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Welche Vorteile und Nachteile hat der Betrieb im offenen sowie im geschlossenen Kreislauf bei Stilllegung und Wiedereinrichtung von Destillationsanlagen? Oder was ist der Unterschied, wenn die Voraussetzungen erfüllt sind?
Schlusskreislauf: Hauptsächlich werden Erwärmung zur Entwässerung, Ablagerungsentfernung, Abfallentsorgung sowie Wärmeverfestigung durchgeführt (während des Durchblasens entsteht Kondenswasser, nach Wartungsarbeiten ist eine Wärmeverfestigung notwendig). Im Großen und Ganzen handelt es sich dabei um Vorbereitungen für das Einschalten des Brennstoffinjektors. Offener Kreislauf: Nachdem das Öl durch den Umleiterturm geführt wurde, beginnt der Ölslurry, einen offenen Kreislauf zu bilden. Der Kreislauf wird auf den Notentlastungsmodus umgestellt. Meiner Ansicht nach dient dies hauptsächlich dazu, die einzelnen Geräte allmählich in Betrieb zu nehmen – dazu gehört auch die thermische Anpassung.
Ein weiterer wichtiger Zweck des Schließkreislaufs bei dem An- und Abstellen ist es, zu schnelle Temperaturänderungen sowie das Ausdehnen und Schrumpfen aufgrund von Wärme oder Kälte zu verhindern – dadurch entstehen keine Lecks an den Dichtstellen. In Notfallsituationen wie kurzfristigen Stromausfällen, bei denen die Systemtemperatur nur geringfügig sinkt, kann die Produktion direkt wieder aufgenommen werden, indem der Kreislauf unterbrochen wird. Wir haben das ausprobiert – es ist nicht notwendig, den Kreislauf wieder einzuschalten.