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10 Blindstellen in der Betriebsführung von Gefahrstoffen

2016-10-13View Original

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Unternehmen weisen unterschiedliche Größen, Managementniveaus, Eigenschaften der gefährlichen Stoffe, technische Fähigkeiten, Prozessbedingungen sowie Arbeitsumgebungen auf. Auch die Nutzung und Verwaltung dieser gefährlichen Stoffe vor Ort ist vielfältig. Der Autor hat 10 häufige Schwachstellen und Mängel in der Verwaltung solcher Stoffe identifiziert – diese stellen außerdem Schwerpunkte bei den Überprüfungen zur Sicherheit dieser Stoffe dar. Es gibt viele vorübergehende Lagerstätten für gefährliche Stoffe, und die Menge an diesen Stoffen vor Ort übersteigt die in den Plänen vorgesehene Menge. Zudem werden die Sicherheits- und Verwaltungsmaßnahmen nicht ordnungsgemäß umgesetzt. 2 Die Mitarbeiter kennen die Eigenschaften der gefährlichen Chemikalien nicht. Sie wissen nicht, welche Eigenschaften die bei der Arbeit verwendeten gefährlichen Chemikalien haben. Viele Unternehmen haben für diese Chemikalien arabische Zifferncodes festgelegt – das macht die Benennung einfacher. Doch die Mitarbeiter verstehen oft nicht, welche Gefahren von diesen Zifferncodes ausgehen. 3. Chaotische Verwaltung am Arbeitsort: Bei der Überprüfung stellte der Autor fest, dass bei mehreren Unternehmen brennbare und explosive Stoffe in der Nähe von Hochtemperaturöfen gelagert wurden. Die hohe Temperatur aktiviert die Eigenschaften dieser Stoffe, wodurch sie schnell verdampfen können. Dies führt leicht zu Bränden und Explosionen sowie zu einer Verschlechterung der Arbeitsbedingungen. Einige Unternehmen verwenden im Produktionsprozess hochgefährliche Stoffe wie n-Hexan und Benzol, was zu erheblichen beruflichen Gesundheitsgefahren führt. 4. Nicht Einhaltung der Sicherheitsvorschriften: Die Sicherheitsvorschriften basieren auf den Lehren aus Unfällen. In der Produktion kommt es jedoch häufig zu Unfällen, weil die Vorschriften nicht befolgt werden und objektive Gesetzmäßigkeiten sowie wissenschaftliches Wissen ignoriert werden. Beispielsweise können Brände entstehen, wenn organische Lösungsmittel zur Reinigung von Böden verwendet werden. 5 Die Schutzmaßnahmen und die Produktionsanlagen sind nicht synchronisiert. Die Maßnahmen zum Schutz der Arbeitnehmer vor gesundheitlichen Gefahren sind entweder nicht mit der Produktion abgestimmt oder erfüllen nicht die erforderlichen Anforderungen. Dadurch kommt es zu Fällen von Berufskrankheiten bei bestimmten Bevölkerungsgruppen. Bei einer Inspektion der Arbeitsstätte eines Unternehmens sah ich, wie Staubwolken aufstiegen, der Lärm war enorm, und man konnte auf der gegenüberliegenden Seite überhaupt niemanden sehen. Außerdem entsprechen bei vielen Maschinenbauunternehmen die Schutzmaßnahmen nicht den Anforderungen, und die Arbeitsräume sind eng, was die Gefahren durch Staub, Lärm usw. verstärkt. Bei 6 Personen erfüllen die Schutzausrüstungen nicht die Anforderungen. In einigen Unternehmen werden keine Arbeitsschutzmittel ausgegeben, und in vielen anderen Unternehmen gibt es zwar Schutzausrüstung, diese entspricht jedoch nicht den Vorgaben. Zum Beispiel kann man ein Gazemasken statt einer Aktivkohlemaske verwenden. Die begrenzten Schutzausrüstungen vor Ort wurden nicht voll ausgenutzt – beispielsweise wendeten die Mitarbeiter sie falsch an, und andere verzichteten darauf, weil es zu viel Aufwand war ; Im Zuge der Untersuchung stellte der Autor sogar Fälle fest, in denen die Arbeiter am Ort der Arbeit mit hochgiftigen Stoffen barfuß und nur in Hausschuhen unterwegs waren. 7 Unzureichende Sicherheitshinweise: Sicherheitshinweise, Warnschilder sowie MSDS-Dokumente an Arbeitsplätzen mit Gefahrstoffen sind nicht überall üblich. 8 Mangel an Notfallrettungsgeräten: An vielen Arbeitsorten sind nicht die vorgeschriebenen Geräte wie Augenspülgeräte, Sprühanlagen und Notfallmedikamente vorhanden. Einige Unternehmen verfügen nicht einmal über Notfallpläne, das Wissen über den Notfallretterdienst ist bei den Mitarbeitern nicht verbreitet, und es fehlt an Aufklärung zu Arbeitsschutzfragen. 9 Ineffektive Verwaltung: Bei einer Inspektion in einem Unternehmen stellte der Autor fest, dass die Luftqualität in den Werkstätten äußerst schlecht war und ein unangenehmer Geruch herrschte. Befragen Sie die Arbeiter vor Ort und fragen Sie, ob die Lüftungsanlagen gut funktionieren Die Antwort ist gut. Frage: Warum wird es nicht verwendet? Die Antwort, aus Angst vor Umständen. Es ist hier leicht zu erkennen, welche Mängel in der Unternehmensführung bestehen: Obwohl es Schutzmaßnahmen gibt, haben mangelnde Managementpraktiken dazu geführt, dass diese Maßnahmen nicht wirken. 10 Unregelmäßige Handhabung gefährlicher Abfälle: Die Entsorgung gefährlicher Abfälle ist kostspielig. Unternehmen betrachten nur leere Behälter mit gefährlichen Stoffen als Abfälle. Die ständig anfallenden gefährlichen Abfälle werden in der Regel erst dann entsorgt, wenn eine bestimmte Menge angesammelt ist. Dabei wird übersehen, dass es sich dabei um „Zeitzünder“ handelt – während dieser Zeit können chemische Reaktionen stattfinden, die zu Unfällen führen können. Autor: Yu Gong, Medienzentrum der China Work Safety News

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