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Wie der Titel schon sagt, meine Lieben – es gibt anscheinend auch Ventile vom Typ Schalterventil. Gibt es da irgendwelche Unterschiede? Wie wählt man bei dem Kauf eines Regelventils?
Dieser Beitrag wurde zuletzt von ylb913 am 12.10.2016 um 22:32 bearbeitet. Regelventile gehören in der Regel zur Klasse der Absperrventile.
Ich habe nachgesehen – Ventile zur Regulierung und Stoppventile sehen ähnlich aus, doch ihre Ventilkerne sind unterschiedlich. Der Ventilkern eines Regulierventils ist modifiziert worden, sodass das Öffnungsmaß sowie der Durchfluss proportional zueinander stehen.
Der Autor hat ein Konzept falsch verstanden – genauer gesagt den Unterschied zwischen Regulierventilen und Ventilen mit Regelfunktion. Die Aussage des Autors, dass das Ventilkörper eines Regulierventils aus Ballventilen oder Kugelhahnventilen bestehen könnte, ist falsch. Tatsächlich können Ventile mit Regelfunktion aus Ballventilen, Kugelhahnventilen usw. bestehen. Der Grund für dieses Problem könnte darin liegen, dass einige Hersteller irreführende Angaben machen oder dass im Alltag nicht auf die richtige Bezeichnung geachtet wird. Es gibt eine spezielle Klasse von Ventilen, die als Regulierventile bezeichnet werden. Dabei handelt es sich um Ventile mit Kolbenantrieb. Sie können weiter in Einzelstufen-, Gehäuse-, Käfig- oder Dreiecksventile unterteilt werden. Wenn man die Ventile nach ihrer Art einteilt, dann stehen Regulierventile in einer parallelen Beziehung zu Ballventilen, Schmetterlingsventilen, Kugelhahnventilen und Steuerventilen – sie sind also nicht untergeordnet zueinander. Die Ventile mit Regelfunktion können verschiedene Formen haben. Allerdings unterscheiden sich die Präzision sowie die Durchfluss Eigenschaften je nach Ventiltyp. Bei elektrischen Ventilen kann die Regulierung durch einen elektrischen Aktuator erreicht werden. Bei pneumatischen Ventilen reicht es aus, einen Positionierer einzusetzen, um eine Regulierung zu ermöglichen. Ob ein Ventil über eine Regelfunktion verfügt, hängt nicht vom Ventilkörper ab, sondern von der Ausstattung mit dem Aktuator. Bei pneumatischen Regulierventilen (Kolbenantrieb) kann das Ventil auch ohne Positionierer als Schalventil verwendet werden. Allerdings weist dieses Ventil einen Leckgrad auf, der der nationalen Normklasse 4 entspricht. In der Regel wird es daher nicht so verwendet.
Dieser Beitrag wurde zuletzt von Ich möchte es für ein halbes Jahr am 10.10.2016 um 15:25 bearbeitet. Danke, das ist wirklich sehr professionell. Ich habe gelernt, es zu sagen – bitte überprüfen Sie für mich, ob es richtig ist. Stoppventile und V-Kugelventile sind Handventile, die in der Produktion zur Regulierung des Durchflusses eingesetzt werden können. Gewöhnliche Kugelventile und Klappen sind in der Regel ständig geöffnet oder geschlossen. Es gibt auch pneumatische oder elektrische Ventile, die nur in den Zustand „offen“ und „geschlossen“ wechseln können. Wie nennt man solche Ventile? Wenn ich beispielsweise ein neues Gerät einsetzen möchte, wie wähle ich dann die Ventile aus?
1. Stoppventile und V-Kugelventile – solche Handventile können in der Produktion zur Regulierung des Durchflusses eingesetzt werden. Gewöhnliche Kugelventile sowie Klappen sind in der Regel ständig geöffnet oder geschlossen. 2. Es gibt auch pneumatische oder elektrische Ventile, die nur in den Zustand „offen“ und „geschlossen“ wechseln können. Wie nennt man solche Ventile? 3. Wenn ich beispielsweise ein neues Gerät einsetzen möchte, wie wähle ich dann die Ventile aus? Antwort 1: Bei manuellen Ventilen können Stoppventile sowie V-Kugelventile zur Regulierung des Durchflusses verwendet werden. Auch Gummikugelventile und Klapventile eignen sich dazu, allerdings ist die Wirkung möglicherweise nicht so gut. Kolbenartige Regelventile wurden eigens zur Regulierung entwickelt – sowohl was die Durchflusskurve als auch die Genauigkeit angeht, sind sie den anderen Ventiltypen überlegen. Auch solche Ventile gibt es in manueller Ausführung. Sagen Sie jetzt, dass herkömmliche Kugelventile nicht zur Regulierung des Durchflusses geeignet sind? Bei manuellen Standard-Kugelventilen kann man sie etwas öffnen – oder auch zu etwa der Hälfte. Allerdings ist die Regulierbarkeit im Vergleich zu V-Kugelventilen nicht so gut. Deshalb wird bei solchen Anwendungen in der Regel direkt ein V-Kugelventil gewählt, anstatt eines herkömmlichen O-Kugelventils. Antwort 2: Solche elektrischen oder pneumatischen Ventile, die nur in den Zustand „voll geöffnet“ oder „voll geschlossen“ versetzt werden können, hängen von der Bauform des Ventilkörpers ab. Wenn es sich beispielsweise um ein Kugelventil vom Typ O handelt, dann nennt man es ein elektrisches Kugelventil vom Typ O oder ein elektrisches Schaltkugelventil vom Typ O. Bei Schmetterlingsventilen spricht man von einem elektrischen Schaltschmetterlingsventil oder einem elektrischen Schalt-Schmetterlingsventil vom Typ O. Auch die Anschlussmöglichkeiten können mit angegeben werden. So lässt sich aus dem Namen bereits viel erkennen – sowohl vor Ort als auch in technischen Zusammenhängen, bei Einkäufen oder bei den Herstellern. Antwort 3: Bei der Auswahl von Ventilen für neue Anlagen muss man sich an die Bedingungen vor Ort sowie an die Funktion des Ventils orientieren. Wenn das Ventil nur zur Steuerung des Durchflusses dient, dann wählt man zunächst die geeignete Form des Ventilkörpers aus. Dabei kann man sich an den Formen der manuellen Ventile orientieren, die unter denselben Bedingungen eingesetzt werden. Alternativ kann man sich an erfahrene Techniker wenden oder die Bedingungen dem Hersteller mitteilen, damit dieser bei der Auswahl helfen kann. Zudem muss festgelegt werden, ob die Steuerung elektrisch oder pneumatisch erfolgen soll. Falls besondere Anforderungen an das Ventil bestehen, müssen weitere Zubehörteile hinzugefügt werden. Beispielsweise benötigt ein pneumatisches Kugelventil in der Regel 1–2 Sekunden, um vom vollständig geöffneten in den vollständig geschlossenen Zustand zu gelangen. Wenn diese Zeit zu kurz erscheint, muss ein Drosselgeräuschdämpfer am Zylinder angebracht werden. In solchen Fällen sollte man dies dem Hersteller mitteilen. Normalerweise wird dieses Zubehör nicht mitgeliefert. Genauere Informationen können durch die Angabe der Bedingungen vor Ort und eine Kommunikation mit dem Hersteller gewonnen werden.