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Schadstoffgehalt in flüssigen und festen Alkalien

2016-11-02View Original

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Dieser Beitrag wurde zuletzt von Juliette am 2.11.2016 um 09:42 bearbeitet. Wir verwenden KOH als Rohstoff für die Herstellung. Ursprünglich wurde eine feste Base verwendet, die anschließend mit Wasser angerührt wurde. Es wurde bereits auf die Verwendung von Flüssigalkali (48%) umgestellt. Wir haben das Gefühl, dass der Anteil an Verunreinigungen in festen Alkalien (Stoffe, die nicht KOH sind, im Wasser löslich und nicht flüchtig) höher ist als bei flüssigen Alkalien. Ist das richtig?
Reply #22016-11-02
Man kann das nicht einfach so denken. Das hängt davon ab, welche Verunreinigungen Sie meinen Wenn es sich um Carbonate handelt, kann man sie nicht einfach als Verunreinigungen betrachten. Denn sowohl feste als auch flüssige Starkalkalien nehmen den Kohlendioxidgehalt in der Luft stark auf. Zudem hängt der Gehalt an Carbonatverunreinigungen direkt von den Lagerbedingungen des Alkalis, der Umweltbedingungen sowie der Zeit ab. Außerdem hat Carbonat in stark alkalischen Lösungen eine sehr geringe Löslichkeit, wodurch es in der Regel am Boden des Behälters absetzt. Wenn man eine Probe zur Analyse entnimmt, handelt es sich dabei meist um die klare Flüssigkeit an der Oberfläche. Dadurch kann bei der Untersuchung ein niedriger Carbonatgehalt festgestellt werden. Feste Basen sind jedoch anders: Durch den Kontakt mit der Umgebungsluft sammeln sich die entstehenden Carbonate an der Oberfläche der Base. Bei der Prüfung der Reinheit wirken diese Carbonate direkt auf das Testergebnis ein, wodurch es so aussieht, als gäbe es mehr Verunreinigungen (Carbonate) in der festen Base. Es wird empfohlen, bei der Analyse von Verunreinigungen durch starke Basen hauptsächlich die Anionen und Säureanionen zu untersuchen, die nicht aus Carbonaten bestehen, wie beispielsweise Chloridionen oder Sulfationen. Carbonate sind Verunreinigungen in Proben mit hohem Alkaligehalt und sollten nicht direkt als Anzeichen für eine niedrige Reinheit herangezogen werden.
Reply #32016-11-03
Ich habe herausgefunden, dass feste Alkalien durch das Verdampfen flüssiger Alkalien hergestellt werden. Ich frage mich, ob bei der Herstellung einfach nur Verdampfung stattfindet oder ob zusätzliche Salze als Kristallisationskeime hinzugefügt werden müssen? Wir sind der Ansicht, dass der hohe Anteil an Verunreinigungen nicht aus dem Analysebericht hervorgeht, sondern aus den Abrechnungsdaten am Monatsende. Wenn es nur um die Aufnahme von Verunreinigungen wie thermischem Kohlenmonoxid aus der Luft geht, kann man das dann ignorieren?
Reply #42016-11-04
Bei der Herstellung erfolgt eine einfache Verdampfung

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