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9 praktische Strategien zum Lösen von Bränden mit gefährlichen Chemikalien!

2016-11-10View Original

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Gefährliche Chemikalien neigen leicht zu Bränden und Explosionen. Zudem unterscheiden sich die Lösemethoden je nach Art der Chemikalien sowie je nach den Umständen eines Brandes erheblich. Wenn nicht richtig vorgegangen wird, kann der Brand nicht effektiv gelöscht werden – im Gegenteil: Die Katastrophe kann sich sogar weiter ausweiten. Außerdem sind die Chemikalien selbst sowie ihre Verbrennungsprodukte in der Regel stark giftig und korrosiv, was leicht zu Vergiftungen, Verbrennungen und anderen Schäden bei Menschen führen kann. Daher ist die Bekämpfung von Bränden mit gefährlichen Chemikalien eine äußerst wichtige, aber auch sehr gefährliche Aufgabe. In der Praxis müssen die Personen, die mit der Herstellung, Verwendung, Lagerung und Beförderung von Chemikalien beschäftigt sind, die wichtigsten Gefahren Eigenschaften dieser Chemikalien kennen und verstehen. Im Falle eines Brandes muss jeder Mitarbeiter genau wissen, welche Rolle und welche Aufgaben er hat. Es ist daher äußerst wichtig, dass sie über die entsprechenden Maßnahmen zur Löschung von Bränden verfügen. Im Allgemeinen sollte man bei der Löschung von Bränden mit Chemikalien zunächst auf die folgenden Punkte achten: Die Feuerwehrleute sollten nicht allein handeln ; Die Eingänge und Ausgänge am Unfallort müssen stets sauber und frei gehalten werden ; Man muss das richtige Löschmittel sowie die geeigneten Löschgeräte auswählen ; Bei der Brandbekämpfung muss stets die Sicherheit der Menschen berücksichtigt werden. Bei der Bekämpfung von Bränden mit gefährlichen Chemikalien darf man nicht blind vorgehen. Für jede Art von Chemikalie muss das richtige Löschmittel sowie die geeignete Ausrüstung ausgewählt werden, um das Feuer sicher unter Kontrolle zu bringen. Die Löschung von Bränden mit Chemikalien muss von professionellen Feuerwehren durchgeführt werden. Andere Personen dürfen nicht voreilig handeln; sie sollen warten, bis die professionelle Feuerwehr eintrifft, und bei der Löschung unterstützen. I. Allgemeine Anforderungen bei der Löschung von Bränden mit gefährlichen Chemikalien
Die Personen, die mit der Herstellung, dem Handel, der Lagerung, dem Transport, dem Be- und Entladen sowie der Verpackung von gefährlichen Chemikalien beschäftigt sind, sowie diejenigen, die mit der Entsorgung solcher Chemikalien befasst sind, außerdem Feuerwehrleute und Rettungskräfte, sollten in der Regel über Kenntnisse der wichtigsten Gefahrenmerkmale dieser Stoffe sowie der entsprechenden Löschmethoden verfügen. Nur durch das Kennen des Feindes und der eigenen Kräfte sowie durch vorbeugende Maßnahmen kann man bei der Bekämpfung von Bränden mit gefährlichen Chemikalien erfolgreich sein. Die allgemeinen Anforderungen bei der Löschung von Bränden mit gefährlichen Chemikalien sind: Zuerst die Kontrolle herstellen, anschließend das Feuer löschen. Angesichts der Eigenschaften von Bränden mit gefährlichen Chemikalien – nämlich der raschen Ausbreitung des Feuers und der großen Brandfläche – werden gezielte Löschstrategien angewandt: Einheitliche Führung, schnelles Handeln, Eindämmung der Feuerausbreitung, gezielte Angriffe zur Beseitigung der Gefahr, Abgrenzung des Brandgebiets sowie schnelle Lösung des Problems. Die Retter sollten sich in einer Position mit Wind von vorn oder seitlich aufhalten, um nicht den giftigen und schädlichen Gasen ausgesetzt zu sein. Bei der Branderkundung, beim Löschangriff auf Brände sowie bei der Rettung von Menschen aus dem Brandgebiet müssen gezielte Maßnahmen zur Selbstschutz ergriffen werden, wie zum Beispiel das Tragen von Schutzmasken und spezieller Schutzausrüstung. Es muss