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Liebe Kollegen, bei der Oxidation von Cyclohexan entstehen beim Verarbeiten von Rohalkohol sowie bei dessen Raffination 8–10 % an Dimeren – diese werden als Schweröl bezeichnet. Jährlich werden etwa 5000 Tonnen davon produziert, und der Preis ist nicht hoch. Analyseergebnisse: Enthält 8 % **und Cyclohexanol, 45 % Cyclohexyl** sowie Cyclohexenyl**; der Rest besteht aus Polymeren und anderen Bestandteilen. Könnte mir vielleicht ein erfahrenes Kollege mitteilen, wie diese Nebenprodukte genutzt werden können? Falls Sie Erfahrung in diesem Bereich haben, würden wir uns sehr freuen, mit Ihnen in Kontakt zu treten und gemeinsam an der Entwicklung zu arbeiten. Selbststeuernde Messgeräte
Ich habe einige Jahre lang an der Entwicklung dieses Produkts gearbeitet. Der gängige Name dafür ist X-Öl. Es wurden mehrere Ansätze versucht: 1. Katalytische Kracking – bei hohem Na-Ionengehalt ist die Verwendung nicht möglich, da der Katalysator zu schnell vergiftet wird; 2. Trennung von Cyclohexanol, ** und Dimeren. Aus den Dimeren kann O-Phenylphenol (OPP) hergestellt werden. Allerdings gibt es ein Problem: Nach der Extraktion ist die Flüssigkeit im Reaktor eine feste Resin. Von diesen 50 % kann nichts verwendet werden, und sie können auch nicht als feste Resin verkauft werden – außerdem haben sie einen zu starken Geruch ; 3. Dieses Zeug hat einen hohen Sauerstoffgehalt und einen niedrigen Heizwert – es eignet sich daher nicht gut zum Verbrennen. Allerdings brennt es dennoch recht gut, denn aufgrund des hohen Sauerstoffgehalts bildet sich kein Kohlenstoffablagerungen!