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Dieser Beitrag wurde zuletzt von Abenteuer-Wang am 09.08.2016 um 02:46 bearbeitet. Man sagt, der Unterschied zwischen weichem Wasser und entsalztem Wasser liege in der Wasserhärte. Was bedeutet aber eigentlich Härte?
Wassergehalt an Mineralien bezeichnet den Gehalt an Ca2+- und Mg2+-Ionen im Wasser.
1 Entsalztes Wasser bezeichnet das Endprodukt, das durch verschiedene Wasseraufbereitungsverfahren gewonnen wird, nachdem Stoffe wie Suspensionsstoffe, Kolloide sowie anorganische Kationen und Anionen aus dem Wasser entfernt wurden. Entsalztes Wasser bedeutet nicht, dass alle Salze aus dem Wasser entfernt wurden. Aus technischen Gründen sowie aufgrund der Kosten für die Wassergewinnung ist es je nach Verwendungszweck zulässig, dass entsalztes Wasser geringe Mengen an Verunreinigungen enthält. Je weniger Verunreinigungen im Entsalzwasser vorhanden sind, desto höher ist die Reinheit des Wassers. 2 Die Härte des Wassers wird hauptsächlich durch die darin enthaltenen Kationen bestimmt: Calcium-Ionen (Ca2+) und Magnesium-Ionen (Mg2+). Wenn das Rohwasser mit hohem Härtegehalt durch die Resinsschicht des Exchangers fließt, werden die Kalzium- und Magnesiumionen im Wasser von der Resin aufgenommen. Gleichzeitig werden Natriumionen freigesetzt. Das Wasser, das anschließend aus dem Exchanger austritt, ist somit weiches Wasser, in dem die Härteionen entfernt wurden. Wenn die Resin eine bestimmte Saturation an Kalzium- und Magnesiumionen erreicht hat, steigt die Härte des Wassers wieder an. In diesem Fall führt der Wasserweicher automatisch einen Prozess zur Regeneration der erschöpften Resin durch. Dabei wird eine Lösung mit hoher Konzentration an Natriumchlorid verwendet, um die Resin wieder in ihren ursprünglichen Zustand zu versetzen.
Weiches Wasser ist Wasser, aus dem die Ionen Ca2+ und Mg2+ entfernt wurden