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Wie im Titel erwähnt, weist das mittels Elektrolyse gewonnene Chlorgas einen relativ hohen Feuchtigkeitsgehalt auf. Es muss in die nächste Produktionsstufe gebracht werden, um dort reagieren zu können. Doch für diese Reaktion ist ein bestimmter Druck erforderlich. Das Hinzufügen von Trocknungsanlagen erhöht nicht nur die Investitionskosten, sondern führt auch zu mehr Abfällen. Deshalb frage ich, ob es Kompressoren gibt, mit denen feuchtes Chlorgas behandelt werden kann
Derzeit nicht, aus den folgenden Gründen: 1. Das Chlorgas am Ausgang der Elektrolysezelle wird nicht gewaschen, wodurch der Wassergehalt im Titankühler recht hoch ist. 2. Eine größere Wassermenge erhöht die Korrosionsbeständigkeit des Kompressors, was wiederum die Herstellungskosten erhöht. 3. Im Prozess der Gaskompression entsteht Kondensat, was zu einem Flüssigkeitsstoß im Kompressor führt. Zerstörung von Geräten. Außerdem steigen aufgrund des hohen Wasservolumens die Anforderungen an das Material der Nachbehandlungsanlagen erheblich, weshalb Ihre Idee nicht wirtschaftlich ist. Gerne zum Austausch.
Vielen Dank!~ Dann hätte ich noch eine Frage: Wenn man nach wirtschaftlich machbaren Lösungen sucht, wie sollte dann dieses Verfahren gestaltet werden?
Was bedeutet das? Der Chlor-Alkali-Prozess ist sehr ausgereift. Es ist wahrscheinlich schwierig, eine Lösung zu entwerfen, um das Wasser auszudrücken.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von cicibella am 18.7.2016 um 14:19 bearbeitet. Das bedeutet also, dass man bei Berücksichtigung der wirtschaftlichen Kosten, um komprimierten Chlorgas zu erhalten, den Schritt der Wasserausscheidung nicht umgehen kann – man muss erst das Wasser entfernen, bevor man das Gas komprimieren kann, oder?
Ja, das ist auch der Grund, warum die Chlor-Alkali-Industrie seit vielen Jahren weiterhin den Prozess beibehält, bei dem zunächst mit Schwefelsäure getrocknet und anschließend komprimiert wird.
Zusätzlich: Trockenturm, Waschturm, zur Senkung der Feuchtigkeit im Chlorgasthermometer
Wenn der Nachverarbeiter keine Anforderungen an den Wassergehalt im Chlor hat, wäre es theoretisch auch möglich, mit einer Wasserringpumpe aus Titan zu pressurisieren – doch es sind bisher keine praktischen Anwendungen bekannt.