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In der Industrie wird häufig eine Azeotropentrennkolonne zur tieferen Entwässerung eingesetzt. Wenn beispielsweise der Wassergehalt im Ausgangsmaterial 500 ppm beträgt und dieser Wert auf 50 ppm gesenkt werden soll, dann werden in der Industrie Teile der Kohlenwasserstoffe zusammen mit dem Wasser verdampft und anschließend gekühlt. Im Rückflussbehälter erfolgt die Entwässerung, danach kann das Gemisch wieder in die Kolonne zurückgeführt werden. Bei der Simulation mit ASPEN gelingt es mir jedoch nicht, Wasser und Kohlenwasserstoffe voneinander zu trennen – im Rückflussbehälter bilden Wasser und Kohlenwasserstoffe keine getrennten Phasen. Ich verwende dabei die Eigenschaftenmodellierung UNIQUAC. Auch die Suche nach dem Azeotropiepunkt ist nicht möglich. Ich frage mich, wie man solche Trennkolonnen in ASPEN simulieren kann.
Sie können sich an unsere Fachleute wenden, ich bin für das Geschäft zuständig, Ge 15753506807
Nach der Entwässerung im Rückflussbehälter kann das Material anschließend wieder in den Turm zurückgeführt werden, um dort weiter entwässert zu werden. Könnten Sie das genauer erläutern? Wie wird Entwässerung durchgeführt?
Entschuldigung, haben Sie diese Frage wirklich verstanden? C4 weist eine heterogene Azeotropie mit Wasser auf. Das Wasser, das wir aus dem C4 trennen müssen, handelt sich dabei um gelöstes Wasser – also Spuren von Wasser, die in dem C4 gelöst sind. Da der Wassergehalt sehr gering ist, werden die Wasserstoffbrückenbindungen zwischen den Wassermolekülen durch Isobuten oder C4 unterbrochen. In diesem Fall liegt der Siedepunkt des Wassers unter dem Siedepunkt des Isobuten. Deshalb gehört Wasser in der Destillierkolonne zu den leichteren Komponenten und gelangt somit an die Oberseite der Kolonne. Das sind einige Aussagen, die ich im Forum gelesen habe; auch ich denke über dieses Problem nach. Was die Entwässerung durch den Rückflussbehälter angeht – das Problem ist folgendes: Warum kann das Wasser nachdem es in die Spitze des Turms gelangt ist und dort im Rückflussbehälter landet, entwässert werden? Sollte das Wasser nicht zusammen mit der Substanz gelöst bleiben? Würde man so nicht beim Entwässern auch die Substanz mit ausleiten? Ich habe gelesen, dass dabei das Gesetz des Druckteils verwendet wird (also das Dalton’sche Gesetz des Druckteils – also der Druck, bei dem das Wasser kondensiert)