schnell festgestellt werden, welcher Bereich in Flammen steht, um welche Gegenstände es sich handelt sowie welche Eigenschaften diese Gegenstände sowie die umliegenden Gegenstände haben. Ebenso müssen die Hauptwege bekannt werden, über die sich das Feuer ausbreiten kann. Die richtige Wahl des am besten geeigneten Löschmittels und der Löschmethode. Bei einem größeren Brand sollte zunächst die Ausbreitung des Feuers verhindert und der Brennbereich eingegrenzt werden; anschließend ist das Feuer schrittweise zu löschen. In Fällen, in denen eine Explosion, ein Bersten oder Spritzungen möglich sind und daher ein sofortiger Rückzug notwendig ist, muss man gemäß den vereinbarten Rückzugszeichen und -methoden umgehend zurückweichen. Die Rückzugszeichen müssen besonders auffällig sein, damit alle Anwesenden sie sehen oder hören können. Zudem sollten solche Abläufe regelmäßig im Voraus geübt werden. Nach Löschung des Brandes muss die betroffene Einheit den Unfallort schützen, einer Untersuchung des Vorfalls zustimmen und den Behörden für Brandbekämpfung sowie den Behörden für Sicherheitsaufsicht bei der Ermittlung der Ursachen des Brandes helfen. Zudem müssen die entstandenen Schäden ermittelt und die Verantwortlichen für den Brand festgestellt werden. Ohne Zustimmung der zuständigen Behörden darf der Unfallort nicht eigenmächtig geräumt werden. II. Grundlegende Maßnahmen zur Löschung von Bränden mit komprimierten oder flüssigen Gasen. Flüssige Gase werden in der Regel in verschiedenen Behältern gelagert oder über Rohrleitungen transportiert. Im Falle eines Brandes sollten folgende grundlegende Maßnahmen ergriffen werden: Bei Gasbränden darf man nicht blind versuchen, den Brand zu löschen. Ohne vorherige Abriegelung der Lecks muss der Brand weiterhin stabil brennen. Andernfalls kann brennbares Gas ausströmen, sich mit der Luft vermischen und bei Kontakt mit einer Zündquelle explodieren – mit unabsehbaren Folgen. Zunächst müssen die großen Brände an den Rändern, die durch die Feuerquelle entstanden sind, gelöscht werden, um die Ausbreitung des Feuers zu verhindern und den Brandbereich unter Kontrolle zu bringen. Gleichzeitig müssen die Verletzten und Gefangenen sofort gerettet werden. Falls es im Brandgebiet Druckbehälter gibt – oder solche, die durch die Hitze der Flammen bedroht sind –, sollten diese, soweit möglich, unter dem Schutz von Wasserstrahlen in ein sicheres Gebiet evakuiert werden. Wenn bei einem Gasleitungsleck ein Brand ausbricht, sollte versucht werden, die Ventile zur Steuerung der Gaszufuhr zu finden. Stellen Sie sicher, dass die Ventile in Ordnung sind. Schließen Sie die Ventile, dann erlischt die Flamme automatisch. Bei einem Leck in einem Tank oder Rohr, wenn die Absperrventile nicht funktionieren, muss anhand der Flammenentwicklung der Gasdruck sowie die Größe und Position der Undichtstelle bestimmt werden. Anschließend sind geeignete Materialien zur Abdichtung vorzubereiten (z. B.: Korken, Gummistopfen, Luftkissen, Klebstoff, Biegewerkzeuge usw.). Sobald die Vorbereitungen für die Abdichtung abgeschlossen sind, können wir wirksame Maßnahmen ergreifen, um das Feuer zu löschen. Nachdem das Feuer gelöscht ist, muss sofort mit Abdichtungsmaterialien gearbeitet werden, um die Lecks zu stopfen. Gleichzeitig sollten feuchte Nebel verwendet werden, um die ausgetretenen Gase zu verdünnen und zu vertreiben. Wenn das Leck sehr groß ist und nicht abgedichtet werden kann, können Maßnahmen ergriffen werden, um den brennenden Behälter sowie die umliegenden Behälter und brennbaren Stoffe abzukühlen. So kann das Ausmaß des Brandes eingedämmt werden, bis das Gas verbraucht ist – dann erlischt die Flamme von selbst. Der Einsatzleiter muss sorgfältig auf alle Anzeichen von Gefahr achten. Sollte die Situation sich verschlechtern, muss er eine korrekte Beurteilung