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Dieser Beitrag wurde zuletzt von yinkuilin6868 am 5.7.2016 um 08:49 bearbeitet. Es gibt 12 technische Prinzipien zur Prävention und Kontrolle von Unfällen. Unter den zehn bekannten Sicherheitsgrundsätzen des Unternehmens DuPont gibt es einen, der besagt: „Alle Unfälle können vermieden werden.“ Dieses Konzept gilt fast als das höchste Ziel bei der Arbeit zur sicheren Produktion. Doch zwischen Idealen und Realität besteht stets eine Lücke. Obwohl die Sicherheitsexperten vom Prinzip ausgehen, dass alle Unfälle verhindert werden können, bleiben sie angesichts der immer wieder auftretenden Produktionsunfälle im In- und Ausland skeptisch – können wirklich alle Unfälle vermieden werden? Um Unfälle zu verhindern, ist es zunächst notwendig, die Prinzipien der Prävention und Kontrolle von Unfällen zu erlernen und zu verstehen. Im Folgenden teile ich mit Ihnen 12 technische Prinzipien zur Prävention und Kontrolle von Unfällen. Das Prinzip der Beseitigung potenzieller Gefahren bedeutet im Grunde die Beseitigung von Unfallrisiken. Es handelt sich dabei um eine ideale, positive und fortschrittliche Maßnahme zur Unfallprävention. Die grundlegende Vorgehensweise besteht darin, alte Systeme, Technologien und Verfahren durch neue zu ersetzen, um Unfälle von Grund auf zu beseitigen. Zum Beispiel: Verbrennbares Material durch nicht brennbares Material ersetzen ; Verbesserung von Maschinen und Geräten sowie Beseitigung von Gefahrenfaktoren im Umgang mit Menschen und in der Arbeitsumgebung. Zweiter Grundsatz zur Verringerung potenzieller Gefahrenfaktoren: Wenn die Gefahr im System nicht beseitigt werden kann, sollte der Grad der Gefährlichkeit des Systems so weit wie möglich verringert werden, um die Schwere der Folgen im Falle eines Unfalls zu mindern. Zum Beispiel: Bohrgeräte verfügen über eine doppelte Isolierung ; Verwendung eines Transformators zur Senkung der Schaltkreisspannung ; In Hochdruckbehältern werden Sicherheitsventile und Entlastungsventile installiert, um das Auftreten von Gefahren zu kontrollieren. Das Prinzip der dreifachen Redundanz bedeutet, dass durch mehrfache Sicherheitsmaßnahmen sowie Ersatzsysteme die Sicherheit des Systems erhöht und ein größeres Sicherheitspolster geschaffen wird. Zum Beispiel: Erhöhung der Steifigkeit des Stahlseils ; Das Flugzeug ist mit zwei Motoren ausgestattet ; Zur Erweiterung des Systems werden Ersatzgeräte usw. hinzugefügt. Das Prinzip der Vier-Sperren bezieht sich auf die Verwendung von mechanischen oder elektrischen Sperrelementen in dem System, um Sicherheitsbedingungen zu gewährleisten. Zum Beispiel: Sicherheitsinterlocks für Präsmaschinen, Tür- und Zugangssperren für Metallschneidemaschinenräume, automatische Schutzschalter in den Stromkreisen usw. Das Prinzip der fünf Energiebarrieren besteht darin, Barrieren zwischen Menschen, Gegenständen und Gefahrenquellen zu schaffen, um zu verhindern, dass unerwünschte Energien auf den Körper und die Gegenstände einwirken. Dadurch wird die Sicherheit von Menschen und Geräten gewährleistet. Zum Beispiel dienen Sicherheitsnetze für Arbeiten in großer Höhe in Gebäuden oder die Sicherheitshüllen von Reaktoren als Schutzbarrieren. Prinzip der Abstandsschutz: Wenn die schädlichen Auswirkungen von Gefahren- und Schadstoffquellen mit zunehmendem Abstand abnehmen, sollte man versuchen, einen möglichst großen Abstand zwischen Mensch und der Gefahrenquelle zu halten. Zum Beispiel können bei Berufen, in denen mit gefährlichen Faktoren wie Lärmquellen oder Strahlungsquellen in Berührung gekommen wird, die beruflichen Gefahren verringert werden, indem man den Abstand vergrößert. Zudem sollten Chemieanlagen von Wohngebieten entfernt liegen, und bei Sprengarbeiten muss ein sicherer Abstand gewährleistet werden. Prinzip der siebentägigen Schutzdauer: Die Dauer, während der eine Person in einer Umgebung mit gefährlichen Faktoren oder Faktoren, die Berufskrankheiten verursachen können, ausgesetzt ist, wird auf ein sichereres Niveau reduziert. Zum Beispiel: Bei Berufen, in denen mit Staub, giftigen und schädlichen Gasen, Lärm sowie radioaktiven Stoffen in Berührung gekommen wird, sollte die Dauer der jeweiligen Exposition verkürzt werden. Prinzip der acht Schwachstellen: Dabei werden im System Schwachstellen geschaffen, um mit minimalen, lokalen Verlusten die Gesamt sicherheit des Systems zu gewährleisten. Zum Beispiel: Die Sicherungen in elektrischen Schaltungen, die Überhitzungsschutzventile in Heizkesseln, die Explosionsschutzhüllen in Gasgeneratoren sowie die Entlastungsventile in Druckbehältern. Sie versagen bereits vor dem Auftreten einer Gefahr, wodurch Energie freigesetzt oder blockiert wird – damit die Sicherheit des gesamten Systems gewährleistet bleibt. Das Prinzip der Neun Festigkeiten ist eine Gegenmaßnahme zum Prinzip der Schwachstellen – es geht dabei darum, die Sicherheit des Systems durch Erhöhung seiner Stärke zu gewährleisten. Zum Beispiel: Erhöhung des Sicherheitsfaktors des Systems, Steigerung der Strukturfestigkeit der Geräte usw. Zehn Prinzipien des persönlichen Schutzes: Das bedeutet, dass den Arbeitnehmern je nach Art und Bedingungen der Tätigkeit die entsprechenden Schutzmittel und Ausrüstungsgegenstände zur Verfügung gestellt werden. Zum Beispiel: Arbeiter, die mit Staub in Berührung kommen, sollten mit Staubmasken ausgestattet werden, und Schweißer benötigen Schutzmasken usw. Das Prinzip der Ersetzung des menschlichen Arbeitskräfte durch Maschinen besteht darin, in Fällen, in denen es nicht möglich ist, gefährliche oder schädliche Faktoren zu beseitigen oder unter Kontrolle zu bringen, Werkzeuge und Maschinen einzusetzen, um manuelle Arbeiten zu ersetzen. Dadurch soll verhindert werden, dass gefährliche und schädliche Faktoren Schäden am Körper verursachen. Zum Beispiel: Der Einsatz von Transportmaschinen zum Heben schwerer Gegenstände oder der Einsatz von Greifarmen in der Schneidestrecke anstelle von Menschen zur Handhabung der Werkstücke. Prinzip der zwölf Warn- und Verbotsmitteilungen: Licht, Ton, Farbe oder andere Zeichen werden eingesetzt, um organisatorische und technische Informationen zu übermitteln und so die Sicherheit zu gewährleisten. Zum Beispiel: In Arbeitsstätten, in denen Gefahren oder Faktoren, die Berufskrankheiten verursachen können, vorliegen, müssen Sicherheitshinweisschilder angebracht werden.