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Die Abwässer unserer Abwasserbehandlungsanlage stammen hauptsächlich aus dem Säure- und Laugewasser, das bei der Reinigung der Resin-Säulen in den Werkstätten entsteht. Der COD-Wert liegt zwischen 1800 und 2300, während der Ammoniakgehalt unter 80 liegt; Das Verfahren der Kläranlage ist: Regulierungsbecken – Vorazidifikationsbecken – Anaerobbecken – Anoxisches Becken – Aerobbecken (in drei Stufen) – Nachklärbecken – Auslauf ; Die tägliche Behandlungsmenge beträgt 300 Kubikmeter; nach der Behandlung kann der COD-Wert auf unter 100 gesenkt werden, der Ammoniakgehalt auf unter 10. Nach der Stilllegung der Werkstatt zum Wartungszweck am 15. Juli beträgt die tägliche Wassermenge, die in die Abwasserbehandlungsanlage eingeleitet wird, 30–40 Kubikmeter (es wird nur während der Tagesschicht für 3–4 Stunden Wasser zugeführt; in der Nachtschicht sowie in den weiteren Schichten wird kein Wasser mehr zugeführt). Die Zeit für die Belüftung wurde auf 7 Uhr morgens bis 24 Uhr nachts angepasst; in der Nachtschicht erfolgt keine Belüftung mehr. Jeden Tag werden 25 KG an Nährstoffen (Glukose) zugeführt. Bis zum 24. Juli funktionierte alles normal. Ab dem 24. Juli stieg jedoch plötzlich die Trübung des Wassers aus dem Zweiten Sedimentationsbecken stark an. Der Sedimentationsgrad fiel auf unter 10 – zuvor lag dieser Wert im Aeroben Becken immer bei 35–40. Zudem gab es im Aeroben Becken während des Belüftungsprozesses viele Blasen auf der Wasseroberfläche. Wie kann das erklärt werden?
Die Mikroorganismen sterben ab – dadurch nimmt die Menge an Suspensionsstoffen im Abwasser aus dem Zweiten Sedimentationsbecken ab. Folglich sinkt auch das Sedimentationsverhältnis des Schlamms. Die Blasen auf der Oberfläche des Bioreaktors sind biologische Blasen, die sich nicht leicht auflösen lassen. Sie entstehen durch die Blasen, die beim Belüften entstehen, nachdem der Schlamm zerfallen ist. Es ist notwendig, den Nährstoffverhältnissen einen Blick zu werfen, um zu prüfen, ob sie angemessen sind. Man muss nicht nur Kohlenstoffquellen hinzufügen, sondern auch Stickstoff- und Phosphorquellen. Entscheidend ist dabei das richtige Verhältnis dieser Stoffe
BOD5 bestimmen, die Belüftungsmenge anpassen, Stickstoff und Phosphor nach dem Verhältnis BOD:N:P = 100:5:1 zufügen, gleichzeitig wird Mehl zur Anpassung der C-Quelle verwendet
Einfach ausgedrückt: Eine zu geringe Belastung sowie eine übermäßige Belüftung führen zur Alterung des Schlamms und zu dessen Zersetzung. Dies verursacht einen starken Rückgang der Schlammkonzentration sowie trübes Abwasser mit schlechter Wasserqualität.