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Da die Ölfelder flussaufwärts zur Steigerung der Produktion bei der Förderung viele chemische Stoffe einsetzen, führt dies dazu, dass in den Abwässern der Raffinerien eine hohe Menge an Suspensionsstoffen entsteht. In Versuchen zum Sedimentationsprozess stellte sich heraus, dass diese Suspensionsstoffe sehr klein sind und daher nur schwer mit Wasser zusammen sedimentieren. Nach einer Woche Ruhezeit ist keine deutliche Trennung zu erkennen. Wie wird in den Raffinerien mit den durch Elektroentsalzung gewonnenen Abwässern umgegangen?
Abwasser aus der elektrochemischen Entsalzung von Rohöl ist schwer zu behandeln. Zunächst muss das Öl entfernt werden. Da diese Abwässer Tenside enthalten (sowohl Emulgatoren als auch Demulgatoren gehören zu den Tensiden), muss man gegen diese Tenside vorgehen, um das emulierte Öl zu trennen, bevor weitere biochemische Behandlungen durchgeführt werden können. Zudem ist aufgrund des hohen Salzgehalts – manchmal sind auch Schwefelverbindungen vorhanden – es am besten, Vorversuche durchzuführen oder eine professionelle Wasseraufbereitungsfirma beizuziehen, um einen geeigneten Verarbeitungsprozess zu entwickeln. Der Salzgehalt des aufbereiteten Wassers ist ebenfalls sehr hoch, wodurch eine Membranbehandlung oder Verdampfung notwendig sein kann.
Wir verfügen über eine spezielle Anlage zur Aufbereitung von Abwasser – schließlich kann das Abwasser allein durch das Stehenlassen nicht vollständig aufbereitet werden
Unser Ölgehalt liegt im Rahmen der Grenzwerte; das Problem sind hauptsächlich die suspendierten Stoffe, die nicht beseitigt werden können.
Wird entsalztes Abwasser normalerweise nicht in eine Kläranlage geleitet?
Das bedeutet, dass die Konzentration der Stoffe zu hoch ist. Könnte man nicht Präparate finden, die das Absinken beschleunigen?