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Dieser Beitrag wurde zuletzt von 654262293 am 25.07.2016 um 09:02 bearbeitet. Muss man in unserem Werk zum Schutz des Mittelspannungs-Umwandlungssystems (2,2 Mpa, vollständige Niedrigspannungsumwandlung) regelmäßig Pflanzenöl hinzufügen, um ein Austrocknen des Systems zu verhindern? Warum ist das so? Gibt es bessere Methoden?
Man fügt dem Entfettungssystem Pflanzenöl hinzu – mit der Gummiharz-Methode. Der Hauptzweck ist es, Blasen zu beseitigen, damit die Blasen im Regenerationsbehälter besser an die Oberfläche steigen können. Eigentlich wurde diese Methode von unserer Firma erstmalig vorgeschlagen. Heute verwenden wir sie nicht mehr. Nach den Wartungsarbeiten im Winter entsteht im Regenerationsbehälter aufgrund des hohen Gehalts an Kohlendioxid in dem System Schaum, was zu schlechten Bedingungen in der Umgebung führt. Durch das Hinzufügen von Öl werden die Blasen weniger stabil. Es handelt sich im Grunde um eine Entschäumungsfunktion.
Wir müssen jetzt etwas hinzufügen – sonst steigt der Druckunterschied an, sobald kein Treibstoff mehr zugeführt wird. Zudem ist die Schwefelblase nicht besonders gut; es gibt keine Schicht, die sie trägt. Gibt es eine bessere Lösung?
Das liegt an einer schlechten Regeneration – wie sind die Zusammensetzung der Desulfurierungslösung, die Temperatur sowie die Verteilung im Tower? Die Menge des Flüssigkeitsstroms, der zur Desulfurierung verwendet wird, darf nicht verringert werden. In unserer alten Anlage wurde seit etwa 10 Jahren das Füllmaterial nicht gereinigt; dadurch steigt der Widerstand nicht an.
Haben Sie dann eine bessere Methode, um das zu kontrollieren? Haben Sie einen Tipp?
Haben Sie dann eine bessere Methode, um das zu kontrollieren? Haben Sie einen Tipp?
Übertragen Sie Ihre Prozessdaten – am besten möglichst vollständig.
Gesamte Alkalität: 0,06, Na2CO3: 0, NaHCO3: 4,62, pH-Wert: 7,5, NaS2O3: 135,18, Na2SO4: 28,41, PTS: 251,4, KCA: 0,8, Potential: 29, NaSCN (Natriumsulfocyanat): 65, suspendierter Schwefel: 1,6, HS-:
Den Daten zufolge ist der Gehalt an Natriumcarbonat zu niedrig. Der pH-Wert sollte bei 8,2–9,0 liegen. Der Gehalt an Natriumthiosulfat ist hoch, und auch der Gehalt an suspendiertem Schwefel überschreitet den zulässigen Wert. Für die Erhöhung des Natriumcarbonat-Gehalts ist es besser, Caustik zu verwenden – allerdings muss diese in kaltem Wasser zugegeben werden, da sonst Unfallgefahr besteht und Menschen verbrannt werden können. Aus jahrelanger Erfahrung geht hervor, dass im Mitteldrucksystem besonders viel Kohlendioxid gelöst ist, wodurch es schwierig ist, den pH-Wert zu erhöhen. Es ist unklar, ob es besser wäre, statt dessen Gerbstoffe zusammen mit Vanadiumpentoxid zu verwenden. Denn mit der Gerbstoffmethode entstehen mehr Blasen, was die Flotation erleichtert. Doch auch die Luftmenge im Regenerationsstrahler darf nicht außer Acht gelassen werden. Es muss also eine Methode zur Schwefelentfernung gefunden werden, die für den jeweiligen Prozess geeignet ist. Was sind schon effektive Schwefelentfernungsmittel? Lösungen wie 888 oder PDS mögen zwar klar aussehen, doch ihr Reaktionsmechanismus unterscheidet sich vom des Gummiharzes. Auch das Korrosionsproblem bei der Mitteldruckentfernung von Schwefel darf nicht ignoriert werden. Mehr kann man da auch nicht tun.