abgeben und rechtzeitig den Rückzugsbefehl erteilen. III. Grundlegende Maßnahmen zur Bekämpfung von Bränden mit brennbaren Flüssigkeiten. Brennbare Flüssigkeiten werden in der Regel in verschiedenen Behältern aufbewahrt oder über Leitungen transportiert. Im Gegensatz zu Gasen sind Flaschen entweder versiegelt oder offen. In der Regel herrscht Normaldruck; nur im Reaktor (Ofen, Kessel) sowie in den Transportleitungen ist der Druck des Fluids höher. Brennbare Flüssigkeiten weisen Eigenschaften wie Dichte und Wasserlöslichkeit auf, die Fragen bezüglich der Möglichkeit, sie mit Wasser und herkömmlichem Schaum zu löschen, aufwerfen, sowie erhebliche Gefahren durch Überlaufen und Spritzen. Daher ist der Kampf gegen Brände mit brennbaren Flüssigkeiten eine äußerst schwierige Aufgabe. Im Allgemeinen werden folgende grundlegende Maßnahmen ergriffen: Zunächst wird die Ausbreitung des Feuers unterbunden, wobei Druckbehälter sowie brennbare Stoffe, die von dem Feuer bedroht sind, gekühlt und evakuiert werden, um den Umfang des Brandes einzudämmen. Wenn Flüssigkeiten fließen, sollten Dämme errichtet werden (oder Ölsperren verwendet werden), um sie aufzuhalten, oder Gräben ausgehoben werden, um den Fluss zu lenken. Es ist wichtig, rechtzeitig den Namen des brennbaren Flüssigkeitsstoffs sowie seine Dichte, Löslichkeit sowie die Gefahren wie Giftigkeit, Korrosivität, Überkochen oder Spritzen zu kennen. Dadurch können geeignete Maßnahmen zur Löschung des Feuers und zum Schutz ergriffen werden. Bei größeren Tanks oder Flächenbränden muss die betroffene Brandfläche genau ermittelt werden. Flüssigkeitsbrände auf kleiner Fläche (in der Regel unter 50 Quadratmetern) können in der Regel mit nebliger Wasserstrahlung gelöscht werden. Das Löschden von Feuer mit Schaum, Trockenpulver, Kohlendioxid oder Halogenalkanen (1211, 1301) ist in der Regel wirksamer. Bei großflächigen Flammenbränden mit Flüssigkeiten muss je nach ihrer relativen Dichte (Spezifikum), Wasserlöslichkeit sowie der Größe der brennenden Fläche das richtige Löschmittel ausgewählt werden. Flüssigkeiten mit geringer Dichte, die außerdem wasserunlöslich sind (wie Benzin, Benzol usw.), lassen sich oft nicht mit direktem Wasserstrahl oder feinem Wasserdampf löschen. Üblicherweise werden gewöhnlicher Eiweißschaum oder Leichtwasserschaum zur Brandbekämpfung verwendet. Flüssigkeiten, die schwerer als Wasser sind und sich nicht in Wasser lösen, können bei einem Brand mit Wasser gelöscht werden – auch Schaum ist geeignet. Die Verwendung von Trockenpulver oder Halogenkohlenwasserstoffen zur Brandbekämpfung hängt von der Größe der Brandfläche und den Brandbedingungen ab. Wassergefällige Flüssigkeiten (wie Alkohole usw.) können theoretisch mit Wasser verdünnt werden, um ein Feuer zu löschen. Um jedoch den Flammpunkt der Flüssigkeit zu beseitigen, muss Wasser im Lösungsmittel einen großen Anteil ausmachen. Daher wird im Allgemeinen wasserlöslicher Schaum zur Löschung verwendet. Bei der Löschung von Bränden mit brennbaren Flüssigkeiten, die giftig, korrosiv oder aufgrund ihrer Verbrennungsprodukte besonders gefährlich sind, müssen die Löscher Schutzmasken tragen und Schutzmaßnahmen ergreifen. Bei der Löschung von Bränden mit Flüssigkeiten wie Rohöl und Schweröl, die ein Überlaufen und Spritzen bergen, können bei entsprechenden Bedingungen Maßnahmen wie das Einschütten von Wasser zur Vermischung sowie Kühlung angewandt werden, um ein Überlaufen und Spritzen zu verhindern. Bei einem Brand durch ein Leck in Rohrleitungen oder Tanks mit brennbaren Flüssigkeiten muss man versuchen, die Ausbreitung des Feuers einzudämmen und es in begrenzten Grenzen zu halten. Gleichzeitig sollten die Eingangs- und Ausgangsventile der Transportrohre gefunden und geschlossen werden. Sollten die Ein- und Auslassventile der Transportrohre beschädigt sein oder der Speichertank undicht sein, müssen sofort Materialien zur Abdichtung bereitgestellt werden. Anschließend muss das auf dem Boden fließende Feuer effektiv gelöscht werden, um den Weg für die Abdichtungsarbeiten zu ebnen. Zuletzt muss das Feuer an der Undichtigkeit gelöscht werden, und umgehend Maßnahmen zur Abdichtung ergriffen werden. IV. Grundlegende Maßnahmen zur Löschung von Bränden an Sprengstoffen
