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Sechs Sicherheitshinweise für den Sommerlagerung von Gefahrstoffen

2016-05-25View Original

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bg9.png Der Sommer ist bereits angebrochen, die Temperaturschwankungen sind groß, und die klimatischen Bedingungen stellen eine erhebliche Bedrohung für die sichere Lagerung von **Chemikalien** dar. Um eine sichere Lagerung im Sommer zu gewährleisten und Unfälle durch Chemikalien aufgrund der hohen Temperaturen zu verhindern, ist es entscheidend, Wärme abzuleiten. Dazu gibt es insgesamt sechs Maßnahmen. 1. Es muss ein geeigneter **Chemikalienlager** vorhanden sein. Die Decke und Wände des Chemikalienlagers sollten mit wärmedämmenden, feuerfesten Materialien ausgekleidet werden. Die Dachrinnen müssen ausreichend lang sein, um zu verhindern, dass Sonnenlicht in das Lager fällt. Die Wände des Lagers sollten ausreichend dick sein. Es sollten Fenster vorhanden sein, die für eine indirekte Belüftung sorgen. Zudem sollten doppelte Türen sowie ein doppeltes Dach vorhanden sein. Die Fenstergläser sollten blau lackiert sein oder aus mattem Glas bestehen. 2. **Chemikalien müssen sortiert gelagert werden. Chemische Gefahrstoffe werden im Allgemeinen in explosionsfähige Stoffe, Stoffe, die bei Kontakt mit Wasser brennen, selbstentzündliche Stoffe, brennbare Feststoffe, brennbare sowie entzündungsfördernde Gase, korrosive Stoffe sowie Oxidationsmittel eingeteilt.** Diese Gegenstände müssen kategorisiert, in verschiedenen Lagerräumen aufbewahrt und geordnet werden. Es ist streng verboten, Gegenstände mit gegensätzlichen Eigenschaften, unterschiedlichen Lösemethoden oder solche, die leicht zu Selbstentzündung neigen, miteinander zu vermischen. Bei der Lagerung von Gegenständen dürfen die Stapel nicht zu hoch, zu groß oder zu dicht sein. Zwischen den Stapeln sowie zwischen diesen und Wänden, Säulen, Dachbalken oder Lampen muss eine bestimmte Entfernung eingehalten werden. Zudem müssen Feuerwege frei bleiben – es darf keine Überladung des Lagerraums geben. 3. Die Temperatur muss streng kontrolliert werden, indem entweder ein Wasserspeicher auf dem Dach des Lagerhauses errichtet wird oder Kühlmittelläufe auf dem Dach des Lagerhauses angebracht werden. Wenn die Lufttemperatur über 30 °C liegt, wird Wasser versprüht, um die Temperatur im Lagerhaus unter 28 °C zu halten. Durch das Verlegen von Säcken aus Stein auf das Dach des Lagers kann die Wärmedämmung des Daches verbessert werden. Zudem können das Dach, die Außenwände sowie die Fenstergläser des Lagers weiß gestrichen werden. Dadurch wird die Reflexion des Sonnenlichts genutzt, um die Aufnahme von Strahlungswärme zu verringern und so eine Abkühlung zu erreichen. Je nach Art des Gutes und der Verpackung kann man außerdem Wasser auf den Lagerboden gießen oder Eisblöcke verwenden; bei entsprechenden Möglichkeiten kann auch eine Klimaanlage zur Kühlung eingesetzt werden. In einigen Lagerräumen können die Fenster morgens, abends und nachts geöffnet werden, um Frischluft hereinzulassen. Mittags sollten die Türen und Fenster geschlossen bleiben, damit keine heiße Luft eindringen kann. 4. Offene Lagerflächen und Behälter für brennbare Flüssigkeiten sollten gekühlt werden. Solche Flüssigkeiten sollten in Gebäuden aufbewahrt werden, um zu verhindern, dass sie direkt der Sonne ausgesetzt sind. Falls in besonderen Fällen eine vorübergehende Lagerung im Freien notwendig ist, sollten aus nicht brennbaren Materialien Überdachungen errichtet werden. Manchmal muss auch mit Gummischläuchen regelmäßig Wasser gespritzt werden, um die Temperatur zu senken. Im Fass befindet sich in der Regel nur 90% bis 95% des Gesamtvolumens – es bleibt somit ein Raum von 5% bis 10% frei. Dadurch wird verhindert, dass die Chemikalien im Fass durch die Wärme ausdehnen und dadurch Brände oder Explosionen entstehen können. An der Oberseite des Speichertanks sollte eine Kühlanlage installiert werden, die bei einer Temperatur von über 30 °C den Kühlwasserpumpen zum Betrieb kommt, um eine Kühlung durch Sprühen zu gewährleisten. Die Speichertanks dürfen auch nicht zu voll gefüllt werden; es muss ein Volumenraum von 5 % bis 10 % frei bleiben. 5. Es sollten Blitzschutzmaßnahmen vorhanden sein. **Chemikalienlager werden in der Regel an den Rändern des Unternehmensgeländes oder der Stadt errichtet, in angemessenem Abstand zu anderen Gebäuden in der Umgebung. Dadurch entsteht um das Lager herum ein offenes Gelände, das besonders anfällig für Blitzeinschläge ist.** Daher müssen in den Lagern Blitzschutzanlagen installiert werden, um Brandgefahren durch Blitzeinschläge zu verhindern. 6. Stärkung der Verwaltung: Die Mitarbeiter in den Chemikalienlagern müssen eine Sicherheitsschulung absolviert haben und diese erfolgreich bestanden haben. Sie müssen außerdem über eine entsprechende Zulassung verfügen, um arbeiten zu dürfen. Die Lagermitarbeiter müssen regelmäßig das Lager inspizieren, Probleme sofort beheben und so die Sicherheit gewährleisten.
Reply #22016-05-26
Ich würde gerne wissen, welche Anforderungen es bezüglich der Besprüfung von horizontalen Phosphortrichlidgefäßen mit einem Volumen von 30 m³ gibt ?

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