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In dem Korrosionshandbuch sind die Korrosionsdaten für die meisten Säuren in „mit Sauerstoff“ und „ohne Sauerstoff“ unterteilt. Was genau bedeutet das – „mit Sauerstoff“ und „ohne Sauerstoff“? Sind es zusätzlich ständig zugeführte Luft oder andere Gase an die Säure, oder entstehen die Blasen durch Gase, die bereits in der Säure gelöst sind (zum Beispiel Salzsäure, Fluorsäure), unter niedrigem Druck? Wenn es darum geht, ein Material für die Säureförderpumpe auszuwählen – was hat das mit dem Belüften oder Nicht-Belüften zu tun?
Wenn im Säuremedium Gase enthalten sind, kommt es zu Kavitation, die den Pumpenkörper und das Laufrad beschädigen kann. Es gibt viele mögliche Materialien für das Säuremedium – sowohl Metalle als auch Nichtmetalle. Die Wahl hängt davon ab, um welche Art von Säure es sich handelt.
Was genau bedeutet es, aufgeblasen und nicht aufgeblasen zu sein?
Man kann es einfach so verstehen: Unter „Belüftung“ versteht man, dass das Material mit Luft in Kontakt kommt – in offenen Behältern oder Rohren herrscht dabei ein sauerstoffreiches Milieu. Ohne Aufblasen, Behälter voll mit Material/Leitung voll, oder die Gasmphase im Behälter besteht aus gesättigtem Dampf des Materials – oxifreie Umgebung. Bei der Auswahl des Pumpenmaterials muss man nicht berücksichtigen, ob die Pumpe beaufschlagt wird oder nicht – schließlich wählen die Pumpenhersteller das Material in der Regel unter Berücksichtigung der Korrosion unter Sauerstoffeinfluss aus. Andernfalls könnte die Pumpe nicht abgeschaltet werden.