Thread Content
Das Abwasser, das bei der Gaserzeugung mit dem Verfahren SHELL entsteht, enthält Fluoridionen. Diese werden in einer Anlage zur Entfernung von Cyaniden durch chemische Reaktionen entfernt – dabei wird Calciumchlorid zugesetzt. Die Wirksamkeit dieser Methode zur Fluoridentfernung ist jedoch unzureichend, und es treten große Schwankungen auf. Es zeigt sich in unzureichender Zugabe von Chemikalien, schlechter Löslichkeit des für die Sedimentation verwendeten PAM, sowie zu geringer Menge an Calciumchlorid. Könnten Sie mir bitte Geräte mit ähnlicher Funktionalität vorstellen? Welche Chemikalien sollten verwendet werden – wie zum Beispiel PAM – und wie wird die Konzentration berechnet? Wie lässt sich außerdem die Menge der zuzugebenden Stoffe kontrollieren?
Hier geht es um zwei Aspekte: Erstens die Entfernung von Fluoriden und zweitens die Abscheidung und Entfernung anderer Stoffe.
Hier geht es um zwei Aspekte: Erstens die Entfernung von Fluoriden und zweitens die Abscheidung und Entfernung anderer Stoffe. Das Entfernen von Fluoriden und das Hinzufügen von Calciumchlorid ist eine gute Lösung. Es ist jedoch besser, den pH-Wert des Abwassers, in das Calciumchlorid hinzugefügt wird, auf einen leicht sauren Wert zu regulieren – etwa pH 6,5. Dadurch kann die Wirkung von Calciumchlorid verbessert werden. Das Abwasser nach Abschluss der Reaktion wird durch Hinzufügen von PAC und PAM so behandelt, dass die Partikel größer werden und somit leichter absinken können. Es ist nicht ganz klar, welche genauen Verarbeitungsmethoden Sie anwenden, aber die anschließende Zugabe von PAC und PAM muss durch Anpassungsversuche ermittelt werden, um das beste Verhältnis zwischen PAC und PAM zu finden. Es gibt dabei einen bestimmten Verdünnungsbereich – doch sobald das Verhältnis festgelegt wurde, sollte es nicht mehr willkürlich geändert werden. Nur wenn alle Aspekte richtig abgestimmt sind, kann eine gute Reinigungsergebnisse erzielt werden