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Ich habe eine Frage an euch alle: Kürzlich hatte ich im Bereich der Luftzerlegung folgendes Problem: Die Drehzahl der im Betrieb befindlichen Expansionsmaschine sank plötzlich – um etwa 1000 Umdrehungen pro Minute. Gleichzeitig sank auch der Öldruck – um etwa 0,1 MPa. Dadurch schwankten auch der Gasdurchfluss sowie der Druck. Bei der Überprüfung konnte keine offensichtliche Störung festgestellt werden. Später wurde die Düse etwas geöffnet, wodurch die Werte wieder in den Normalbereich zurückkehrten. (Vorläufiger Verdacht auf eine Aktivierung der Expanderdüse, aber noch nicht sicher.) Gibt es einen notwendigen Zusammenhang zwischen dem Rückgang der Drehzahl des Expansors hier und dem anschließenden Rückgang des Öldrucks? Wir bitten die Experten für Gasauftrennung, uns zu helfen und unsere Zweifel auszuräumen. Vielen Dank! :)
Die Drehzahl des Rotors nimmt zu, wodurch die relative Reibung gegenüber den Lagern zunimmt. Das Schmieröl erwärmt sich dabei etwas; seine Viskosität sinkt und der Öldruck verringert sich in gewissem Maße. Deswegen ist es manchmal notwendig, manuell nachzustellen. Natürlich kann auch ein Druckregelventil verwendet werden, um einen stabilen Öldruck sicherzustellen~~
Die Hauptölpumpe wird vom Getriebe des Expansors angetrieben. Wenn die Drehzahl des Expansors sinkt, sinkt auch die Drehzahl der Ölpumpe – und natürlich sinkt dadurch auch der Öldruck
Die Drehzahl nimmt ab, die Zentrifugalkraft des Rotors verringert sich. Der Abstand zwischen dem Rotor und den Lagerflächen wird größer. Dadurch fließt mehr Öl – der Öldruck wird sicherlich sinken
Die Ölpumpe für die Erweiterung ist keine Wellenpumpe, sie wird von einem separaten Motor angetrieben, wodurch kein Problem mit einer abnehmenden Drehzahl der Ölpumpe auftritt~~
Habe ich noch nie gesehen, von welchem Hersteller der Expander ist – meiner Meinung nach sollten die Veränderungen nicht so groß sein.