Sicherheit | Typische Unfallfälle mit Explosionen von Wärmetauschern – Lektionen aus Blut und Tränen!
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Einleitung: Im ersten Halbjahr 2016 traten immer wieder kleine Unfälle auf – die Sicherheit war somit zweifellos wie das Schwert des Damokles über unseren Köpfen. Mit dem Beginn der Feiertage muss man besonders auf Sicherheitsfragen achten! Sicherheit bedeutet Verantwortung. Die Sicherheit einer Person betrifft nicht nur die eigene Verantwortung, sondern vor allem auch die Verantwortung gegenüber der Familie, die sich um einen kümmert ; Sicherheit ist gleichbedeutend mit Effizienz – wir können umso besser erkennen, welchen Aufschwung sichere Produktionsbedingungen für Chemieunternehmen bringen. Weitere Details finden Sie auf der offiziellen Website von pidcad, pidcad.com. Auf der Website gibt es noch viele weitere interessante Inhalte. http://www.pidcad.com/uploads/allimg/160615/1-160615093011T3.jpgBrand bei der Qingyang-Petrochemieanlage – Am 26. Juli 2015 kam es in der ersten gemeinsamen Betriebsabteilung der Qingyang-Petrochemiegesellschaft zu einem Leck und anschließendem Brand im Destillationswerk mit einer Kapazität von 3 Millionen Tonnen pro Jahr. Dabei kamen 3 Menschen ums Leben und 4 wurden verletzt. Zustand der Anlagen des betroffenen Unternehmens: Die PetroChina Qingyang Petrochemical Company befindet sich in der Stadt Qingyang in der Provinz Gansu. Es handelt sich um ein Raffinerieunternehmen, das direkt der China National Petroleum Corporation untersteht. Die Anlage verfügt über 15 Produktionsanlagen, darunter Anlagen für die Destillation bei Normaldruck sowie für die katalytische Kracking-Verarbeitung. Die Anlage mit einer Kapazität von 3 Millionen Tonnen pro Jahr, bei der der Unfall auftrat, wurde am 27. Juni zur Wartung stillgelegt. Am 23. Juli um 11 Uhr wurde sie wieder in Betrieb genommen, und am 25. Juli um 8 Uhr funktionierte sie einwandfrei. Vor dem Unfall waren am Ort 8 Personen, darunter Mitarbeiter der Xu Zhou City Anti-Korrosion Engineering Corporation, damit beschäftigt, Arbeiten durchzuführen. http://www.pidcad.com/uploads/allimg/160615/1-160615093212F4.jpg Bilder vom Unfallort sowie eine kurze Beschreibung des Unfalls: Am 26. Juli 2015 um 6:38 Uhr entdeckten die Mitarbeiter der Anlage in Qingyang Petrochemical während ihrer Kontrollrunden, dass es bei dem Wärmetauscher E-117/D zu Leckagen kam. Zudem trat Rauch auf. Als die Reparaturabteilung von Qingyang Petrochemical davon erfuhr, schickte sie drei Mitarbeiter von Shaanxi Xinning Industrial Co., Ltd. zum Unfallort, um die Leckstellen zu überprüfen und zu beheben. Um 7:01 Uhr fiel während der Arbeiten plötzlich der Dichtungsstift ab, wodurch heißes Öl ausströmte und ein Brand ausbrach. Dadurch kamen drei Mitarbeiter des Auftragnehmers, die auf der Plattform über dem Wärmetauscher arbeiteten, ums Leben, zwei weitere wurden verletzt. Zudem wurden zwei Mitarbeiter von Qingyang Petrochemical verletzt. http://www.pidcad.com/uploads/allimg/160615/1-16061509332K63.jpg Nach dem Unfall setzten die Bediener der Anlage unter Normaldruck umgehend einen Notstopp in Gang, alarmierten die Behörden und aktivierten den Notfallplan. Die Feuerwehrtruppen von Qingyang Petrochemical sowie die Feuerwehr von Qingyang eilten zum Einsatzort, um das Feuer zu löschen. Um 8:50 Uhr war das Feuer unter Kontrolle ; Um 11:55 Uhr wurde das offene Feuer vollständig gelöscht. Um 19:35 Uhr veröffentlichte das Büro des Parteikomitees von Qingyang einen weiteren Bericht zur Unfalllage. Am Unfallort waren insgesamt 8 Arbeiter anwesend. Von diesen war 1 Person unverletzt, 3 Personen kamen ums Leben und 4 Personen erlitten Verbrennungen – wobei 1 Person schwer, 1 Person mittelschwer und 2 Personen leicht verletzt waren. Sie werden derzeit im Krankenhaus behandelt, wobei ihre Lebenszeichen normal sind. Ursachenanalyse des Unfalls: Nach einer ersten Analyse liegt die direkte Ursache für den Unfall im Leck des Dichtungsstücks am Schwimmkopf des Wärmetauschers E-117/D. Dadurch strömte hochtemperiertes Teeröl (ca. 340–360 °C) aus, das durch Kontakt mit Luft selbst entflammte. Vorbeugemaßnahmen gegen Unfälle: Dieser Unfall ist recht typisch; im ganzen Land haben Petrochemieunternehmen bereits mehrere ähnliche Unfälle erlebt. Die Unternehmen müssen die Lehren aus den Unfällen ernst nehmen, notwendige Präventionsmaßnahmen ergreifen und eine gründliche Selbstkontrolle bezüglich potenzieller Sicherheitsrisiken durchführen, um zu verhindern, dass ähnliche Unfälle erneut geschehen. 1. Stärkung der Überwachung von Chemikalienlecks: Es sollen umfassende Überprüfungen der Geräte in Unternehmen durchgeführt werden, bei denen brennbare, explosive, giftige oder schädliche Chemikalien verwendet werden. Besondere Aufmerksamkeit sollte den Stellen gewidmet werden, an denen Lecks auftreten können – wie z. B. Ventile, Flansche, Dichtungen und Schweißstellen. So können Lecks frühzeitig entdeckt und rechtzeitig repariert werden. 2. Verbesserung der Verwaltung der Geräteintegrität: Es sollten umfassende Überprüfungen der Dichtungen bei den Hochtemperaturgeräten im Unternehmen durchgeführt werden. Dabei soll die Einsatztemperatur der Dichtungen ermittelt werden. Dichtungen, die einer hohen Temperatur nicht standhalten, müssen rechtzeitig ausgetauscht werden, um Lecks durch Deformation oder Oxidation der Dichtungen zu verhindern. 3. Verbesserung der Sicherheit bei dem Starten und Stoppen des Anlagenbetriebs: Es muss streng kontrolliert werden, wie schnell die Temperatur während des Startens und Stoppens ansteigt oder fällt. Plötzliche Temperaturänderungen sollen verhindert werden, damit durch zu große Temperaturunterschiede keine Schäden an den Verbindungen der Ventilflansche entstehen.