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Grundlagen der Organischen Chemie 01 „Der Begriff der organischen Verbindungen“ Im engeren Sinne bestehen organische Verbindungen hauptsächlich aus dem Element Kohlenstoff und Wasserstoff. Es handelt sich dabei um Verbindungen, die unbedingt Kohlenstoff enthalten – doch dazu gehören nicht die Oxide des Kohlenstoffs (Kohlenmonoxid, Kohlendioxid), Karbonate, Kalziumkarbonat sowie seine Salze, Schwefel, Cyanate, Metallcarbide sowie einige einfache Kohlenstoffverbindungen wie SiC. Aber allgemein können Verbindungen kein Kohlenstoffatom enthalten. Organische Stoffe bilden die Grundlage für das Entstehen von Leben – alle Lebewesen enthalten organische Verbindungen. Fette, Aminosäuren, Proteine, Zucker, Häm, Chlorophyll, Enzyme, Hormone usw. Sowohl der Stoffwechsel in Lebewesen als auch die genetischen Phänomene beinhalten Umwandlungen organischer Verbindungen. Außerdem stehen viele Stoffe, die eng mit dem menschlichen Leben verbunden sind – wie Öl, Erdgas, Baumwolle, Farbstoffe, Kunstfasern, Kunststoffe, Acrylglas sowie natürliche und synthetische Medikamente – in engem Zusammenhang mit organischen Verbindungen. Definition: Sammelbegriff für Kohlenstoffverbindungen (mit Ausnahme von Kohlenmonoxid, Kohlendioxid, Carbonaten, Hydrogencarbonaten, Metallkarbiden, **, Schwefel usw.) oder Kohlenwasserstoffe sowie ihre Derivate. Organische Stoffe sind die Grundlage für das Entstehen von Leben. Anorganische Verbindungen bezeichnen in der Regel Verbindungen, die kein Kohlenstoffatom enthalten. Doch einige Verbindungen, die Kohlenstoff enthalten – wie Kohlendioxid, Karbonate, Kohlenmonoxid usw. – weisen keine Eigenschaften von Organischen auf. Deshalb gehören auch diese Stoffe zu den anorganischen Verbindungen. Organische Verbindungen enthalten neben Kohlenstoff auch Elemente wie Wasserstoff, Sauerstoff, Stickstoff, Chlor, Phosphor und Schwefel. Kurz gesagt, sind organische Verbindungen immer Kohlenstoffverbindungen, aber Kohlenstoffverbindungen sind nicht unbedingt organische Verbindungen. Das einfachste organische Verbindung ist Methan (CH4). Es kommt in der Natur in großer Menge vor. Methan ist die einfachste organische Substanz und bildet den Hauptbestandteil von Erdgas, Biogas sowie anderen Gasen – im Alltag wird es als „Gas“ bezeichnet. Es handelt sich dabei auch um die Kohlenwasserstoffe mit dem geringsten Kohlenstoffgehalt (und dem höchsten Wasserstoffgehalt). Zudem sind sie die Hauptbestandteile von Erdgas, Biogas, Ölfeldgas sowie Gasen aus Kohlebergwerken. Es kann als Brennstoff sowie als Rohstoff zur Herstellung von Stoffen wie Wasserstoff, Graphit, Kohlenmonoxid, Acetylen, Hydrocyanid und Formaldehyd verwendet werden.