Unfallfall-Analyse: Jeden Montag eine Frage (20). Für die Teilnahme gibt es +3 Reichtum; bei richtiger Antwort zusätzlich 1–14 Reichtum
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Dieser Beitrag wurde zuletzt von wang*nhua77020 am 19.09.2016 um 12:31 bearbeitet. In der Holzbearbeitungswerkstatt der B-Möbelfabrik werden Materialien mit mobilen Transportbändern transportiert. Der Antriebsmotor der mobilen Transportbänder wird mit einem 380-V- dreipoligen Kabel versorgt. Das Kabel am Eingang des eisernen Steuergehäuses ist mit Stoffbändern festgebunden. Da sich die Steuerbox mit der Transportbahn häufig bewegt, hat der Bediener aus Bequemlichkeit nur einen Bolzen zur Befestigung angebracht. Die Steuerbox verfügt nicht über einen Überspannungsschutz. In den Holzbearbeitungsräumen liegt das Staubniveau das ganze Jahr über über dem zulässigen Wert. Am 21. Mai 2009 um 15:20 Uhr führte das Anhäufen von Holz im Werkstattbereich dazu, dass die Transportbänder nicht ordnungsgemäß funktionierten. Die Mitarbeiter vor Ort unternahmen keine Schutzmaßnahmen und bewegten die Transportbänder trotz des Stromflusses weiter. Während der Bewegung löste sich das dreifache Kabel und berührte die Außenhülle des Steuerkastens – dadurch wurde ein Mitarbeiter elektrisch geschädigt. In ihrer Panik unterbrachen die Mitarbeiter vor Ort nicht den Stromfluss, sondern zogen an dem dreifach leitenden Kabel. Dadurch entstand ein Kurzschluss mit Funkenentstehung, was wiederum zu einer Staubexplosion führte. Durch den Unfall kamen 2 Personen sofort ums Leben, eine Person erlitt schwere Verletzungen. Die schwer verletzte Person starb nach 34 Tagen intensiver Behandlung. Durch den Unfall stürzte ein Teil des Gebäudes der Holzverarbeitungsfabrik ein, die gesamte Fabrik musste stillgelegt werden, was zu direkten wirtschaftlichen Verlusten in Höhe von über 8 Millionen Yuan führte. Auf der Grundlage der oben beschriebenen Situationen: Beantworten Sie bitte die folgenden Fragen (mehrere Antworten möglich). Bitte verbergen Sie Ihre Antworten – danke.1. Zu den direkten wirtschaftlichen Verlusten durch diesen Unfall gehören nicht: ( )
A. Medikamentenkosten
B. Verluste durch Stilllegung des Unternehmens
C. Strafen wegen des Unfalls
D. Kosten für die Reinigung des Unfallortes
E. Kosten für Bestattungen und Entschädigungen
2. Laut den Vorschriften über die Meldung, Untersuchung und Bearbeitung von Unfällen in der Produktion (Kaiserliches Dekret Nr. 493) gehört dieser Unfall zu: ( )
A. Allgemeinen Unfällen
B. Erheblichen Unfällen
C. Sehr schweren Unfällen
D. Großen Unfällen
E. Besonders schweren Unfällen
3. Der Unfall hat gezeigt, dass es bei Fabrik B Probleme in der täglichen Sicherheitsverwaltung gibt, nämlich: ( )
A. Unzureichende Sicherheitsschulungen
B. Unzureichende Sicherheitskontrollen
C. Inakzeptable Arbeitsschutzmittel
D. Keine Verwendung von explosionsgeschützten Motoren
E. Unvollständige Aufgabenverteilung
4. Zu den wirksamen Maßnahmen zur Reduzierung der zu hohen Staubkonzentrationen in den Holzbearbeitungsräumen gehören: ( )
A. Abschirmung der stauberzeugenden Geräte
B. Maßnahmen zur Inaktivierung des Staubs
C. Maßnahmen zur Entstaubung
D. Lüftungsmaßnahmen
E. Maßnahmen gegen statische Elektrizität
5. Zur Verhinderung von Stromunfällen bei der Nutzung von Förderbändern können folgende technische Maßnahmen angewandt werden: ( )
A. Installation von Überspannungsschutzgeräten
B. Installation von elektromagnetischen Schutzsystemen
C. Verwendung des TT-Systems
D. Installation von mechanischen Sicherheitsvorrichtungen
E. Verwendung eines Schutzleitersystems
6. Was betrifft das Risiko von Staubexplosionen in Fabrik B, so gilt Folgendes: ( )
A. Je höher die Dispersion des Staubs, desto eher kommt es zu einer Explosion.
B. Je höher die Staubkonzentration, desto größer ist das Explosionsrisiko.
C. Je höher der Sauerstoffgehalt, desto stärker ist die Explosionskraft.
D. Je höher die Temperatur des Staubs, desto größer ist das Explosionsrisiko.
E. Je höher die Feuchtigkeit des Staubs, desto größer ist das Explosionsrisiko.
7. Bei der Untersuchung und Bearbeitung von Unfällen sollten folgende Prinzipien eingehalten werden: ( )
A. Das Prinzip des Schutzes der Rechte der Arbeiter.
B. Das Prinzip „Vier Nichts“.
C. Die Prinzipien Gerechtigkeit und Transparenz.
D. Das Prinzip der Priorisierung der Interessen des Unternehmens.
E. Die Prinzipien der Sachlichkeit und Wissenschaftlichkeit.
Antworten: 1. B 2. A 3. ABE 4. ACD 5. ACE 6. ABCD 7. BCE