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Das Hydrogenisierungsverfahren dient dazu, aus Tetraalkynen einzelne Olefine wiederherzustellen – genauer gesagt handelt es sich dabei um die aus den Dibuten-Destillationskolonnen stammenden Abgase, die Vinylacetylen sowie 1,3-Butadien enthalten. Anschließend werden diese Abgase verdünnt, sodass der Anteil an Alkinen und Butadien bei etwa 2 % liegt. Danach erfolgt die Hydrogenisierung. In den industriellen Rohstoffen ist jedoch ein Anteil von etwa 300 ppm Dimethylether vorhanden. Als Katalysator wird ein Palladiumkatalysator verwendet. Ich würde gerne von Ihnen erfahren: Hat Dimethylether einen Einfluss auf den Palladiumkatalysator? Kann das Vorhandensein von Dimethylether zu Kohlendioxid und Kohlenmonoxid führen? Danke!
Dimethylether sollte keinen Einfluss auf Palladiumkatalysatoren haben. Wie hoch ist der Gehalt an VA? Tatsächlich kann man, wenn es eine BD-Extraktionskolonne gibt, ein sehr kleines Gerät verwenden, um VA selektiv zu hydrogenieren und in BD umzuwandeln. Gerne zum Austausch!
Im Wasserstoffkontakt entstehen aus Kohlenwasserstoffen weder Kohlenmonoxid noch Kohlendioxid. Allerdings muss geprüft werden, ob Dimethan unter Hydrogenationsbedingungen übermäßig mit Wasser reagiert. Außerdem lässt sich Dimethan unter Hydrogenierungsbedingungen leicht in Methan und Methanol hydrolysieren, wodurch das Methan die Reinheit des zirkulierenden Wassersstoffs verringert.
Bei dieser Verfahrensweise wird wohl kein zyklisches Wasserstoff verwendet. Dimethylether hat zwar einen gewissen Einfluss auf die Aktivität von Palladium, doch es sollten keine anderen Produkte entstehen. Zudem ist bei solch hohen Konzentrationen die Temperaturerhöhung groß – wird hierfür eine externe Kühlung verwendet?
Nach dem derzeitigen Betrieb der Industrieanlagen scheint Dimethylether keinen Einfluss auf Katalysatoren auf Basis von Pd zu haben. Wir arbeiten außerdem an einer Technologie zur Zugabe von Tetraalkynen zum Butadien – wir freuen uns über eine gemeinsame Diskussion dazu!