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Am Morgen des 26. Oktober zeigte Li aus Dezhou in Shandong Symptome einer Vergiftung, während er einen Tankwagen mit Natriumsulfocyanid reinigte. Wang versuchte sofort, ihm zu helfen. Aufgrund mangelnder Schutzmaßnahmen atmete er leider das Gift ein und brach anschließend zusammen – genauso wie Li. Dank der entschlossenen Bemühungen des medizinischen Personals des Volkskrankenhauses von Dezhou konnten die beiden aus der Lebensgefahr gerettet werden. Es wird berichtet, dass Wang aus Hebei LKW-Fahrer ist, während Li aus Dezhou dort hauptsächlich die Arbeit des „Behälterreinigens“ ausübt. Am Morgen des 26. Oktober fuhr Wang mit einem Tankwagen von Hebei nach Dezhou. Anschließend ging er zu Li, um den Tank zu reinigen. Vor der Reinigung wusste Li nicht, welche Substanzen sich im Tank des Fahrzeugs befanden. Er setzte eine Gasmaske auf und betrat mit einem Schlauch den 42 Kubikmeter großen Tank. Während des Reinigungsprozesses begann Li allmählich, sich unwohl zu fühlen – ihm wurde schwindelig. Dann fiel er mit einem lauten Knall in den Behälter. Wang hörte das Geräusch und eilte sofort herbei, um zu helfen. Er zog Li aus dem Behälter heraus. Doch kurz darauf brach auch Wang zusammen. Es stellte sich heraus, dass der Tankwagen, den Wang fuhr, Natriumsulfocyanid enthielt. Natriumsulfocyanid erzeugt in Kontakt mit Wasser Schwefelwasserstoffgas. Wasserstoffsulfid ist ein schädliches, giftiges Gas, das durch Erstickung zum Tod führen kann. Aufgrund seiner hohen Toxizität kann es bei Einatmen sofort zum Tod führen. Während des Entleerens des Tanks erlitt Li aufgrund eines Lecks in der Gasmaske oder aus anderen Gründen eine Vergiftung durch giftige Gase. Wang wiederum wurde während der Rettungsarbeiten ebenfalls durch die Gase vergiftet, da er keinerlei Schutzmaßnahmen trug. Laut Direktor Su der Notaufnahme des Volkskrankenhauses von Dezhou waren die beiden Patienten bei ihrer Einlieferung ins Krankenhaus vollständig mit Staub bedeckt. Sie hatten Krämpfe, ihre Kiefer waren fest geschlossen, und ihr Körper war mit Blutergüssen übersät. Zudem zeigten sie eine besonders starke Unruhe. Mehr als 20 medizinisches Personalmitarbeiter der Notaufnahme waren vor Ort und leisteten alles Mögliche, um den Patienten zu retten. Eine Stunde später waren die beiden Patienten wieder außer Gefahr. Es wird angenommen, dass aufgrund der hohen Toxizität von Schwefelwasserstoffgas bei zwei Patienten, falls sie zu spät ins Krankenhaus gebracht werden oder keine rechtzeitige Behandlung erfolgt, Komplikationen wie Demenz durch schwere Hirnschäden auftreten können. Am 31. Oktober kehrte der Bewusstseinszustand der beiden Patienten wieder zur Normalität zurück, und ihr Zustand stabilisierte sich allmählich. Da jedoch Organe wie Lunge, Herz und Gehirn noch nicht vollständig wiederhergestellt sind, muss er derzeit weiterhin im Krankenhaus zur Beobachtung bleiben.
Unwissender Eifer ist wie eine Expedition im Dunkeln – das ist keineswegs eine Lüge. Das steht an den Wänden der Grundschulen.
Unwissenheit ist das Schlimmste – die Unternehmen, bei denen das auftritt, tragen die größte Verantwortung. In vielen Unternehmen, insbesondere in kleinen Privatunternehmen, findet überhaupt keine dreistufige Ausbildung statt. Sie berücksichtigen bei der Übernahme von Aufträgen nicht einmal die damit verbundenen Risiken oder ob sie überhaupt in der Lage sind, damit umzugehen. Am meisten leiden dabei die Arbeiter vor Ort.