Bei Bränden an Sprengstoffen können Wasser, Luftschaum (am besten Hochmultiplikationsschaum), Kohlendioxid sowie Trockenlöschmittel zum Einsatz kommen. Das beste Löschmittel ist Wasser. Denn Wasser kann in das Innere der Sprengstoffe eindringen und an der Kristalloberfläche einer plastischen, weichen Schicht bilden, die die Kristalle umhüllt und sie dadurch unempfindlicher macht. Bei einem Brand von Sprengstoffen ist es vor allem wichtig, mit großen Mengen Wasser zu kühlen. Es ist verboten, den Brand mit Sand zu löschen; ebenso dürfen Dampf sowie Säure- und Basen-Schaumlöschmittel nicht verwendet werden. Bei einem Brand im Raum oder in einem Abteil bzw. Schiffskabine sind Türnen und Fenster sowie Abteiltüren und Luken sofort zu öffnen, um Wasser hineinzuspritzen und die Hitze abzukühlen. Auf keinen Fall dürfen Türnen, Fenster, Abteiltüren oder Luken geschlossen werden, um das Feuer durch Erstickung zu löschen. Man sollte die Nutzung von Deckungen beachten. Im Brandfall können Wände, Senken, Baumstämme usw. als Schutz dienen, um Verletzungen der Personen zu verhindern. Da einige Sprengstoffe nicht nur selbst giftig sind, sondern auch ihre Verbrennungsprodukte giftig sind, muss bei der Brandbekämpfung auf Schutz vor Giftstoffen geachtet werden: Bei einem Brand mit giftigen Sprengstoffen sollte man einen Atemschutz mit Sauerstoffversorgung oder Luftversorgung tragen, um eine Vergiftung zu vermeiden. **Produkte haben in der Regel spezielle oder vorübergehende Lagerhäuser. Diese Gegenstände können aufgrund von explosionsfähigen Bestandteilen in ihrer inneren Struktur bei Einwirkung äußerer Faktoren wie Reibung, Stößen, Vibrationen oder hohen Temperaturen leicht explodieren. In Verbindung mit offenem Feuer sind sie besonders gefährlich. Bei einem Brand werden im Allgemeinen die folgenden grundlegenden Maßnahmen ergriffen: Es wird schnell beurteilt und festgestellt, inwieweit eine weitere Explosion möglich und gefährlich ist. Man nutzt die günstigen Gelegenheiten nach der Explosion sowie vor einer möglichen weiteren Explosion aus, um alle möglichen Maßnahmen zu ergreifen, um eine weitere Explosion zu verhindern. Vermeiden Sie es unbedingt, mit Sand oder Erde zu bedecken, um die Sprengkraft des **Produkts** nicht zu erhöhen. Falls eine Evakuierung möglich ist und die persönliche Sicherheit zuverlässig gewährleistet werden kann, sollten umgehend Kräfte eingesetzt werden, um die Gegenstände in der Umgebung des brennenden Gebiets zu evakuieren und so eine Isolierzone zu schaffen. Beim Löschvorgang von **Güterstapeln sollte das Wasser in Schussrichtung nach oben gezielt werden, um zu vermeiden, dass starke Wassermassen direkt auf den Stapel wirken und dieser dadurch zusammenbricht – was wiederum zu einer weiteren Explosion führen könnte. Die Feuerwehrleute sollten möglichst die vorhandenen Deckungen am Einsatzort nutzen oder in einer liegenden Position das Wasser spritzen und dabei auf ihre eigene Sicherheit achten. Wenn die Feuerwehrleute eine erneute Explosion befürchten, müssen sie umgehend den Einsatzleiter informieren. Nach Bestätigung durch den Einsatzleiter muss unverzüglich ein Befehl zur Evakuierung erteilt werden. V. Grundlegende Maßnahmen zur Löschung von Bränden mit Oxidationsmitteln und organischen Peroxiden. Von der Sichtpunkt der Brandbekämpfung aus gehören Oxidationsmittel und organische Peroxide zu einer speziellen