Dieser Beitrag wurde zuletzt von ylb913 am 23.06.2016 um 21:18 bearbeitet. Der Nenndurchmesser ist in Serien gegliedert und standardisiert. Der tatsächliche Durchmesser hängt vom Außendurchmesser und der Wandstärke ab. Tatsächlich gibt es auch hier verschiedene Serien, doch diese sind nicht standardisiert.
Der Nenndurchmesser ist die in Zahlen ausgedrückte Größe aller Anschlüsse in einem Rohrsystem. Er handelt sich dabei um eine praktische, ganze Zahl, die zur Orientierung dient – sie steht nur in einer ungefähren Beziehung zu den tatsächlichen Fertigungsmaßen. Der Nenndurchmesser wird durch den Buchstaben „DN“ gefolgt von einer Zahl angegeben. Wie PVC-Wasserleitungen und verzinkte Wasserleitungen: DN40, DN50, DN65. Die Nennweite wird auch als Durchmesser im Mittelwert bezeichnet. Das liegt daran, dass die Wandstärke vieler Rohre sehr dünn ist und der Außendurchmesser des Rohres kaum vom Innendurchmesser abweicht. Deshalb wird als Durchmesser des Rohres der Durchschnitt aus dem Außendurchmesser und dem Innendurchmesser verwendet. Im Ingenieurwesen bezeichnet der Durchmesser im Allgemeinen eine Gruppe von Rohren mit einem bestimmten Durchmesserbereich. Beispielsweise entspricht ein Rohr mit einem Durchmesser von 15 Rohren mit einem Außendurchmesser von 22 oder 20 – wobei die Wandstärke dabei 0,4, 0,5, 0,6, 0,8, 1,0, 1,2, 1,4, 1,5, 1,6, 1,8, 2,0 usw. sein kann. Hier bezieht sich der Durchmesser in der Regel auf einen bestimmten Bereich von Rohren und nicht auf den Durchschnitt aus Außendurchmesser und Innendurchmesser. Nur zur Referenz!