionsgefahr durch das Medium gering ist und die Wanddicke groß ist (mehr als 8 mm). c. Perlitisches Hitzebeständigstahl wird zur Abwehr der Korrosion durch Wasserstoff oder Schwefelwasserstoff bei hohen Temperaturen sowie als Hitzebeständigstahl für Druckbehälter mit einer Betriebstemperatur von 350–575 Grad Celsius eingesetzt. d. Edelstahl wird in Umgebungen mit hoher Korrosionsgefahr eingesetzt, sowie für hitzebeständige Stähle oder Kältestähle, die einer Eisenionenkontamination widerstehen müssen oder bei denen die Betriebstemperatur über 500 Grad Celsius oder unter -70 Grad Celsius liegt. e. Austenitische Edelstähle, die kein Titan enthalten, chemisch stabile Elemente des Niobs aufweisen und einen Kohlenstoffgehalt von über 0,03 % haben, dürfen bei Schweißen oder Wärbeverarbeitung bei Temperaturen über 400 Grad Celsius nicht in Umgebungen eingesetzt werden, die eine interkristalline Korrosion des Edelstahls verursachen können. (4) Neben den Anforderungen der geltenden Standards für Stahl müssen die Stähle auch den technischen Anforderungen sowie den Einschränkungen und Gebrauchsmöglichkeiten, die in diesen Normen festgelegt sind, entsprechen. (5) Stähle, die als Standardkomponenten für chemische Anlagen verwendet werden – beispielsweise als Flansche für Geräte, Rohrflansche, Rohrverbindungen, Bedieneröffnungen oder Messgeräte für die Flüssigkeitsstände – müssen den geltenden **Standards sowie den technischen Anforderungen der Branchenstandards entsprechen. Die oben genannten Angaben wurden vom Technikbereich von Jiangsu Xinbaifa Stainless Steel Co., Ltd. erstellt und dienen nur als Referenz. Es folgt noch mehr dazu – bleiben Sie dran, um die technischen Anforderungen an Stähle zu erfahren.