Kategorie – es handelt sich dabei sowohl um Feststoffe, Flüssigkeiten als auch um Gase. Einige Oxide sind an sich nicht brennbar, können aber in Gegenwart brennbarer Stoffe oder Säuren und Basen in Brand geraten oder explodieren. Einige Peroxide (wie Benzoylperoxid usw.) können von selbst in Brand geraten oder explodieren und sind daher besonders gefährlich. Beim Löschangriff muss auf den Schutz der Personen geachtet werden. Verschiedene Oxidationsmittel und organische Peroxide können mit Wasser oder Schaum gelöscht werden, während andere das nicht möglich ist ; Manche Brände können nicht mit Kohlendioxid gelöscht werden, und Säure-Base-Löschmittel eignen sich in den meisten Fällen ebenfalls nicht. Bei Bränden mit Oxidationsmitteln und organischen Peroxiden sollten folgende grundlegenden Maßnahmen ergriffen werden: Es muss schnell festgestellt werden, um welche Oxidationsmittel, organischen Peroxide sowie andere brennbare Stoffe es sich handelt – auch bezüglich ihrer Menge, Gefährlichkeit, des Brennbereichs sowie der Möglichkeiten, wie das Feuer eingedämmt werden kann. Dabei muss geklärt werden, ob Wasser oder Schaum zur Löschung verwendet werden können. Wenn Wasser oder Schaum zur Löschung eingesetzt werden können, sollte alles Mögliche unternommen werden, um die Ausbreitung des Feuers einzudämmen, das brennende Gebiet abzuschotten und den Brandbereich zu begrenzen. Wenn Wasser, Schaum oder Kohlendioxid zur Löschung nicht geeignet sind, sollte man Trockenpulver oder Zement sowie trockenen Sand verwenden. 1. Behandlung von Leckagen: Sollten während des Transports Oxidationsmittel und organische Peroxide auslaufen, müssen sie vorsichtig aufgesammelt werden – oder es sollten inertes Materialien als Absorber verwendet werden, um sie aufzunehmen. Anschließend sollten die Rückstände an einem möglichst weit entfernten Ort mit viel Wasser abgespült werden. Es ist strengstens verboten, Brennstoffe wie Sägemehl oder abgenutzte Baumwollfäden als Absorptionsmaterial zu verwenden, um ein Entzünden durch Oxidationsreaktionen zu vermeiden. Die gesammelten Leckagen dürfen auf keinen Fall in die ursprüngliche Verpackung oder in intakte Behältnisse zurückgefüllt werden, um zu verhindern, dass Verunreinigungen hineingelangen und eine Gefahr entsteht. Je nach ihren Eigenschaften sollten sie auf sichere und praktikable Weise behandelt werden oder in den Boden vergraben werden. 2. Brandbekämpfung: Wenn Oxidationsmittel in Brand geraten oder mit Feuer in Berührung kommen, setzen sie Sauerstoff frei, wodurch das Feuer an Intensität zunimmt. Selbst in einer Atmosphäre aus Inertgasen kann das Feuer weiterbrennen. Es ist wirkungslos, Frachträume, Behälter oder Lagerhäuser abzudichten oder mit Dampf, Kohlendioxid sowie anderen Inertgasen zu löschen. Auch die Verwendung geringer Wassermengen zur Brandbekämpfung ist wirkungslos – im Gegenteil: Dadurch kann es zu heftigen Reaktionen der Peroxide in den Materialien kommen. Daher sollte viel Wasser verwendet werden oder die Flammen mit Wasser gelöscht werden – das ist die wirksamste Methode, um Brände mit Oxidationsmitteln unter Kontrolle zu bringen. Wenn organische Peroxide in Brand geraten oder in ein Feuer geraten, kann dies zu einer Explosion führen. Daher sollten diese Pakete schnell vom Brandort entfernt werden. Die Personen sollten sich möglichst weit vom Brandort entfernen und an einem geschützten Ort das Feuer mit viel Wasser löschen. Jegliche Verpackungen mit organischen Peroxiden, die in ein Feuer geraten sind oder hohen Temperaturen ausgesetzt waren – auch wenn das Feuer bereits gelöscht wurde – können jederzeit zu einer heftigen Zersetzung führen, solange die Verpackungen noch nicht vollständig abgekühlt sind. Sofern möglich, sollten diese Pakete unter der technischen Anleitung von Fachleuten behandelt werden; falls dies nicht möglich ist, sollte im Falle einer Notlage beim Schiffstransport in Erwägung gezogen werden, sie ins Wasser zu werfen. VI. Grundlegende Maßnahmen zur Bekämpfung von Bränden mit giftigen und ätzenden Stoffen
