Bei der Auswahl von Prozesspumpen in der Chemieindustrie müssen die Probleme im Zusammenhang mit den Dichtungen berücksichtigt werden
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Leckfreiheit ist das ultimative Ziel bei chemischen Anlagen – gerade dieses Anliegen führt dazu, dass Magnetpumpen und abgeschirmte Pumpen immer häufiger eingesetzt werden. Um jedoch wirklich eine undichte Konstruktion zu erreichen, bleibt noch viel zu tun – beispielsweise was die Lebensdauer der Isolierschalen von Magnetpumpen sowie der Abschirmungsschalen von Abschirmpumpen angeht, die Probleme durch Korrosion der Materialien sowie die Zuverlässigkeit der statischen Dichtungen usw. Hier werden kurz die grundlegenden Aspekte bezüglich der Dichtung erläutert:1. Arten der Dichtung: Bei statischen Dichtungen gibt es im Allgemeinen nur zwei Arten – Dichtungsschäume und Dichtungsringe. Dabei werden O-Ringe am häufigsten verwendet. Bei dynamischen Dichtungen werden in Chemiepumpen selten Füllmaterialien zur Dichtung eingesetzt; meist werden mechanische Dichtungen verwendet. Mechanische Dichtungen wiederum lassen sich in Ein- und Zweikreis-Dichtungen sowie in ausgewogene und unausgewogene Dichtungen einteilen. Ausgewogene Dichtungen eignen sich hauptsächlich für die Dichtung von Medien unter hohem Druck (in der Regel Drücke über 1,0 MPa). Zweikreis-Dichtungen werden hauptsächlich für Medien verwendet, die leicht kristallisieren, hohe Temperaturen aufweisen, zähflüssig sind, Partikel enthalten oder giftige Dämpfe abgeben. In solchen Fällen muss in die Dichtkammer ein Trennfluid eingefüllt werden; der Druck dieses Fluids liegt in der Regel 0,07–0,1 MPa über dem Druck des Mediums. 2. Dichtmaterialien: Für die statische Dichtung von Chemiepumpen wird in der Regel Fluorkautschuk verwendet. Nur in besonderen Fällen kommt Polytetrafluorethyl zum Einsatz. Bei den Materialien für die mechanische Dichtung sind die Eigenschaften der jeweiligen Teile von großer Bedeutung. Es ist nicht immer am besten, wenn Hartmetall auf Hartmetall trifft – der hohe Preis ist ein Problem, außerdem ist es unsinnig, wenn zwischen den Materialien kein Unterschied in der Härte besteht. Deshalb sollte man je nach Eigenschaften des Mediums unterschiedlich vorgehen. Quelllink zum Artikel: http://www.chemhui.com/3713.html