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Vor kurzem hat ein Unternehmen in Shanghai eine Anlage zur Behandlung von Abgasen für die Shennma-Gruppe entwickelt. Laut den Berichten handelt es sich dabei um eine Kombination aus UV-Katalyse und biologischem Filter. Die UV-Katalyse ist leicht verständlich – genauso wie der biologische Filter. Das Problem ist jedoch, dass bei der UV-Katalyse sehr hohe Temperaturen entstehen. Es sind daher Maßnahmen zur Kühlung notwendig. Andernfalls kann kalte Luft in den UV-Bereich eindringen, was zu häufigen Ausdehnungen und Verkürzungen des Glases führt – mit dem Risiko von Brüchen. Warme Luft wiederum kann dazu führen, dass die Temperaturen weiter ansteigen, was ein Explosionsrisiko darstellt. Wie kann man die Temperatur senken, ohne die Wirkung der Katalyse zu beeinträchtigen und gleichzeitig die Leuchtdrähte sowie den Reaktionsraum zu schützen? Habt ihr irgendwelche guten Lösungsansätze? Bitte teilt eure Ideen miteinander
Diese Technologie ist nicht geeignet. Die UV-katalysierte Oxidation funktioniert anfangs zwar noch gut, doch auf der Oberfläche der Quarzröhren bildet sich Schmutz, was die Lichtdurchlässigkeit beeinträchtigt. Nach 2–3 Monaten ist diese Methode praktisch nutzlos. Letztendlich ist es immer noch das biologische Filterbett, das eine Rolle spielt. Allerdings ist die Wartung des biologischen Filterbetts schwierig – es wird stark von Umweltfaktoren wie Temperatur und Feuchtigkeit beeinflusst. Zudem ist der Energieverbrauch hoch und die Kultivierung der Bakterienstämme schwierig. Deshalb sind sowohl die UV- (oder niedertemperaturplasmabasierte) Katalyse als auch das biologische Filterbett eher unpraktisch. Die Technik der tiefen Hydroxyloxidation ist hingegen besser – sie wird in entwickelten Ländern häufig eingesetzt. Sie weist eine starke Oxidationskraft auf, ist spektral effizient und selektivfrei. Zudem entsteht keine sekundäre Verschmutzung. Gerne diskutieren wir dieses Thema weiter.
Hydroxyl-Deoxidationstechnologie? meinen Sie damit die Deoxidation durch Hydroxylgruppen? Hehe
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Saitenspannung am 15.8.2016 um 16:35 bearbeitet. Bei UV-Technologien wird im Allgemeinen bei Raumtemperatur gearbeitet. Dabei spielt vor allem die Lebensdauer der UV-Lampen eine Rolle – außerdem auch die Lebensdauer des Katalysators. Ich weiß nicht, welche Konzentration gemeint ist und aus welchen Bestandteilen die Lösung besteht. Solche Methoden eignen sich nur zur Behandlung von Abgasen mit niedriger Konzentration. Biologische Verfahren sind eher geeignet für organische Stoffe, allerdings nur dann, wenn es sich um Stoffe mit geringer Konzentration handelt; ansonsten ist ihre Wirkung begrenzt. Ansonsten kenne ich mich nicht so gut aus – bitte geben Sie mir Rat! Tiefe Oxidation von Hydroxylgruppen – die Existenzzeit der Hydroxylgruppen ist äußerst kurz, wodurch sie schwer nachweisbar sind. Die derzeitigen Ergebnisse sind eher bescheiden. Ich frage mich, ob es keine fortschrittlicheren Technologien zur tiefen Oxidation gibt
Die Behandlung von Abgasen erfolgt in der Regel durch die Kombination mehrerer Methoden. Das Prinzip ist, zunächst die Abgase zurückzugewinnen und anschließend zu behandeln
Beziehen Sie sich mit der Technik der tiefen Oxidation von Hydroxylgruppen auf die Fenton-Methode?
Die kurze Lebensdauer der Hydroxylradikale zeigt, dass ihre Oxidationsaktivität sehr hoch ist. Sobald sie auf andere Moleküle treffen, kann eine Oxidationsreaktion stattfinden. Der Schlüssel liegt darin, die Menge an entstehenden Hydroxylradikalen zu erhöhen.