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Unser Unternehmen weist derzeit einen Wert von etwa 450 mg/L an biochemischen Stoffen im Abwasser auf. Der BOD-Wert liegt im Bereich von 40–60 mg/L, während der TDS-Wert bei etwa 14.000 mg/L liegt. Wir möchten gerne wissen, wie man dieses Wasser wiederverwenden kann. Die Anforderungen an die Qualität des wiederverwendeten Wassers sind: COD 30, TDS 300. Die Gesamtmenge des zu wiederverwendenden Wassers beträgt etwa 600 Kubikmeter pro Tag – davon sollen 300 Kubikmeter pro Tag wiederverwendet werden
Membranbehandlung – der Kostenfaktor dafür ist wohl ziemlich hoch, oder? Bei einem so hohen Salzgehalt: Wird keine Vorbehandlung vor der biologischen Behandlung in Betracht gezogen?
Der TDS liegt über 10.000 – man sollte vielleicht an Verdunstung denken.
Nach der Membrankonzentration erfolgt eine weitere Konzentration mittels MVR. Das durch die RO-Anlage gewonnene Konzentrat weist einen zu hohen Salzgehalt auf. Derzeit liefern wir unserer Kraftwerksanlage Entsalzwasser – dabei wird der Salzgehalt des RO-Konzentrats streng kontrolliert.
Diese Abwässer müssen nur grob gefiltert werden, um direkt im Kreislaufkühlwassersystem wiederverwendet werden zu können. Durch ein Steuerungssystem mit Chemikalien entsteht weder Kalkbildung noch Korrosion, und es kommt zu keiner Ablagerung von Schmutz. Eine Null-Abfallemission bei Abwässern ist durchaus möglich.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von slll611 am 14.06.2016 um 22:10 bearbeitet. In der Regel handelt es sich um ED-Konzentrat – das Konzentrat verdampft, während das Süßwasser in den biologischen Prozess eingespeist wird. Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte per privater Nachricht an uns