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Dieser Beitrag wurde zuletzt von *lihuagong am 26.10.2016 um 10:32 bearbeitet. Bei der Destillation der Ethyleneglykol-Wasser-Lösung mit der Methode des ersten Zwischenraums trat eine Anomalie in der Temperatur im Reaktor auf. In der späten Phase der Destillation steigt die Temperatur im Reaktor deutlich an und bleibt bei etwa 172 Grad. Die Temperatur an der Spitze des Turms bleibt normal. Egal wie sehr das Heizsystem angepasst wird, es ist nicht möglich, die Temperatur zu senken. Außerdem steigt zu diesem Zeitpunkt der Gehalt an Hochsiedestoffen im entnommenen Ethylenoxid deutlich an. Ob es an einem defekten Ventil des Heizsystems liegt oder am defekten Thermometer – im Moment lässt sich der Grund nicht feststellen. Die Anlage wurde aus einem ursprünglichen Reaktor umgebaut, die Ventile sind neu – es sollte also keine Probleme geben. Auch die Überprüfung des Thermometers ergab keine Probleme. Wenn man keinen Rat weiß, wandert man ziellos herum – dabei schaut man versehentlich auf die Sichtscheiben. Plötzlich stellt man fest, dass das Thermometer nicht im Flüssigkeit ist. Das war also das Problem: Das Thermometer funktionierte einwandfrei. Was gemessen wurde, war die Temperatur der Gasphase, nicht die Temperatur der Flüssigkeit. Da es ursprünglich ein Reaktor war, war die Eindringtiefe des Thermometers eher gering. Jetzt wurde es in einen Destillationsbehälter umgewandelt, ohne dass das Thermometer ausgetauscht wurde. Mit sinkendem Flüssigkeitsspiegel rutschte das Thermometer aus der Flüssigkeit heraus. Daraufhin wurde ein längeres Thermometer eingebaut, und die Temperaturanzeige funktionierte wieder normal.
Diese Frage lässt sich eigentlich aus technologischer Sicht leicht beurteilen. Denn bei einem solchen Temperaturunterschied sollten die Temperaturen in der Gas- und Flüssigphase (was wir als Siedepunkt bzw. Taupunkt verstehen) äußerst empfindlich sein. Es ist jedoch seltsam, dass bei einer solchen Umgestaltung vor der Änderung nicht auf die Länge des Thermometers Rücksicht genommen wurde. Jedenfalls eine gute Erfahrungsaustauschmöglichkeit~
Kleine Unternehmen haben so eine Ausrüstung nicht; ihr jährliches Umsatzvolumen beträgt nur 300–400 Millionen.
;Kleine Unternehmen sollten doch existieren – manchmal ändere ich selbst den Standort der Temperaturmesspunkte