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Welche Verfahren mit geringen Investitionskosten und die den Umweltvorschriften entsprechen, gibt es zur Behandlung kleiner Mengen an hochkonzentriertem Schwefelwasserstoff?
Man reinigt es normalerweise mit Laugen, oder? Nur Schwefelwasserstoff? Früher gab es Fälle, in denen nach der Alkalibehandlung des Raffineriegases dieses wieder aufgenommen und in das Leitungsnetz eingespeist wurde, um dort verbrannt zu werden~~~~
Bei geringer Menge und hoher Konzentration kann man sie in den Laugenspülbereiter geben – die Reaktionszeit ist dann etwas länger. Deshalb sollte der Druck des einströmenden Gases nicht zu hoch sein. Man kann auch zwei Behälter in Reihe schalten, um die Konzentration der Lauge zu überprüfen, und diese regelmäßig austauschen. Wenn die Kontinuität sehr hoch ist, wird empfohlen, eine Sprühwand mit spiralförmigen Düsen zu verwenden
Erzeugt die Alkalibesichtigung Industrieabwässer?
Eine geringe Menge kann direkt in einem sauren Ofen verbrannt werden – die Baukosten sind dabei relativ niedrig. Allerdings sind die Betriebskosten hoch, da viel Brenngas benötigt wird
Falls in der Nähe des Entlüftungspunkts Heizöfen, Industrieöfen oder Kessel vorhanden sind, kann man in Erwägung ziehen, einen zusätzlichen Lüfter aus korrosionsbeständigem Kunststoff einzubauen. Dieser Lüfter soll den mit geringen Mengen an H2S angereicherten Luftstrom aus dem Entlüftungspunkt ansaugen sowie gleichzeitig eine kleine Menge an Luft (ca. 300 Nm3/Stunde) mitnehmen. Diese Luft wird anschließend in den Schalldämpfer des Verbrennungslüfters des nahegelegenen Industrieofens geleitet. Der Verbrennungslüfter erhöht den Druck dieses Luftstroms, sodass die Luft in die Luftkanäle der Brenner im Oberteil des Industrieofens gelangt. Das Brenngas sowie die stinkende Luft brennen im Brennraum – bei Temperaturen von 1000–1600 Grad wird das H2S vollständig in SO2 umgewandelt. Das SO2 wird anschließend zusammen mit dem Rauch über den Schornstein abgeleitet, wodurch die Geruchsbelastung vollständig beseitigt wird.