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Derzeit arbeitet man an einem Projekt bezüglich des Entlastens durch Sicherheitsventile. Dabei geht es darum, was passiert, wenn bei einem Defekt der Druckregelventile vom Hochdruckbereich in den Niedrigdruckbereich Gas eindringt. Über diese Entlastungsmenge gibt es in vielen Normen und Handbüchern keine klaren Angaben: SY/T10043 enthält zwar einige allgemeine Aussagen zu diesem Szenario, während HG 20570.2 eine Berechnungsformel bietet – doch es sollte noch überprüft werden, ob diese Formel korrekt ist. Unter normalen Betriebsbedingungen fließt durch diese Regulierungsventile Flüssigkeit – im Falle eines Defekts fließt hingegen Gas. Ich erinnere mich, dass es für Gas eine kritische Strömungsgeschwindigkeit gibt; manche nennen das in Aspen die Schallgeschwindigkeit. Ich weiß nicht, ob das stimmt. Wie wird diese Geschwindigkeit berechnet? ; Außerdem: Kann man nicht den kritischen Druckverhältniswert für kleine Öffnungen heranziehen? Schließlich sind Regulierventile in der Regel verengt. Das kritische Druckverhältnis kann anhand des Verhältnisses von Durchmesser des Regulierventils zum Durchmesser der Rohrleitung sowie des adiabatischen Exponenten ermittelt werden. Da es vor und hinter dem Ventil Drücke gibt, lässt sich so feststellen, ob das Gas die Bedingungen für eine Drosselung erfüllt – auf diese Weise kann dann die Durchflussmenge berechnet werden
Ich habe selbst im Vergleich zu Geräten mit derselben Verarbeitungskapazität gerechnet – die Werte stimmen überein. Ich frage mich, ob es im Forum jemanden gibt, der sich mit solchen Systemen auskennt und mir Ratschläge geben kann.