【Sicherheits-Mikrogeschichte】So sparen Sie Geld
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(1) Sicherheitsbeauftragter: Chef, das sind die Mitarbeiter, die für die Schweißarbeiten eingestellt werden sollen. Es wäre gut, wenn man ihnen vor der Einstellung eine Gesundheitsuntersuchung durchführen würde. Was meinen Sie?Chef: Das ist nicht nötig. Ich kenne diese Leute – sie kommen alle aus demselben Dorf. Mit ihrer Gesundheit ist alles in Ordnung. Warum also Geld dafür ausgeben?
Sicherheitsbeauftragter: …
(2) Sicherheitsbeauftragter: Chef, es ist wieder Zeit, den Mitarbeitern, die bei der Schweißarbeit tätig sind, eine berufliche Gesundheitsuntersuchung zu geben. Manager: In Ordnung, ich verstehe. Dann lassen wir den Check-up im Gesundheitszentrum der Gemeinde durchführen. Sicherheitsbeauftragter: Chef, laut den gesetzlichen Vorschriften darf die Überprüfung nur von einer zertifizierten Einrichtung durchgeführt werden. Wir müssen also ins Städtische Krankheitskontrollzentrum gehen, damit alles den Vorgaben entspricht. Manager: Ist es nicht egal, wo man sich untersuchen lässt? In den Gesundheitszentren in den Dörfern ist das Untersuchen bequem – außerdem spart man dabei Geld. Sicherheitsbeauftragter: Aber…
Manager: Kein Aber! Machen Sie weiter mit Ihrer Arbeit. Ich habe noch viele Angelegenheiten, die ich mit den Kunden besprechen muss!
(3)
Sicherheitsbeauftragter: Manager, einige Mitarbeiter in der Schweißabteilung unseres Unternehmens wollen kündigen. Manager: Oh, dann muss man das einfach dem Personalbüro melden. Sicherheitsbeauftragter: Gemäß den gesetzlichen Vorschriften müssen bei Arbeitnehmern, die ihren Arbeitsplatz verlassen, Arbeiten zur Überprüfung der Berufsgesundheit durchgeführt werden. Manager: Wenn alle sowieso kündigen, wozu dann noch Geld ausgeben?
Sicherheitsbeauftragter: Aber… was, wenn…
Manager: Was könnte schon passieren? Ich kenne die Leute doch – oder du etwa?
Sicherheitsbeauftragter: …
(Vier Jahre später)
Sicherheitsbeauftragter: Manager, heute Morgen habe ich einen Brief vom Gesundheitsamt erhalten. Ein Mitarbeiter unseres Unternehmens, der vor einem Jahr gekündigt hat, hat um eine Diagnose einer Berufskrankheit gebeten. Er verlangt, dass wir ihm Informationen über seine berufliche Vergangenheit sowie über die Exposition gegenüber beruflichen Gefahren zur Verfügung stellen. Zudem müssen wir die Kosten für die Diagnose tragen…
Manager: Ach, wenn ich das gewusst hätte, hätte ich das Geld für die Untersuchungen nicht gespart…
Am nächsten Tag
Sicherheitsbeauftragter: Manager, die Behörden fordern von uns, dass wir die erforderlichen Unterlagen liefern. Außerdem werden wir wegen der fehlenden berufsgenossenschaftlichen Untersuchungen mit Geldstrafen belegt…
Manager: Ah, das ist wirklich schlimm……