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Klaus-Schwefelrückgewinnung: Wie lautet die Formel zur Berechnung der Schwefelrückgewinnungsrate? ? ? Lösen
Dieser Beitrag wurde zuletzt von ylb913 am 26.8.2016 um 20:32 geändert. Man kann sagen: 1. Die Berechnung mithilfe der ältesten traditionellen Formeln – also unter Verwendung des Mengenverhältnisses der sauren Gase, der Konzentration von Schwefelwasserstoff in diesen Gasen sowie des Verhältnisses zwischen Gasstrom und Luftstrom sowie der Gesamtkonzentration von Schwefel in den Abgasen – ist nicht zuverlässig. Denn bereits die Fehler bei der Messung des Mengenverhältnisses der sauren Gase zum Luftstrom sind groß. Hinzu kommen noch die Fehler bei den analytischen Untersuchungen – dadurch wird die Gesamtfehlerquote noch größer. 2. Deshalb neigte man später eher dazu, die Menge des Schwefels sowie die Menge an Schwefeldioxid in den Abgasen heranzuziehen, um eine Berechnung durchzuführen – das Ergebnis dieser Berechnung ist sicherlich zuverlässiger. Doch bei dem derzeitigen Verfahren zur Behandlung von Abgasen von Klaus+ ergibt sich aus dieser Methode die Gesamtumwandlungsrate des Schwefels – und nicht die Umwandlungsrate pro Durchgang. 3. Die Einweg-Umwandlungsrate muss weiterhin anhand von „Menge an sauren Gasen, Konzentration von Schwefelwasserstoff in diesen Gasen sowie dem Verhältnis von Gas zu Luft und der Gesamtkonzentration von Schwefel in den Abgasen“ berechnet werden. Dabei ist jedoch ein Stoffhaushaltsrechnung notwendig – die Menge oder Konzentration der sauren Gase muss anhand der tatsächlichen Schwefelproduktion korrigiert werden. Ich verlasse mich in der Regel auf die Konzentration der sauren Gase, anstatt auf ihre Menge. ——Aber auch die Analyseergebnisse für saure Gase müssen normalisiert werden – der Luftgehalt muss dabei entfernt werden, anschließend wird normalisiert. Unter „Normalisierung“ versteht man das Entfernen der Luft, sodass die Konzentrationen der einzelnen Bestandteile auf 100 % gebracht werden. ——Bei der Konzentration des Gesamt-Schwefels in den Abgasen kann man meist nur auf die Ergebnisse der „Online-Messgeräte“ vertrauen – natürlich bleiben es weiterhin nur Annahmen, wenn die Werte nicht im richtigen Maßstab liegen. Man berechnet die Werte nach den von der Branche anerkannten Werten (zum Beispiel etwa 0,8 %, 1,0 %, 1,2 %). Der niedrigste Wert, den ich kenne, beträgt 0,7 %; das sind theoretische Werte aus dem Labor, die kaum praktischen Nutzen haben. Den höchsten Wert halte ich für 1,4 %.