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Dieser Beitrag wurde zuletzt von wang*nhua77020 am 17.10.2016 um 22:09 bearbeitet. Die Größe des Unternehmens, das Niveau der Managementqualitäten, die Eigenschaften der gefährlichen Stoffe, die technischen Fähigkeiten, die Betriebsbedingungen sowie die Qualifikationen des Personals sind jeweils unterschiedlich. Auch die Verwendung und Handhabung gefährlicher Stoffe vor Ort ist vielfältig. Der Autor hat 10 häufige Schwachstellen und Mängel in der Verwaltung gefährlicher Stoffe identifiziert – diese stellen außerdem Schwerpunkte bei den Überprüfungen zur Sicherheit solcher Stoffe dar. Es gibt viele vorübergehende Lagerstätten für gefährliche Stoffe. Die Menge an diesen Stoffen vor Ort übersteigt die in den Plänen vorgesehene Menge. Zudem werden die Sicherheits- und Verwaltungsmaßnahmen nicht ordnungsgemäß umgesetzt. 2 Die Mitarbeiter kennen die Eigenschaften der gefährlichen Chemikalien nicht. Sie wissen nicht, welche Eigenschaften die bei der Arbeit verwendeten gefährlichen Chemikalien haben. Viele Unternehmen haben für diese Chemikalien numerische Codes festgelegt – das macht die Benennung einfacher. Doch die Mitarbeiter verstehen oft nicht, welche Gefahren von diesen numerischen Codes ausgehen. 3. Chaotische Verwaltung am Arbeitsort: Bei meinen Inspektionen stellte ich fest, dass bei mehreren Unternehmen brennbare und explosionsgefährliche Stoffe in der Nähe von Hochtemperaturöfen gelagert wurden. Die hohe Temperatur aktiviert die Eigenschaften dieser Stoffe, wodurch sie schnell verdampfen können. Dies führt leicht zu Bränden und Explosionen sowie zu einer Verschlechterung der Arbeitsbedingungen. Einige Unternehmen verwenden im Produktionsprozess hochgefährliche Stoffe wie n-Hexan und Benzol, was zu erheblichen beruflichen Gesundheitsgefahren führt. 4. Nichtbefolgung der Sicherheitsvorschriften: Die Sicherheitsvorschriften sind das Ergebnis aus Erfahrungen mit Unfällen. In der Produktion kommt es jedoch häufig zu Unfällen, weil die Vorschriften nicht befolgt werden und objektive Gesetzmäßigkeiten sowie wissenschaftliches Wissen ignoriert werden. Beispiele dafür sind Brände, die durch das Reinigen von Böden mit organischen Lösungsmitteln entstehen. 5 Die Schutzmaßnahmen und die Produktionsanlagen sind nicht synchron. Die Maßnahmen zum Schutz der Arbeitnehmer vor gesundheitlichen Gefahren sind entweder nicht mit der Produktion synchronisiert oder erfüllen nicht die erforderlichen Anforderungen. Dadurch kommt es zu Fällen von Berufskrankheiten bei bestimmten Bevölkerungsgruppen. Bei einer Inspektion der Arbeitsstätte eines Unternehmens sah ich, wie Staubwolken aufstiegen, der Lärm war enorm, und man konnte auf der gegenüberliegenden Seite überhaupt niemanden sehen. Außerdem erfüllen viele Maschinenbauunternehmen die Anforderungen an Schutzmaßnahmen nicht, und die Arbeitsräume sind zu eng, was die Gefahren durch Staub, Lärm usw. verstärkt. Bei einigen Unternehmen entsprechen die persönlichen Schutzausrüstungen nicht den Vorgaben: Es werden keine Arbeitsschutzmittel ausgegeben. In vielen anderen Unternehmen gibt es zwar Schutzausrüstung, doch diese erfüllt nicht die erforderlichen Schutzstandards. Zum Beispiel kann man ein Gazemasken anstelle einer Aktivkohlemaske verwenden. Die begrenzten Schutzausrüstungen vor Ort wurden nicht voll ausgenutzt – beispielsweise wendeten die Mitarbeiter sie nicht richtig an, und manche verzichteten darauf, weil es zu viel Aufwand war ; Im Zuge der Untersuchung stellte der Autor sogar Fälle fest, in denen die Arbeiter am Ort der Arbeit mit hochgiftigen Stoffen barfuß und nur in Hausschuhen waren. 7 Unzureichende Sicherheitshinweise: Sicherheitshinweise, Warnschilder sowie MSDS-Dokumente an Arbeitsplätzen mit gefährlichen Stoffen sind nicht überall üblich. 8 Es mangelt an Notfallrettungsanlagen: An vielen Arbeitsplätzen sind nicht wie vorgeschrieben Augenspülgeräte, Sprinkleranlagen sowie Notfallmedikamente und andere Notfallausrüstungen vorhanden. Einige Unternehmen verfügen nicht einmal über Notfallpläne, das Wissen über den Notfallversorgung ist bei den Mitarbeitern nicht verbreitet, und es gibt keine Ausbildung im Bereich der Berufsgesundheit. 9 Ineffektive Verwaltung: Bei einer Inspektion in einem Unternehmen stellte der Autor fest, dass die Luftqualität in den Werkstätten äußerst schlecht war und ein unangenehmer Geruch herrschte. Befragen Sie die Arbeiter vor Ort, ob die Lüftungsanlage gut funktioniert Die Antwort ist gut. Frage: Warum wird es nicht verwendet? Antworten, weil man es umständlich findet. Es ist hier leicht zu erkennen, welche Mängel in der Unternehmensführung bestehen: Obwohl es Schutzmaßnahmen gibt, haben mangelnde Managementpraktiken dazu geführt, dass diese Maßnahmen nicht wirken. 10 Unregelmäßige Handhabung gefährlicher Abfälle: Die Entsorgung gefährlicher Abfälle ist kostspielig. Unternehmen betrachten nur leere Behälter mit gefährlichen Stoffen als Abfälle. Die ständig entstehenden gefährlichen Abfälle werden meist erst dann entsorgt, wenn eine bestimmte Menge angesammelt wurde. Dabei wird nicht bedacht, dass es sich dabei um „Zeitzünder“ handelt – während dieser Zeit können chemische Reaktionen stattfinden, die zu Unfällen führen können.