Giftige und ätzende Stoffe sind für den menschlichen Körper in gewissem Maße schädlich. Gifte verursachen Vergiftungen beim Menschen hauptsächlich durch orale Aufnahme, Einatmen von Dämpfen oder durch Hautkontakt. Korrosive Stoffe verursachen durch Berührung mit der Haut chemische Verbrennungen am Körper. Gifte und Säurestoffe können einige von ihnen selbst entzündlich sein, während andere nicht selbst entzündlich sind, aber bei Berührung mit anderen brennbaren Stoffen entzündlich werden können. Im Falle eines Brandes solcher Gegenstände sollten im Allgemeinen die folgenden grundlegenden Maßnahmen ergriffen werden: Die Feuerwehrleute müssen Schutzkleidung tragen und Atemschutzmasken benutzen. Bei Bränden mit gefährlichen Stoffen sollten spezielle Schutzausrüstungen verwendet werden. Bei der Löschung von Bränden mit Giftstoffen sollte möglichst Sauerstoff in Isolierform oder ein Gasmasken verwendet werden. Zuerst wird der Verbrennungsraum eingeschränkt. Brandgefahr durch Giftstoffe und Korrosivstoffe kann leicht zu Personenschäden führen. Nachdem die Feuerwehrleute Schutzmaßnahmen ergriffen haben, sollten sie umgehend damit beginnen, die verletzten und eingeschlossenen Personen zu retten, um die Zahl der Opfer zu verringern. Bei der Löschung sollte möglichst ein Wasserstrahl mit niedrigem Druck oder Sprühwasser verwendet werden, um ein Verspritzen von giftigen und ätzenden Stoffen zu vermeiden. Bei Kontakt mit säure- oder basischen Korrosivstoffen ist es am besten, einen entsprechenden Neutralisator herzustellen, um diese zu verdünnen und zu neutralisieren. Bei einem Leck in Behältern mit giftigen oder korrosiven Stoffen müssen nach Löschung des Feuers umgehend Maßnahmen ergriffen werden, um das Leck zu stopfen. Korrosive Stoffe müssen mit korrosionsbeständigem Material abgedichtet werden. Konzentrierter Schwefelsäure- und Salpetersäure lösen beim Kontakt mit Wasser große Mengen an Wärme frei, was zum Sieden und Spritzen führen kann. Es ist daher besonders wichtig, sich vor diesen Stoffen zu schützen. 1 Notfallmaßnahmen bei Brand von Giftstoffen Da die überwiegende Mehrheit der organischen Giftstoffe brennbar ist und beim Verbrennen große Mengen an giftigen oder hochgiftigen Gasen freigesetzt werden, ist es äußerst wichtig, geeignete Notfallmaßnahmen zum Löschung von Bränden mit Giftstoffen zu haben. Im Allgemeinen gilt: Bei flüssigen Giftstoffen kann man je nach Eigenschaften der Flüssigkeit – ob sie wasserlöslich ist und wie hoch ihre relative Dichte ist – löschschaumbeständigen Schaum, mechanischen Schaum oder chemischen Schaum zur Brandbekämpfung verwenden. Alternativ können auch Sand, Trockenpulver oder Gesteinsmehl eingesetzt werden. Bei brennenden festen Giftstoffen kann man je nach deren Eigenschaften Wasser, Sprühwasser sowie Sand, Trockenpulver oder Gesteinsmehl zur Brandbekämpfung nutzen. 2 Notmaßnahmen bei Brand von korrosiven Stoffen Bei einem Brand von korrosiven Stoffen kann in der Regel mit nebligem Wasser oder trockenem Sand, Schaum oder Trockenpulver gelöscht werden. Hochdruckwasser sollte nicht verwendet werden, um zu verhindern, dass die Säuren spritzen und die Retter verletzen. Bei Bränden von Stoffen wie Schwefelsäure, Halogeniden oder starken Basen, die beim Kontakt mit Wasser Wärme abgeben, zerfallen oder saure Dämpfe erzeugen, darf nicht mit Wasser gelöscht werden. In solchen Fällen können trockener Sand, Schaum oder Trockenpulver verwendet werden. Die Feuerwehrleute müssen sich vor Korrosion sowie giftigen Gasen schützen. Sie sollten Gasmasken, Schutzbrillen oder Gesichtsschutz tragen, Gummimäntel sowie Gummistiefel anziehen und außerdem schützende Handschuhe verwenden. Beim Löschnen eines Brandes sollte man sich im Windzug aufhalten. Wenn jemand vergiftet wird, muss er umgehend ins Krankenhaus gebracht werden, wobei der Name des Giftstoffs mitgeteilt werden sollte, damit die Ärzte entsprechend behandeln können. 