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Zu Beginn des Betriebs bestanden die Rohre zur Zufuhr von Phosphaten aus 321-Stahl. Über einen Zeitraum von 8–9 Jahren gab es keine Lecks. In den letzten Jahren haben sich jedoch immer häufiger Lecks ergeben. Während der Wartungsperiode dieses Jahres wurden alle 321-Stahlrohre ausgetauscht. Mehr als einen Monat nach dem Start des Betriebs traten erneut drei Stellen der punktförmigen Korrosion auf: Zwei davon befanden sich in einer Entfernung von 2 nm von den Schweißstellen, eine weitere Stelle lag direkt am Rohr selbst. Wie hoch ist die Chlorkorrosionsbeständigkeit von 321-Stahlrohren? Der Chlorgehalt im Behälter für das Zusatzmittel beträgt 260 ppm – liegt das an einem hohen Gehalt an Chloriden? Liebe Experten, bitte um Rat.
Chloride verursachen die stärkste Korrosion am Edelstahl. 321 enthält lediglich Titan im Vergleich zu 304; 316L ist etwas besser. Zudem muss eine Passivierung vorgenommen werden
Aber bei der Errichtung der Fabrik funktionierte es in den Jahren 321,8–9 einwandfrei, jetzt aber nicht mehr – man weiß nicht, warum.
Die Betriebsbedingungen haben sich nicht geändert, der Grund liegt also darin, dass sich die Zusammensetzung der Flüssigkeit verändert hat
Gibt es Probleme mit der Qualität der von den Lieferanten gelieferten Produkte? Haben sich die Dicke-Vorgaben geändert? Kann das Anhaften von stumpfem Metall, das einen Stromkreis bildet, die Korrosion beschleunigen? Es lässt sich feststellen, ob es zu Problemen durch Kontakt mit dem Schmiedewerkzeug während des Schweißens kam, oder ob die Schweißtechnik nicht den Vorgaben entsprach. Zudem wurde nach dem Schweißen nicht gereinigt