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1) Entfernungsverfahren für Schublagern vom Typ Kingsbury ① Entfernen Sie die Sensoren zur Erfassung der Axialverschiebung sowie die Anschlüsse der anderen Geräte. Nachdem die Spielweite des Schublagers gemessen wurde, entfernen Sie außerdem den Deckel des Lagergehäuses sowie den Deckel des Schublagergehäuses selbst. ②Entfernen Sie die Schmierlagern und Dämpfer auf der nicht arbeitenden Seite und markieren Sie die Position jedes Lagerscheibchens. Beim Demontieren Achten Sie darauf, die Temperaturfühler der Platten nicht zu beschädigen. ③Setzen Sie die Abdeckung des Lagersitzes auf dem Gehäuse des Rückstelllagers wieder ein. Ziehen Sie die Schrauben für die Mittelanschnittsfläche sowie die Positionierstifte fest. Überprüfen Sie anschließend den Abstand zwischen den Düsen in der ersten Reihe (Dampfturbinen) oder den Halbversatz des Rotors (Kompressoren), bevor Sie das Gehäuse öffnen. ④Entfernen Sie alle Oberabdeckungen sowie die Schmierdichtungen vorne und hinten am Antriebsseite-Stoßlager. 2) Anforderungen an die Wartungstechnik von Kingsbury-Typ-Drucklagern ① Drucklagerplatten a. Die Berylliumlegierungsbeschichtung der Drucklagerplatten darf keine Defekte wie Abplatzen, Abnutzung, Risse, Verbrennungen, Verformungen, Raue Oberflächen oder Erosion aufweisen. Die Ziegelsteine wurden gefärbt oder in Kerosin getaucht, um zu überprüfen, ob die Berylliumlegierung gut mit dem Trägermetall verbunden ist. b. Auf der Oberfläche der Schubdichtungen dürfen keine radialen Rillen oder Kratzer vorhanden sein. Die Tiefe der zirkulären Rillen oder Kratzer darf 0,10 mm nicht überschreiten. Zudem dürfen die Dichtungen nicht ungleichmäßig abgenutzt sein. c. Mit Roter Zinnober wird überprüft, inwieweit die Oberflächen des Babbitt-Materials der einzelnen Platten mit der Oberfläche der Rückhalteplatten in Berührung stehen. Der Kontaktgrad sollte mindestens 80 % betragen. Die Dickeunterschiede zwischen den Platten derselben Gruppe dürfen 0,015 mm nicht überschreiten. d. Die Tragfläche auf der Rückseite der Ziegelsteine ist glatt; es gibt keine Spuren von Überlastung wie Verbrennungen, Kleberresten oder Einpressspuren. Die Tragpfosten für die Ziegel müssen fest auf den Ziegeln befestigt sein und dürfen nicht locker werden. e. Die Buchse auf der Öleingangsseite aus Berylliumlegierung weist eine glatte Übergangsbereich auf, um einen reibungslosen Öleingang sowie die Bildung einer Ölschicht zu ermöglichen. f. Bei Schmierplatten mit thermischen Sensoren muss überprüft werden, ob die Sensoren fest in den Platten verankert sind. Die Temperaturfühler dürfen die Beweglichkeit der Platten nicht beeinträchtigen. Die thermischen Sensoren sowie die Leitungen werden zusammen mit den Platten von dem Messgerät überprüft. Die Isolierung sowie die Messgenauigkeit entsprechen den Anforderungen des Messgeräts. ②Basisring und Spannplatten: a. Die Tragflächen der Spannplatten sind glatt – es gibt keine Spuren von Abnutzung, Verbrennungen oder Einpressungen als Folge hoher Belastungen. Im Grundring kann man sich frei bewegen, es gibt keine Verkeimungen. Die Länge der Stoppstifte ist geeignet, sie sitzen fest und es besteht ausreichend Abstand zu den Lochungen der Ausgleichskörper – dadurch werden die Ausgleichskörper nicht berührt und es kommt zu keiner ungleichmäßigen Abnutzung der Lochungen. b. Zwischen den Ausgleichsblocken gibt es keine Eindrücke an den Berührungslinien der