7. Grundlegende Maßnahmen zur Bekämpfung von Bränden mit radioaktiven Stoffen. Radioaktive Stoffe sind eine Art von Substanzen, die α-, β-, γ-Strahlen sowie Neutronen abgeben – Strahlen, die mit dem bloßen Auge nicht sichtbar sind, aber dennoch die Lebensqualität und Gesundheit des Menschen erheblich schädigen können. Um Brände solcher Gegenstände zu löschen, müssen spezielle Maßnahmen ergriffen werden, die vor Strahlungsschäden schützen. Zunächst werden fähige Mitarbeiter mit Strahlungsmessgeräten entsandt, um die Strahlendosis und den Strahlungsbereich zu messen. Die Prüfer müssen Schutzmaßnahmen ergreifen. In Gebieten mit einer Strahlendosis von über 0,0387 C/KG müssen Warnschilder mit der Aufschrift „Lebensgefahr – Zutritt verboten“ angebracht werden. In Gebieten mit einer Strahlendosis von weniger als 0,0387 C/KG müssen Warnschilder mit der Aufschrift „Lebensgefahr – Zutritt verboten“ angebracht werden. Bei radioaktiven Stoffen am Brandort, deren Verpackung unbeschädigt ist, kann unter dem Schutz von Wasserschläuchen Schutzausrüstung getragen werden, um eine Evakuierung zu ermöglichen. Wenn eine Evakuierung nicht möglich ist, sollte die Stelle vor Ort gekühlt werden, um weitere Schäden sowie einen Anstieg der Strahlendosis zu verhindern. Verletzte Behälter dürfen auf keinen Fall bewegt oder mit Wasserstrahlen bespritzt werden, um eine Ausbreitung der Strahlung zu verhindern. 8. Grundlegende Maßnahmen zur Bekämpfung von Bränden mit brennbaren Feststoffen und selbstentzündlichen Stoffen
Einige brennbare Feststoffe sowie selbstentzündliche Stoffe sind nicht nur durch Luft, Wasser oder Säuren entflammbar, sondern weisen außerdem eine gewisse Toxizität auf. Die Verbrennungsprodukte dieser Stoffe sind in der Regel ebenfalls hochgiftig. Beispiele dafür sind Rotphosphor, Gelbphosphor sowie Phosphide von Metallen wie Kalziumphosphid. Diese Stoffe sind an sich bereits sehr giftig. Ihre Verbrennungsprodukte, wie Phosphorpentoxid, sowie das bei Berührung mit Feuchtigkeit entstehende brennbare Gas Phosphin, sind ebenfalls hochgiftig. Phosphin hat einen Geruch, der dem von Knoblauch ähnelt. Bei einem Gehalt von 0,01 mg/L im Luftstrom kann bereits die Einatmung zu Vergiftungen führen. Daher ist bei der Löschung von Bränden mit brennbaren Feststoffen, selbstentzündlichen Stoffen sowie Stoffen, die bei Berührung mit Feuchtigkeit brennbar werden, besondere Aufmerksamkeit auf den Schutz vor Giftstoffen und Korrosion zu richten. Es müssen geeignete Schutzausrüstungen getragen werden, um die persönliche Sicherheit zu gewährleisten. 1 Brennbare Feststoffe: Bei einem Brand von brennbaren Feststoffen können in den meisten Fällen Wasser zur Löschung eingesetzt werden. Insbesondere nasse Sprengstoffe sowie Feststoffe, die durch Reibung in Brand geraten können oder einen Brand auslösen können, sowie brennbare Feststoffe der Klasse C können mit Wasser gelöscht werden. Als Notlösung können auch Feuerlöscher mit Schaum, Kohlendioxid oder Trockenpulver verwendet werden. Bei natürlichen Reaktionsstoffen wie aliphatischen Azoverbindungen, aromatischen Thioacylhydrazidverbindungen, Nitrosverbindungen und Diazoniumsalzen (z. B. Azobisisobutyronitril, Benzolsulfonylhydrazid usw.) ist auf die Methode des Erstickens nicht zurückzugreifen, da bei der Verbrennung dieser Stoffe kein Sauerstoff aus der Außenluft benötigt wird. Am besten ist es, das Feuer mit einer großen Menge Wasser zu löschen. Bei Bränden mit Pulvern von Metallstoffen wie Magnesiumpulver, Aluminiumpulver, Titanpulver