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In einem Sulfursäuresystem mit einer Kapazität von 60 kt/a trat ein Leck in den Schweißrohren des Trockenabsorptionsanodenschutzes auf. Dadurch sank die Säurestärke des Zirkulationswassers unter den Wert von 2. Nachdem dies festgestellt wurde, wurde das System sofort abgeschaltet, um den Anodenschutz zu überprüfen und zu reparieren. Nachdem die konzentrierte Säure sowie das Wasser entfernt worden waren, kam es während der Schweißarbeiten an der Stelle des Lecks zu einer Explosion. Dadurch platzte ein Abschnitt des Rohrs, in dem sich die konzentrierte Säure befand. Auch der Gehäuse des Umwandlungsgebläses erlitt Risse. Glücklicherweise gab es keine Verletzten. Als Hinweis: Das aus verdünnter Schwefelsäure entstehende Wasserstoffgas darf nicht ignoriert werden. In solchen Fällen fragt man sich, wie die Hersteller in der Regel eine gute Luftzufuhr gewährleisten, um Explosionen durch Wasserstoff zu verhindern, und wie sie den verbleibenden Wasserstoff in den Leitungen überprüfen.
Verwendet ihr für eure Schwefelsäure-Leitungen Kohlenstahl? ? ! ! Unsere Firma verwendet ausschließlich Edelstahl
Während der Stilllegung muss SO2 und SO3 vor dem Abkühlen ausgetauscht werden, anschließend werden die Lüftungsanlagen abgeschaltet. Anschließend wird sauerstofffreies N2 zur Fortsetzung des Lüftens verwendet. Nach Prüfungen im Labor werden vor Ort tragbare Geräte zur Erkennung von brennbaren Gasen eingesetzt
Übersehen: Bei der Anodenbeschichtung muss nach dem Ablassen des sauren Wassers das Material zudem schnell mit Wasser bis zu einem pH-Wert von über 5 gespült werden. Anschließend wird N2 zugeführt. Nachdem die Konzentration an brennbaren Gasen überprüft wurde, wird eine angemessene Menge an N2 zur Schweißarbeit verwendet. Während der Bauarbeiten wird ein tragbarer Alarmgerät für brennbare Gase eingesetzt, um die Konzentration dieser Gase zu überwachen
Noch etwas: Wenn es möglich ist, Absperrplatten zu verwenden, sollte man dies unbedingt tun, um eine Trennung herzustellen. Auch wenn es sich um Anlagen der Klasse C handelt, sollte bei der Behandlung dieser potenziell explosiven Stellen so vorgegangen werden, als wären es Anlagen der Klasse A
Für die Rohrleitungen mit konzentrierter Säure werden Gussteile verwendet, für die Wasserleitungen wird Kohlenstahl eingesetzt
Falls die Anodenschutzmaßnahmen übersehen wurden, muss nach dem Ablassen des sauren Wassers das System schnell mit Wasser bis zu einem pH-Wert von über 5 gespült werden. Anschließend wird N2 zugeführt. Nachdem die Konzentration an brennbaren Gasen überprüft wurde, wird eine angemessene Menge an N2 zur Schweißarbeit verwendet. Während der Arbeiten wird ein tragbarer Alarmgerät für brennbare Gase eingesetzt, um die Konzentration dieser Gase im Auge zu behalten
Ziemlich beängstigend – bei der Schweißung von Tanks und Rohren muss man besonders vorsichtig sein
Mangelndes Wissen über Sicherheit. Unangemessene Auswahl der Ausrüstung
Das Sicherheitsbewusstsein ist tatsächlich nicht sehr stark, bei der Auswahl der Geräte gibt es jedoch kein Problem