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Zum Beispiel werden bei Prozessleitungen, die aus Kohlenstahlrohren bestehen, in der Regel auch die Anschlussventile aus Kohlenstahl verwendet (die Anschlussventile werden aus dem gleichen Material wie die Rohre hergestellt). Meine Vorgehensweise besteht darin, für die Wurzeldruckventile Flansche zu verwenden. An den Instrumenten wird anschließend eine Edelstahl-Flanschabdeckung angebracht. In diese Abdeckung werden Löcher gebohrt, und in sie werden Edelstahl-Leitungen zum Messen des Drucks verschweißt. Diese Vorgehensweise findet sich nicht in den Installationsanleitungen, weshalb sie umstritten ist. Ich würde die Experten gerne fragen: Wie sind Sie von Kohlenstahl auf Edelstahl übergegangen?
“Der Wechsel von Kohlenstahl auf Edelstahl erfolgt entweder durch das Schweißen verschiedener Stahlsorten (was in der Regel nicht empfohlen wird) oder über Übergangssegmente. Aber die Hauptventile der Anzeigegeräte sind in der Regel Schweißventile, um Leckstellen zu verringern. Meiner Meinung nach muss für die Anzeigedruckrohre in Kohlenstahlrohrsystemen kein Edelstahl verwendet werden. Falls doch Edelstahl erforderlich ist, kann man Ihr Vorschlag verwenden.
Warum werden keine NPT-Innengewindebohrungen in der Flanschabdeckung angefertigt?
Wir bohren in der Regel ein ganzes 1/2"NPTF-Loch in die Flanschabdeckung, um die Drucksensorkabel mit Schellenverbindern zu verbinden.
Sie wollen also Druckleitungen aus Edelstahl verwenden, richtig? Ihre Methode ist ziemlich korrekt. Man öffnet die Kohlenstoffstahlrohre und fügt Kohlenstoffstahlflächenverbindungen sowie eine Wurzeldichtung hinzu – es spielt keine Rolle, aus welchem Material diese bestehen. Anschließend werden die Edelstahl-Druckleitungen an die Kohlenstoffstahlflächenverbindungen oder an die gebohrten Blindplatten geschweißt. Oder man lässt die Kohlenstoffstahlrohre einfach offen und führt die Edelstahl-Druckleitungen daraus heraus – 200 mm reichen aus. Zusätzlich wird eine Wurzeldichtung verwendet (mit Innengewinden an beiden Enden), sowie wiederum Edelstahl-Druckleitungen
2 Flansche, 1 aus Kohlenstahl, 1 aus Edelstahl.
Wir verwenden in der Regel solche Anschlussventile mit Aufnahmeschweißen – an der Seite, die mit dem Rohr verbunden ist, wird ein Verbindungsstück verschweißt, und an der Seite, die mit den Messgeräten verbunden ist, wird ein Edelstahl-Anschlussstück mit Aufnahmeschweißen angebracht.
Ihr Vorgehen ist mit den Vorschriften vereinbar. Ich hätte jedoch eine Frage: Die kurzen Rohrabschnitte auf der Rohrseite bestehen vermutlich aus Kohlenstahl, und auch die Schweißventile bestehen wahrscheinlich aus Kohlenstahl. Damit entsteht also das Problem, Kohlenstahl (Schweißventile) mit Edelstahl (Anschlüsse) zu verschweißen, nicht wahr?