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Warum gibt es in Tabelle 5-1 der Norm NB/T47003.1 für Edelstahlmaterialien bei 100 °C zwei zulässige Spannungen? Wie in den Bereichen mit hohem Stress bei 0Cr18Ni9: Bei 100 °C liegen die zulässigen Spannungen bei 137 MPa und 130 MPa. Was sind die Grundsätze für diese zulässigen Spannungen?
Eines ist eine Stahlplatte, das andere ist ein Flansch
Hohe Belastungen sind nur für Komponenten geeignet, bei denen eine geringe permanente Deformation zulässig ist. Sie dürfen nicht bei Flanschen oder anderen Bauteilen verwendet werden, bei denen eine geringe permanente Deformation zu Leckagen oder Fehlern führen könnte. Das sind die Anweisungen in der Norm. Es kann als bedeutend verstanden werden, dass für Deckel sowie Anschlüsse am Zylinderkörper diese Spannungswerte verwendet werden können. Für Flansche müssen Rohrplatten sowie Gussteile aus Stahlblech niedrige Spannungswerte aufweisen.
Es wird „137 MPa und 130 MPa“ gesagt – das ist ein Fehler bei der Bearbeitung der Tabelle in der Norm. Die Spalten für die Festigkeit bei Raumtemperatur sollten eigentlich leer sein; die Werte sind stattdessen in diese Spalten geraten. Wenn man sich die Tabelle für Stahlrohre anschaut, wird das klar. Für Anfänger ist das schwer verständlich. Als Norm sollte man bei der Bearbeitung sehr sorgfältig vorgehen – solche Fehler dürfen nicht auftreten, bevor die Norm veröffentlicht wird.