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Auf der benachbarten Baustelle werden abends Röntgenuntersuchungen durchgeführt – manchmal mit Röntgenstrahlen, manchmal mit Gammastrahlen. Zuerst habe ich darauf keine Beachtung geschenkt. In letzter Zeit werden die Untersuchungen jedoch häufiger durchgeführt. Das Messgerät gibt bereits bei einem Wert von 0,25 einen Alarm aus; der maximale Wert kann sogar über 2,0 liegen. Was soll ich tun?
Die unbehinderte Sicherheitsentfernung für Röntgenstrahlen sollte 50 Meter betragen; bei Gammastrahlen muss die Entfernung noch größer sein – man muss sich auf jeden Fall außerhalb dieser Sicherheitsentfernung aufhalten. Wenn der Detektor Alarm auslöst, bedeutet das, dass die Grenzwerte überschritten wurden. Evakuiert euch. Allerdings ist die Belastung des Körpers durch Strahlung eine kumulative Größe – solange dieser Wert nicht überschritten wird, gibt es kein Problem.
Nach den Standards gilt 2,5 als über dem Limit, aber warum ist der Alarmwert auf 0,25 eingestellt?
Geh nicht dorthin, dann ist alles vorbei.
Auch in den Schlüsselanlagen geht ein Alarm los – wird da nicht mehr überprüft? Stimmt der Vorgesetzte zu?
Auf dem Baugelände daneben handelt es sich vermutlich nicht um das Unternehmen von uns – sonst wäre eine vorherige Benachrichtigung unvermeidlich gewesen. Zunächst ist es am besten, nachzusehen, ob es irgendwelche ungewöhnlichen Symptome gibt. Gleichzeitig sollte man umgehend mit dem Unternehmen in Verbindung treten und fordern, dass die notwendigen Isoliermaßnahmen ergriffen werden.
Berichten Sie es der ESH-Abteilung des Unternehmens, damit das Unternehmen verhandelt.
Berichten Sie es der ESH-Abteilung des Unternehmens, damit das Unternehmen verhandelt.
Die Gewissen wurden von den Hunden gefressen – es gibt immer weniger Unternehmen mit Gewissen. Warum wird die Bevölkerung nicht über solche Handlungen informiert? Was sollen die unwissenden Menschen ohne Messgeräte tun – sollen sie der Strahlung einfach ausgeliefert bleiben?