Thread Content
Wie der Titel schon sagt: Warum benötigen die Auslassrohre von Lüftern und Gebläsen in der Regel keine Rückflussventile?
Stellen Sie sich vor: Wenn die Lüfter ausfallen, würde dann das Gas bei niedrigem Druck zurückfließen?
Der Druckabfall der Rückflussklappe ist zu groß, der Druck des Lüfters zu niedrig – dadurch kann nichts geöffnet werden.
Möglich ist das. Selbst bei sehr niedrigem Druck ist er doch höher als der Eingangsdruck, oder? Ich vermute, es liegt daran, dass der Schließdruck der Rückflussklappe hoch ist – wenn der Druck des austretenden Gases niedrig ist, kann die Rückflussklappe nicht funktionieren
Das ist logisch – ich denke genauso. Aber bei Kompressoren, Gebläsen und ähnlichen Geräten sollten doch Rückflussventile eingebaut werden, oder?
Das ist auch nicht unbedingt notwendig; eigentlich ist es zuverlässiger, die Schließventile über eine Stilllegungskette zu betätigen.
Selbst bei Rückfluss kann die Luft den Laufrad nicht in die entgegengesetzte Richtung drehen lassen. Was bringt es, das hinzuzufügen...
Das hängt von der Gefährlichkeit des Mediums ab. Zum Beispiel steht hinter dem Lüfter in der Schwefelrückgewinnungsanlage Schwefelwasserstoff – wenn dieser nach hinten strömt, kann er Menschen schaden.
In der Regel sind nach den Lüftern Dämpfer angebracht. Es wird nicht zurückfließen. Außerdem muss bei giftigen Gasen auf die Dichtheit der Abdichtung geachtet werden.
Wird der Laufrad nicht umgedreht, wenn es zu einem Rückfluss kommt?