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Wenn man sich die Norm 20505 ansieht, stellt man fest, dass es Unterschiede zwischen einem DCS-Steuerungssystem und einem herkömmlichen Instrumentensteuerungssystem gibt. Wer diese beiden Konzepte nicht versteht, für den sei hier ein Beispiel: Zu welcher Kategorie gehört die Verbindung eines PT100-Signals mit dem PLC-Steuerungskasten? Das Durchflussmessersignal wird an den PLC zurückgesendet, und anhand dieses Signals wird die Regulierventil gesteuert – was für ein System ist das?
Das DCS-Steuerungssystem, auch als dezentrales Steuerungssystem bezeichnet, bedeutet dezentrale Steuerung bei zentraler Verwaltung. Jedes einzelne dezentrale Steuerungssystem ist in der Regel ein herkömmliches Mess- und Steuerungssystem; wenn man all diese Systeme zusammenführt, um sie zentral zu verwalten, entsteht das DCS-Steuerungssystem.
Was bedeutet die gesagte zentrale Verwaltung? Wie im von mir genannten Beispiel, werden alle Signale des gesamten Systems an den PLC zurückgegeben und von einem Computer gesteuert – ist das dann nicht auch ein DCS-Steuerungssystem?
Es handelt sich nicht um dieses Bewusstsein – wenn man beispielsweise über einen Computer steuert, dann handelt es sich um ein Computersystem zur Steuerung. Bei DCS werden die einzelnen Systeme separat gesteuert; der Computer dient lediglich dazu, die Systeme zu überwachen. Wenn der Computer ausfällt, wird das normale Funktionieren der einzelnen Systeme nicht beeinträchtigt.
Diesen Beitrag hat zuletzt 心有猛虎 am 08.09.2016 um 14:47 bearbeitet. Nehmen wir also mein Beispiel: Wie soll man die grafischen Symbole zeichnen? . Soll es ein Kreis sein, oder ein Rechteck, oder ein Sechseck – und sollen darin Linien sein? :lol:lol Was ich mit Steuerung am Computer meine, bezieht sich auf die Steuerung von Pumpen, Ventilen und Ähnlichem.
In der Automatisierungstechnik werden die Messgeräte (verschiedene Sensoren, Transmitter) sowie die Aktoren (in der Petrochemie sind es vor allem Steuerventile) als Primärammessgeräte bezeichnet, während Steuerung, Berechnung, Anzeige, Signalisierung und Alarmierung als Sekundärammessgeräte gelten. Zweitrangige Instrumente können verschiedene echte Instrumente sein, aber auch virtuelle „Instrumente“ (Steuerungsinstrumente wie DCS, FCS, PLC, IPC usw., die aus Computern und Netzwerken bestehen). Die Primärsensoren, die zur Realisierung von Basic Process Control Systems (BPCS) sowie Safety Instrument Systems (SIS) dienen, sammeln Informationen über den Produktionsprozess mithilfe verschiedener Sensoren und Transmitter. Anschließend werden über Steuerventile oder Elektromagnetschalter Eingriffe in den Produktionsprozess vorgenommen ; Aber es gibt zwei Möglichkeiten für sekundäre Messgeräte: Eine besteht darin, sie mit herkömmlichen Messgeräten zu realisieren (zum Beispiel Geräte der YS-Serie, S-Serie, I-Serie, EK-Serie), die andere besteht darin, sie mit Steuerungsinstrumenten wie DCS, FCS, PLC, IPC usw. unter Verwendung von Computern und Netzwerken zu realisieren. Daher unterscheidet HG/T20505-2014 diese beiden Fälle mit unterschiedlichen Symbolen.
Diesen Beitrag wurde zuletzt von Im Herzen ein wilder Tiger am 09.09.2016 um 08:34 bearbeitet. Es wurde wirklich gut erklärt – klar und verständlich! Siehst du, so verstehe ich das richtig: Zuerst zeichne ich einen Kreis bei dem Primärsensor, und dahinter folgt eine Darstellung mit einem Rechteck – das stellt den Sekundärsensor bzw. das virtuelle PLC dar. Außerdem beziehen sich die von Ihnen erwähnten Messgeräte der YS-Serie, S-Serie, I-Serie und EK-Serie auf tatsächlich existierende Objekte, richtig?
Im Rahmen der herkömmlichen Instrumentensteuerungssysteme, die wir auch als Anzeigetafelsysteme bezeichnen, werden die Geräte in der Regel vor dem Instrumentenpult installiert. Wie bereits im sechsten Absatz erwähnt, werden dazu Serien wie S- und I-Serien verwendet. Mit diesen einzelnen Geräten können verschiedene Steuerfunktionen ausgeführt werden – beispielsweise zeigen Alarmsignale Alarminformationen an, Regler steuern die Schaltkreise, und Bediengeräte dienen zum manuellen Öffnen und Schließen von Ventilen. Aufzeichnungsgeräte hingegen zeigen historische Daten an. Das heutige DCS-System ersetzt diese Anzeigetafeln durch Steuerungskästen und Bediungsstationen. Die Steuerungskästen übernehmen die logischen Berechnungen, während die Bediungsstationen für die Anzeige zuständig sind. Was gehört eigentlich zu dem Modell, bei dem das PT100-Signal in den PLC-Steuerungskasten eingespeist wird? Das Durchflussmessersignal wird an den PLC zurückgesendet, und anhand dieses Signals wird die Regulierventil gesteuert – was für ein System ist das? Man sollte dies als Computersystem zur Steuerung bezeichnen – nur wird hier statt eines DCS ein programmierbarer Logikcontroller verwendet, um die Steuerfunktionen auszuführen. Es kann auch als dezentrales Steuerungssystem bezeichnet werden