Arbeitsflächen; die Oberflächen sind glatt, und die Blocke können frei voneinander bewegt werden. c. Der Grundring weist keine Krümmungen auf; die Verbindungsfläche der beiden Hälften des Grundrings ist glatt und unbeschädigt. An den Stellen, an denen der Grundring mit den Druckausgleichsteilen in Berührung kommt, sind keine Eindrücke zu erkennen. Auf der Rückseite des Grundrings wird gleichmäßig Druck auf die Endflächen der Schublagern ausgeübt. ③Druckplatte a. Die Oberfläche der Druckplatte muss glatt und eben sein. Die Oberflächenrauheit sollte bei Ra0,8 liegen. Radiale Rillen sind nicht zulässig. Die Tiefe der zirkulären Rillen darf 0,05 mm nicht überschreiten. b. Die Schubplatten sind durch Schlüssel miteinander verbunden; es gibt keine Anzeichen von Druck auf die Schlüssellöcher. Zudem weisen die Schlüssellöcher nach Prüfungen keine Risse auf. Die Schubplatte berührt gleichmäßig die Achsel sowie die Endflächen der Halterung. Die Schlüssel sind richtig in den Schlitz der Schubplatte eingefügt. Die Seitenlücken, die Oberlücken sowie die Passform zwischen der Schubplatte und der Welle entsprechen den Anforderungen des Designs. Die Gesamtverschiebung der Endflächen des montierten Bandscheibens ist kleiner als 0,015 mm. c. Bei Verwendung einer hydraulisch bedienbaren Konstruktion zur Befestigung bzw. Demontage des Schubringes muss überprüft werden, inwieweit die Innenfläche des Schubringes mit der Oberfläche des Abstandskonus in Berührung steht. Ebenso muss geprüft werden, inwieweit die Endflächen des Konus mit den Achseln in Berührung stehen. Die Berührungseffizienz muss mindestens 80 % betragen. Auf allen Oberflächen dürfen keine Kerben, Kratzer oder Beschädigungen vorhanden sein. Die Passgenauigkeit zwischen der Innenfläche des Konus und dem Stab darf nicht außerhalb der zulässigen Toleranzen liegen. d. Die Dicke der Schubplatte darf eine zyklische Abweichung von 0,005 mm nicht überschreiten. ④Ölabdichtung a. Die vorderen und hinteren Ölabdichtungen weisen keine Abnutzungen, Kratzer oder axiale Rillen auf. Nach dem Ziehen der Schrauben an der Trennfläche der Ölabdichtung dreht sich diese geschmeidig in der Abdichtungsschale um die Achse. An der Trennfläche gibt es weder Ungleichmäßigkeiten noch Lücken. Nach dem Schließen der oberen Lagerhaube bewegt sich das Ölversiegelungselement frei. b. Der radiale Abstand zwischen dem Ölverschluss und der Welle darf 0,05–0,10 mm nicht überschreiten. ⑤Lagergehäuse (bei Modellen mit Schublagern): a. Die oberen und unteren Schublagergehäuse weisen nach dem Anziehen der Mittelanschrauben keine Spielräume auf. Nach dem Einsetzen der Schublager berühren diese die Lagergehäuse nicht. b. Die Lagereinhausung des Schublagers ist im Lagergehäuse richtig fest, wobei der axiale Spielraum 0,01–0,03 mm nicht überschreiten darf. Die Justierungsstützen der Schublagern sind zuverlässig im Lagergehäuse fixiert. c. Die Ölzufuhröffnungen im Lagergehäuse sind nicht verstopft. Die Ölzufuhröffnungen liegen in richtiger Ausrichtung zueinander. Die Schrauben zur Befestigung der Ölzufuhröffnungen sind fest im Lagergehäuse verankert und bewegen sich nicht. d. Die Schublagerelemente weisen im Gehäuse des Schublagers keine Abnutzungsspuren oder Eindrücke auf. ⑥Plattförmige Schublagern auf der Nicht-Arbeitsseite a. Die Lagerplatten sind glatt, eben und nicht gewölbt; die Dickeunterschiede liegen unter 0,01 mm. b. Sein Außendurchmesser ist um 1,0 mm kleiner als der Innendurchmesser der Hülle.