oder Zirkoniumpulver darf weder Wasser noch Kohlendioxid zur Löschung eingesetzt werden. Denn wenn solche Stoffe in Flammen geraten, entstehen sehr hohe Temperaturen. Diese hohen Temperaturen können dazu führen, dass Wassermoleküle oder Kohlendioxidmoleküle zerfallen – was wiederum zu Explosionen oder einer intensiveren Verbrennung führen kann. Beispielsweise kann bei der Verbrennung von Magnesium Temperaturen von 2500 °C entstehen. Wenn ein brennender Magnesiumstab in Kohlendioxidgas gelegt wird, reagiert das Magnesium mit dem Sauerstoff im Kohlendioxid und es entsteht Magnesiumoxid. Gleichzeitig entsteht amorphes Kohlenstoff. Daher darf bei einem Brand von Metallstoffen weder Wasser noch Kohlendioxid zur Löschung verwendet werden. Da Phosphide wie Tetraphosphorsulfid und Diphosph pentasulfid bei Kontakt mit Wasser oder feuchter Luft zerfallen und dabei brennbare, giftige Schwefelwasserstoffgase freisetzen, darf auch nicht mit Wasser darauf geblasen werden. 2 Stoffe, die von selbst entflammen können: Gelbes Phosphor kann mit Wasser gelöscht werden – es ist außerdem ratsam, ihn in Wasser einzutauchen. Auch feuchter Baumwollstoff, Ölpapier, Ölgewebe, Ölplanen sowie Celluloidstücke, bei denen eine Selbstentzündung aufgrund angesammelter Wärme möglich ist, können in der Regel mit Wasser gelöscht werden. 9. Grundlegende Methoden zum Lösen von Bränden an feuchtempfindlichen, brennbaren Stoffen Bei Bränden an solchen Stoffen darf auf keinen Fall Wasser oder wasserhaltige Löschmittel verwendet werden. Auch Löschmittel wie Kohlendioxid, Stickstoff oder Halogenverbindungen, die kein Wasser enthalten, sind nicht geeignet. Denn die überwiegende Mehrheit der brennbaren Stoffe bei Berührung mit Feuchtigkeit sind Alkalimetalle, Alkalilandelemente sowie Verbindungen dieser Metalle. Sie brennen nicht nur in Kontakt mit Wasser, sondern erzeugen beim Verbrennen auch sehr hohe Temperaturen. Bei diesen hohen Temperaturen können diese Stoffe meist mit Kohlendioxid und Halogenverbindungen reagieren. Deshalb können sie nicht zur Löschung von Bränden mit brennbaren Stoffen bei Berührung mit Feuchtigkeit eingesetzt werden. Zum Beispiel entsteht bei der Berührung von Tetrachlorcarbon mit brennendem Natrium sofort eine Wolke aus Kohlenstoff, wodurch das Brennen noch intensiver wird. Stickstoff ist nicht brennbar, ungiftig und enthält kein Wasser – daher eignet er sich zur Löschung von Bränden, bei denen brennbare Stoffe durch Feuchtigkeit entflammen können. Allerdings kann Stickstoff nicht verwendet werden, da er mit dem Metall Lithium direkt zu Lithnitrid reagiert. Ebenso kann Stickstoff mit dem Metall Kalzium bei 500 °C zu Kalzinitrid werden. Laut aktuellen Forschungsergebnissen ist Trimethylborat das beste Löschmittel für Brände, bei denen brennbare Stoffe durch Feuchtigkeit entflammen können. Auch trockener Sand, Lehm, Pulver oder Kalkstaub können verwendet werden. Bei Bränden mit Kalium- oder Natriummetallen sind trockenes Kochsalz, Graphit oder Eisenspäne ebenfalls sehr wirksam. Aber beachten Sie: Wenn metallisches Lithium in Flammen steht und mit trockenem Sand, der SiO2 enthält, gelöscht wird, können die Verbrennungsprodukte Li2O mit SiO2 reagieren. Wenn hingegen Natriumcarbonat oder Kochsalz zur Löschung verwendet werden, kann die hohe Temperatur der Verbrennung dazu führen, dass Natriumcarbonat und Natriumchlorid zerfallen und dabei Natrium freigesetzt wird – ein Stoff, der noch gefährlicher ist als Lithium. Daher darf bei einem Brand von metallischem Lithium weder Sand, Natriumcarbonat-Pulver noch Kochsalz zur Löschung verwendet werden. Außerdem kann das Metall Cäsium mit Graphit reagieren und so Cäsiumcarbid bilden; daher darf bei einem Brand mit Metall-Cäsium nicht mit Graphit gelöscht werden.

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