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Ich möchte die erfahrenen Kollegen um Rat fragen: In P&ID-Diagrammen wird unter den Regelventilen manchmal „TSO – fest geschlossen“ oder „CSC – versiegelt“ angegeben. Beides bedeutet, dass das Ventil nicht ohne Weiteres geöffnet werden darf. Welcher Unterschied besteht zwischen diesen beiden Angaben? Für welche Anlässe sind sie geeignet? Kann es beliebig ersetzt werden? In Knien dankenorz
Bist du sicher, dass der Regelventil mit einem CSC-Sicherheitsverschluss verschlossen ist?
TSO, also „tight shut-off“, bezieht sich auf die Metalldichtung bei der Herstellung von Ventilen – es handelt sich dabei um eine Anforderung an den Hersteller. Damit ist ein vollständiger Verschluss gemeint, d.h. eine Dichtung auf Blasenniveau = ANSI Class VI. Die Hartbeschichtung muss dicht sein, und die Bearbeitung muss präzise erfolgen. Die CSC-Siegelung dient dazu, den Benutzern von Ventilen mitzuteilen, dass diese an dieser Stelle aus technischen Gründen nicht willkürlich geöffnet werden dürfen. Mit einem Bleisiegel als Kennzeichnung. Sobald das Siegel zerstört ist, bedeutet das, dass jemand an der Ventilklappe herumgefummelt hat. Im zivilen Bereich müssen die alten Gaszähler und Wassermeter zu Hause mit einem Siegel versehen werden, damit man nicht manipulieren kann – indem die Anzeigen verringert oder auf Null gesetzt werden. Sobald es zerstört ist, bedeutet das, dass du daran herumgefummelt hast!
CSC darf doch nicht ohne Erlaubnis abgeschaltet werden, oder?
Was stand in den frühen Chemiehandbüchern? Heutzutage gilt dies im Allgemeinen als „CAR SEAL CLOSED“. Dazu gehören auch LC: LOCK CLOSE – automatische Schließung, NC: NORMAL CLOSE – normale Schließung, FC: FAILED CLOSE – Notabschaltung. Dabei handelt es sich um die automatische Schließung von Steuerventilen bei Ausfall des Luft- oder Stromflusses.